So, wo fange ich am besten an? Vielleicht erzähle ich erstmal kurz wie es dazu kam: Die Veranstalter der alljährlichen Aspacher Festspiele hatten sich vorgenommen, dieses mal erstmalig ein Musical mit ins Programm zu nehmen. Es sollte Anatevka von Jerrr Bock und Sheldon Harnick gespielt werden. Wie bei einem Musical (zudem noch so einem bekannten Musical) nicht anders zu erwarten, lief der Vorverkauf gut an und man entschloss sich, sogar noch einen zweiten Aufführungstermin hinzuzunehmen. Relativ kurzfristig entschloss sich nun aber das Münchener Ensemble, die das Stück spielen sollte dazu, das Engagement abzusagen (warum weiß ich auch nicht). Die Veranstalter gerieten natürlich ziemlich in Panik, denn der Vorverkauf war ja schon in vollem Gange. Da kam der Verantwortliche auf die Idee, seinen alten Bekannten Gabor Rivo, seines Zeichens Leiter der Musical-Abteilung des Vienna-Konservatoriums, um Hilfe zu bitten. Dieser versprach zu helfen und stellte in kürzester Zeit ein Ensemble, bestehend aus Schülern des Konservatoriums und zusätzlich ein paar anderen Schauspielern und –Studenten zusammen und studierte mit ihnen das Musical ein. So kamen die Aspacher Festspiele doch noch zu ihrem Musical und wir (meine Eltern und ich) zu einem Kurztrip nach Österreich, denn meine Eltern (beide Rentner


Für alle, die das Musical nicht kennen, hier eine kurze Zusammenfassung des Inhalts:
Die Geschichte spielt im russischen Reich, im ukrainischen Dörfchen Anatevka, in der vorrevolutionären Zeit um 1905.
Im Dorf lebt eine jüdische Gemeinschaft, die großen Wert auf die Tradition legt.
Der Milchmann Tevje lebt mit seiner Frau Golde und seinen Töchtern in Armut. Trotz drohender Pogrome im zaristischen Russland bewahrt Tevje seinen Lebensmut und seinen Humor. Tevjes traditionsbewusste Lebensgestaltung gerät ins Wanken, als die drei ältesten seiner Töchter ins heiratsfähige Alter kommen. Eigentlich sollte Jente, die Heiratsvermittlerin, ihnen einen passenden Ehemann vermitteln, Tevje verspricht seine älteste Tochter Zeitel sogar schon dem wohlhabenden Fleischer Lazar Wolf, als diese ihm eröffnet, dass sie sich mit ihrem Jugendfreund, dem armen Schneider Mottel verlobt hat. Hodel, die zweitälteste Tochter, verliebt sich in den Studenten Perchik aus Kiew, den Tevje als Hauslehrer für seine Töchter aufnimmt. Perchik hat revolutionäre Ideen und wird deswegen verhaftet. Die drittälteste Tochter Chava schließlich möchte einen nicht-jüdischen jungen Russen (Fedja) heiraten. Tevje hadert mit den Heiratswünschen seiner Töchter, wägt in hintergründigen Monologen das Für und Wider ab. Er erlebt das Infragestellen seiner Tradition, willigt aber in die Heirat Zeitels mit Mottel ein und lässt, obwohl es ihm schwerfällt, Hodel ziehen, die zu ihrem inhaftierten Perchik nach Sibirien fahren will. Chava hingegen verstößt er und verzeiht ihr erst ganz am Schluss. Wurde schon die Hochzeit von Zeitel und Mottel durch eine Machtdemonstration der russischen Soldaten gestört, so verstärkt sich der politische Druck des Zaren, und die Juden müssen am Schluss das Schtetl Anatevka verlassen.
Besetzung (beide Abende):
(Reihenfolge aus dem Programmheft)
Tevje: Michael Perfler
Golde: Mirijana Malaika Messerer
Hodel: Meike Kopka

