CHESS, 04.10.2008, Aalto - Theater Essen

Wie gefiel euch eine Vorstellung und was würdet ihr kritisieren?

Moderatoren: Sisi Silberträne, Elphaba

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Angel
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CHESS, 04.10.2008, Aalto - Theater Essen

Beitragvon Angel » 08.10.2008, 15:11:11

Aalto Theater Essen, 04. Oktober 2008, 19.00 Uhr

Chess

Musical von Benny Andersson, Tim Rice und Björn Ulvaeus
Uraufführung am 14. Mai 1986, Prince Edward Theatre, London

Darsteller:

Frederick Trumper: Kai Hüsgen
Florence Vassy: Femke Soetenga
Anatoly Sergievsky: Serkan Kaya
Svetlana Sergievsky: Claudia Dilay Hauf
Arbiter: Romeo Salazar
Alexander Molokov: Michael Haag
Walther de Courcy: Günter Kiefer
Jane Richardson: Marie-Helen Joel
Leonid Wigand: Swen Westfeld

Außerdem:

Musikalische Leitung: Heribert Feckler
United Rock Orchester
Aalto Ballett Essen
Opernchor des Aalto Theaters
Statisterie des Aalto Theaters
u.v.a.


Das Musical orientiert sich an den Schachweltmeisterschaften 1972 und 1978, sowie den Spielern Bobby Fischer, Boris Spasski, Anatoli Karpow und Viktor Kortschnoi

1. Akt

Ort und Zeit: 1980 in Meran

Die Entstehung und Herkunft des Schachspiels wird erzählt. (Gesprochen wurde deutsch, gesungen englisch mit deutschen Übertiteln, die an einer elektronischen Tafel über der Bühne angezeigt wurden)

Der Chor erschien verkleidet als überdimensionale Schachfiguren auf der Bühne. (Story of Chess). Was im grellweiß-bläulichen Licht sehr beeindruckend und fast mystisch wirkte. Die eine Hälfte des Chores trug weiße und die andere logischerweise schwarze Kostüme. Schlicht, lang und einfach geschnitten, dazu trugen die Darsteller Masken in der Farbe ihres jeweiligen Kostümes und große Kreuze auf den Köpfen. (Alles Könige...) Aber die Wirkung war wie bereits erwähnt grandios, wirklich toll gemacht!!

Die Bühne war in weiße Quadrate aufgeteilt, die sogar über dem Orchestergraben 'schwebten'. Später würde sich ein Teil der Show darauf abspielen, so dass man in den ersten Reihen sehr nah am Geschehen war.

Die Schachweltmeisterschaft steht kurz vor ihrem Beginn.

Die Szenerie wechselt, die Einwohner von Meran feiern. Auf der Bühne wimmelt es nun von bunten Gestalten in Tracht, die tanzen und singen ( Merano ). Mittendrin der überhebliche amerikanische Spieler 'Frederick Trumper' (Kai Hüsgen) der vor allem eine gute Show abliefern will und schon sehr siegessicher ist. Diese Rolle spielt auch Henrik Wager (Jesus Chris Superstar), doch heute war zum ersten Mal Kai Hüsgen dabei und gleich zu Anfang hatte er ein wenig Pech da sein Mikrofon nicht funktionierte...doch die Zuschauer hatten Verständnis und leisteten einen extralauten Applaus ;-) Aber war nur ein kurzer Ausfall, später ging es wieder :D

Zwischendurch wurden immer wieder Interviews mit den Schachspielern eingebaut, mit gleichzeitiger Übertragung auf eine in der Bühnemitte schwebende Leinwand. Ganz wie aus dem Leben gegriffen, wurden die 'Stars' hier ständig von einem Kamerateam verfolgt und man konnte viele Szenen doppelt sehen - einmal im Original und einmal auf dieser Leinwand. Die Fernsehreporterin 'Jane Richardson' (Marie-Helen Joel), wirkte dabei so echt, als sei sie direkt der Zeit damals entstiegen. Wie eine typische, aufgedonnerte, etwas steif wirkende amerikanische Showdame eben, mit 'Betonfrisur' und zu grellem Make-Up, sogar die Altersfältchen um die Augen hatte man nicht vergessen ihr aufzukleben...;-) Und natürlich wird ihr auch zwischendurch immer wieder die Nase gepudert :-)
Frederick Trumper's Gegner wird der Russe 'Anatoly Sergievsky' (Serkan Kaya) sein, der von seinem Manager, dem KGB - Agenten Molokov (Michael Haag) den Rat bekommt die Angst des Gegners zugunsten Russlands auszunutzen, doch Anatoly ist die politischen Intrigen leid, er will doch nur Schach spielen. (Where I want to be).

Der Schiedsrichter 'Arbiter' (Romeo Salazar) betritt im eleganten weißen Anzug die Bühne und eröffnet zusammen mit dem Chor und der beeindruckenden Schach-Hymne die Wettkämpfe.
(Arbiter / Hymn)

Die beiden Spieler Trumper und Sergievsky treffen am Tisch zusammen. Anatoly (vornehm im edlen grauen Anzug) reicht dem Amerikaner (lässig und hemdsärmelig) die Hand, doch dieser ignoriert arrogant die nette Geste des Russen. (Letzterer wird sich dafür aber noch revanchieren können).

Die Wettkämpfe beginnen.

Ein Spieltisch stand in der Mitte der Bühne und von beiden Seiten wurden Teile einer Zuschauertribüne in den Hintergrund geschoben, besetzt natürlich mit Zuschauern, die die Spieler anfeuerten und auch klatschten. Im Vordergrund stand wieder die Reporterin Jane Richardson (natürlich in neuem Outfit) mit ihrem Kamerateam und kommentierte die Wettkämpfe, was man erneut gleichzeitig auf der großen Leinwand über der Bühnenmitte verfolgen konnte.
Die ersten beiden Durchgänge gewinnt der Amerikaner tatsächlich, beim letzten Durchgang aber merkt er dass er verliert und verläßt mit wütenden Gesten die Schach-Arena. Seine Freundin und Managerin 'Florence Vassy' (Femke Soetenga) muß zurückbleiben um das Verhalten ihres Spielers vor den Russen zu rechtfertigen.

Dank erntet sie dafür von Frederick nicht, im Gegenteil, er behandelt sie genauso herablassend und arrogant wie alle anderen auch...

Außerdem erfährt man, dass Florence Ungarin ist, die einst bei einem Volksaufstand, der durch die Russen niedergeschlagen wurde, mit ihrer Mutter das Land verlassen mußte. Was aus ihrem Vater wurde erfuhr sie nie...
(Quartett / Budapest is Rising / Nobody's Side)

Nach der Blamage des Amerikaners in der Schach-Arena, arangieren Florence und Molokov ein Treffen ihrer Spieler, wobei sich der Amerikaner verspätet, so dass Florence und Anatoly sich eine zeitlang allein am Treffpunkt gegenüber stehen. Sie verlieben sich ineinander. (Mountain Duet)

Anatoly gewinnt den Wettbewerb und Florence verläßt Frederick, der in einem äußerst bewegendem Song sein Leid klagt (schwierige Kindheit u.s.w.) (Florence Quits / Pity the Child)

Um mit Florence in New York leben zu können, ersucht Anatoly Asyl bei der amerikanischen Botschaft.
Wie aus dem Nichts wurden nun auf der Bühne die Umrisse von Häusern zusammengeschoben, eine Stadt entstand.
Anatoly (Serkan Kaya) erklimmt einen großen Würfel in der Mitte (ein Hausdach?) und singt sehr ergreifend die Hymne an sein Land...(Embassy Lament / Athem )

2. Akt

Ein Jahr später in Bangkok

Die Bühne hatte sich in ein buntes Durcheinander mit asiatischem Flair verwandelt. Leicht bekleidete Halbweltdamen umschwirrten umherwandelnde Touristen, ein Trupp buddhistischer Mönche durchquerte die Szenerie, Liebespaare flirteten unter Palmen. Über allem klang in bombastischem Sound der Song 'One Night in Bangkok' (Wer kennt ihn nicht...?)

Die nächste Schachweltmeisterschaft steht an und diesmal tritt Anatoly gegen einen neuen Herausforderer an: 'Leonid Viigand' (Swen Westfeld). Anatoly's ehemaliger Gegner 'Frederick Trumper' (Kai Hüsgen) spielt seit seiner letzten Niederlage kein Schach mehr, ist aber als Co-Kommentator für's Fernsehen trotzdem vor Ort.
Anatoly ist mit Florence, die jetzt seine Freundin ist, angereist, sowie mit seinem neuen Manager dem Undercover-CIA-Agenten 'Walther de Courcey' (Günter Kiefer). Da Anatoly ja jetzt für Amerika antritt schließt sein ehemaliger Couch Molotov mit de Courcy einen Deal ab, der Viigand den Sieg sichern soll. Dafür wollen die Russen im Gegenzug Florences Vater aus der Gefangenschaft freilassen.(The Deal)
Frederick derweil trifft im Fernsehstudio auf Anatoly und reicht diesem die Hand, Jetzt ist es Anatoly der diese ignoriert. Frederick stellt ihm unangenehme Fragen zu seiner in Russland zurückgelassenen Ehefrau Svetlana (Claudia Dilay Hauf), worauf Anatoly abweisend reagiert. Sie ist ebenfalls in Bangkok und beide Frauen sinnen nun in ergreifenden Liedern über diesen Mann nach. (I know him so well).

Seltsamerweise will Trumper Anatoly helfen und gibt ihm Tipps über die Schwachstellen im Spiel des Gegners Viigand. Er behauptet, dass er es nur sportlich meine, in Wahrheit aber hat er vielleicht noch ein schlechtes Gewissen über die Vorkommnisse von vor einem Jahr.

Der Wettbewerb beginnt

Eine riesige goldfarbene Buddhastatue nahm das gesamte Bühnenbild ein, dann wurde sie auseinander- und jedes Teil in die entgegengesetzte Richtung geschoben. Beide Teile blieben im Hintergrund und Halbschatten, so dass es aussah, als befänden sich zwei dieser riesigen Statuen dort. Zeitgleich rollten wieder Tribünen hinein und diesmal wurden sie von lebensgroßen Schachfiguren bevölkert - wieder jenem Chor, der schon am Anfang so beeindruckend auftrat.

Und genauso sang er nun auch - im Grunde wurden nur die Namen der vergangennen Schachweltmeister genannt, aber das in so beeindruckendem choralem Gesang, dass es auch einer Oper entsprungen sein könnte. WOW! Das war wirklich Gänsehautfeeling pur!! Man wünschte sich, dass diese Szene ewig dauern möge, dazu dann noch der überwältigende Anblick der 'lebendigen' Schachfiguren im bläulich-weißen Zwielicht. Das war grandios!!

Dann beginnt das Spiel und entgegen aller Abmachungen gewinnt Anatoly das Match. (Endgame 1, 2, 3, 4)

Nach dem Match treffen Anatoly und Florence noch einmal aufeinander und gestehen sich ein, dass sie nicht zusammen passen, da ihre Ideale zu unterschiedlich sind.
(You and I / Anthem Reprise)

Zur Inszenierung
Einfach grandios!! Ich hätte nicht gedacht, dass man ein Musical über Schach so spannend darstellen kann! Die Musik allein ist ja schon Extraklasse und ich kenne sie auch schon seit Jahren, aber das Musical selbst habe ich jetzt zum ersten Mal auf der Bühne gesehen. Jeder Song in diesem Musical ist ja im Grunde schon ein Hit für sich (kein Wunder, stammt es doch von den ehemaligen ABBA-Komponisten Benny Andersson und Björn Ulvaeus!) Einige Songs erinnern doch stark an den bekannten ABBA-Sound, aber ebenso sind auch viele andere Musikrichtungen vorhanden, bis hin zu operhaften, choralen Gesängen, die durch Mark und Bein gehen. Hört man nur die Musik, könnte man die auch glatt in andere Musical-Dramen einordnen, an Schach denkt man da zuletzt.

Natürlich war die Inszenierung im Aalto Theater Essen auch wieder einmal spitzenklasse! Schon allein die Bühnentechnik läßt ja sehr viel zu.

Die Darsteller waren alle grandios. Von den Hauptdarstellern hat mir Kai Hüsgen genauso gut gefallen wie Serkan Kaya und auch die beiden Frauen Femke Soetenga und Claudia Dilay Hauf, Femke mit etwas höherer und Claudia Hauf mit leicht rauchiger, sehr beeindruckender Stimme!! Aber auch Romeo Salazar als Arbiter besaß große Ausstrahlung und eine tolle, kraftvolle Stimme!!

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Re: CHESS, 04.10.2008, Aalto - Theater Essen

Beitragvon Netty » 08.10.2008, 17:24:43

Danke für den superschönen Bericht, Angel!
Ich bekomme beim Lesen schon wieder Lust, noch einmal reinzugehen! :D
Das ist wieder einmal eine supertolle Inszenierung des Aalto-Theaters!

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Re: CHESS, 04.10.2008, Aalto - Theater Essen

Beitragvon Kitti » 08.10.2008, 17:48:15

Vielen Dank für deinen ausführlichen und schönen Bericht, Angel. Man bekommt wirklich einen tollen Überblick über das Stück und die Inszenierung. Ich hoffe, dass ich Chess im November in Essen sehen kann. :)
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Re: CHESS, 04.10.2008, Aalto - Theater Essen

Beitragvon athosgirl » 08.10.2008, 18:38:04

Danke für deinen ausführlichen Bericht. Jetzt weiß ich endlich mal genauer, um was es in CHess überhaupt geht. Kai würd ich auch sehr gern mal wieder sehen :D

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Re: CHESS, 04.10.2008, Aalto - Theater Essen

Beitragvon Angel » 08.10.2008, 23:02:14

Lieben Dank für eure tollen Kommentare :D
Kitti, da drücke ich Dir die Daumen, dass es im November klappt!!

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Re: CHESS, 04.10.2008, Aalto - Theater Essen

Beitragvon Elphaba » 09.10.2008, 02:44:59

Ui! Auch von mir vielen Dank für deinen tollen und ausführlichen Bericht! :)

Chess ist von der Musik her eines meiner absoluten Lieblingsmusicals und ich würde es zu gerne einmal sehen!
Besonders faszinierte mich immer die Rolle des Freddy Trumper (nicht zuletzt wegen des tollen Liedes :wink: ).
Bisher kannte ich die Handlung aber nur bruchstückhaft. Sehr gut, dass du die in den Bericht mit eingeflochten hast! :D

Nun hab ich aber doch nochmal eine Frage: an welcher Stelle in der Handlung kommt denn mein absolutes Lieblingslied (neben Pity the Child) "No Contest" vor? (Ich glaube das wird von Freddy und Walther gesungen, oder?)
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Re: CHESS, 04.10.2008, Aalto - Theater Essen

Beitragvon Beteigeuze » 09.10.2008, 12:31:46

Danke für den tollen Bericht!! :D
Ich habe Chess vor 2 Jahren in Kaiserslautern gesehen und fand es da schon klasse. Werde evtl. auch mal nach Essen fahren :)
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Re: CHESS, 04.10.2008, Aalto - Theater Essen

Beitragvon Angel » 09.10.2008, 13:09:46

Lieben Dank auch an euch beiden Elphaba und Beteigeuze, freut mich, dass euch der Bericht gefällt :D
Zu Deiner Frage Elphaba, ich kann einen song mit dem Namen the 'The Contest' gar nicht finden :( Meinst Du vielleicht 'The Deal?' Oder 'The Story of Chess?' doch da singt ja mehr der Chor... Vielleicht weiß es ja jemand anderer, ich habe das Musical ja auch erst einmal gesehen und kann mich mich jetzt leider nicht mehr erinnern wo 'The Contest' eingebaut gewesen war, zumal ich auf der CD den Titel auch gar nicht finde :?: Vielleicht kann jemand anderer helfen... :idea: :?:

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Re: CHESS, 04.10.2008, Aalto - Theater Essen

Beitragvon Netty » 09.10.2008, 14:17:43

@ Elphaba: An das Lied "The Contest" kann ich mich aber auch nicht erinnern. Vielleicht meinst du wirklich "The deal"?
Ich habe die Original-Cast-CD von 1984. Da ist das Lied auch nicht drauf.
Ich muss sagen, dass inzwischen fast jedes Lied ein Lieblingslied von mir geworden ist. Ich könnte gar nicht sagen,
welches mein absolutes Lieblingslied ist.

@ Kitti: Ich drücke auch die Daumen, dass es im November mit Chess klappt! :D

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Re: CHESS, 04.10.2008, Aalto - Theater Essen

Beitragvon armandine » 09.10.2008, 15:16:33

Es heißt meine ich "No Contest" und existierte nur in der New Yorker Fassung des Musicals, die generell sehr anders ist. Wahrscheinlich hat Elphaba die Aufnahme aus New York.

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Re: CHESS, 04.10.2008, Aalto - Theater Essen

Beitragvon Elphaba » 10.10.2008, 02:56:17

Genau die habe ich!

Und ich hab oben auch "NO Contest" geschrieben! :wink:

Ist ja schade, dass es in anderen Versionen nicht dabei ist. :(
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Re: CHESS, 04.10.2008, Aalto - Theater Essen

Beitragvon armandine » 10.10.2008, 07:45:12

@Elphaba: Ja, du schon, aber die beiden andere nicht! :wink: Ich kenne die New Yorker Version gar nicht weiter, nur die Londoner. Da muss ich mir doch mal bei Gelegenheit dieses Lied anhören!

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Re: CHESS, 04.10.2008, Aalto - Theater Essen

Beitragvon Netty » 10.10.2008, 11:21:41

Es wurde damals eine Version von Chess speziell für Amerika und den Broadway geschrieben, wobei auch die Handlung an amerikanische Verhältnisse "angepasst" wurde. Diese Version war wesentlich länger als die ursprüngliche und war wohl teilweise mit unwesentlichen Einzelheiten überfrachtet. Diese Version floppte dann am Broadway, weil sie dem Publikum nicht gefiel. Es kann natürlich sein, dass das Lied "No Contest" da enthalten war.
Auf der englischen CD ist das Lied jedenfalls nicht und ich meine, es ist auch in der Essener Aufführung nicht enthalten.

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Re: CHESS, 04.10.2008, Aalto - Theater Essen

Beitragvon Angel » 10.10.2008, 12:58:54

Netty, Du bist ja wirklich schon Chess-Spezialistin :D Lieben Dank auch an armandine für die Hilfe, ich wußte gar nicht, dass es da noch eine CD gibt... :ops:

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Re: CHESS, 04.10.2008, Aalto - Theater Essen

Beitragvon Nörri » 11.10.2008, 08:50:04

Hallo Angel,

perfekter Bericht, ich war am 04.10. auch dort und kann alles nur unterstreichen.
Es stimmt, es war schon sehr schade, dass zu Beginn das Mikro von Kai ausgefallen war, aber dennoch sehr gut gesungen (saßen Reihe 3 und konnten ihn daher noch hören). Jetzt bin ich erst recht auf Henrik Wager gespannt, wenn Kai schon so gut war, wie wird Henrik dann erst sein.
Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle.
Gruß Nörri

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Re: CHESS, 04.10.2008, Aalto - Theater Essen

Beitragvon Netty » 11.10.2008, 12:38:19

Angel, vielen Dank für dein Lob!

Nörri, ich habe Henrik Wager und Kai Hüsgen bereits gesehen. Kai Hüsgen gefällt mir ein kleines bisschen besser,
aber nichts gegen Henrik Wager. Er ist natürlich auch klasse. :D

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Re: CHESS, 04.10.2008, Aalto - Theater Essen

Beitragvon Angel » 11.10.2008, 17:52:04

Nörri hat geschrieben:Hallo Angel,

perfekter Bericht, ich war am 04.10. auch dort und kann alles nur unterstreichen.
Es stimmt, es war schon sehr schade, dass zu Beginn das Mikro von Kai ausgefallen war, aber dennoch sehr gut gesungen (saßen Reihe 3 und konnten ihn daher noch hören). Jetzt bin ich erst recht auf Henrik Wager gespannt, wenn Kai schon so gut war, wie wird Henrik dann erst sein.
Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle.


Lieben Dank Nörri :D Das ist ja ein Zufall, dass Du auch da warst, dann hast Du zwei Reihen hinter uns gesessen *wink* Wir hatten ja ursprünglich erst für November Karten, aber Dank Netty, haben wir die noch umtauschen können für den 4.10.


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