Zeitel: Josefine Hüttig
Chava: Maria Braun
Shprintze: Natalie Fürst
Bielke: Julia Sturzlbaum
Jente: Julia Preglau
Mottel: Michael Jackl
Perchik: Phillip Dürnberger
Fedja: Thomas Rapatz
Wachtmeister: Marius Schiener
Lazar Wolf: Rainer Zoglauer
Schandel: Jennifer Csyz
Motschach: Ernst Pötsch-Reinbacher
Oma Zeitel: Clara von Truchess
Ensemble:
Magdalena Hartl, Harald Ch. Loidolt, Isabella Mach, Theresa Manschein, Veronika Mikula, Nele Asja Plankenauer, Silvia Platzer, Alexandra Raab, Elisabeth Reisenhofer, Bernhard Rusch, Sabrina Sauprügl, Doris Seiringer, Magdalena Settele, Clara von Truchess, Eva Wohlfahrt
Musikalische Leitung: Gabor Rivo
Damit man sich eine Vorstellung der Gegebenheiten machen kann, hier mal eine kleine Beschreibung der Bühne: Die Bühne der Aspacher Festspiele, wird jedes Jahr im garten des Pfarrhauses von Aspach aufgebaut, davor eine große Tribüne aus drei Blöcken für etwa 1000 Zuschauer. Einerseits sehr hübsch anzusehen, andererseits aber auch ein ziemliches Problem, war die Tatsache, dass sich quasi mitten auf der Bühne (bzw. die Bühne war drumherum) zwei große Bäume befanden. Diese waren, vor allem für den linken Zuschauerblock ziemlich sichtbehindernd. Sie teilten die Bühne quasi in einen Hauptteil in der Mitte (wo sich auch das meiste abspielte) und zwei Seitenbühnen (jeweils rechts und links der Bäume) ein. In der Mitte der Bühne befanden sich als Bühnenbild zwei Holzhäuser, von denen das größere rechts aufgeklappt werden konnte, sodass das Publikum in das Haus von Tevje und seiner Familie hineinsehen konnte. Ganz links hinten stand ein halboffenes Zelt, in dem das 7-Köpfige „Orchester“ saß, davor, quasi am linken Baum, stand das „Dirigentenpult“ von Gabor Rivo. Die Tür des Pfarrhauses, die auf die rechte Seitenbühne (also rechts vom rechten Baum

Am ersten Abend nahmen wir also voller Spannung unsere Plätze ein (ziemlich hoch oben: 15. Reihe, glücklicher Weise im rechten Block). Den ganzen Tag über war es sehr schwül und heiß gewesen und am Abend zogen dann auch schon bedrohliche dunkle Wolken herauf. Wir hofften inständig, dass das Wetter sich noch halten würde. Leider war dies auch die Sorge der anderen Zuschauer, sodass ziemlich oft, die Aufmerksamkeit des Publikums mehr dem Wetter, als dem Geschehen auf der Bühne galt.

Das war wirklich schade, denn das Ensemble spielte sich wirklich die Seele aus dem Leib. Man merkte schon, dass eben der Großteil des Ensembles aus Musical-Studenten bestand und daher der Altersdurchschnitt doch etwas niedrig für ein Stück wie Anatevka war: So wurden zum Beispiel eben auch die zwei Greisinnen von zwei jungen Mädchen gespielt (die ihre Sache aber außerordentlich gut machten! Hier auch mal ein Kompliment an die Maskenbildnerin, die wirklich ganze Arbeit geleistet hat!) und Tevjes Frau, die ja eigentlich schon seit 25 Jahren mit ihrem Mann verheiratet sein soll, wurde von einer 22 Jährigen gespielt (während meine Schwester, eine ihrer Töchter, schon 24 geworden ist

Sie alle gaben wirklich ihr bestes und ließen so diese Nachteile in den Hintergrund treten. Was allerdings wirklich ärgerlich war, war die Technik: Zunächst einmal gab es viel zu wenig Mikrofone, sodass nur die wichtigsten Hauptrollen mit Mikroports ausgestattet werden konnten. Es hingen zwar noch einige Mikrofone an verschiedenen Stellen der Bühne, aber die brachten es dann auch nicht und man konnte (zumindest in den hinteren Reihen) das, was die kleineren Rollen (Dorfbewohner etc) zu sagen hatten so gut wie gar nicht verstehen. Erschwerend kam am ersten Abend noch hinzu, dass mit der Zeit der Wind doch sehr stark wurde (bei der Hochzeitsszene hatte jedes Ensemblemitglied eine Kerze in der Hand und alle Mühe damit, diese am Ausgehen zu hindern^^) und so laut in den Bäumen rauschte, das wirklich kaum mehr etwas zu hören war, obwohl sie ihren Text schon fast geschrieen haben. Sehr schade fand ich auch vor allem, dass der Rabbi kein eigenes Mikro abbekommen hatte, da von „ihm“ doch einige Gags kommen, die hier leider völlig untergegangen sind.

Am zweiten Abend war das Wetter um einiges besser: Kein Wölkchen am Himmel. Es war zwar etwas kühler, aber dennoch war es viel angenehmer (das Publikum war auch entspannter und schaute nicht dauernd zum Himmel


Auch das Ensemble wirkte jetzt, nach der überstandenen Premiere, viel entspannter und die Spielfreude schien noch größer zu sein als am Vorabend (wenn das überhaupt noch möglich war). Diesmal habe ich die Vorstellung richtig genossen und war vielmehr überzeugt von der Gesamtleistung als zuvor. Die Choreographien, vor allem bei den Ensembleszenen waren wirklich sehr passend und schön anzusehen. Besonders die Traum-Sequenz, eine meiner Lieblingsszenen, hat mir gefallen: Tevjes Haus war mit Schwarzlicht ausgeleuchtet und das gesamte restliche Ensemble trat mit weißen Neutral-Masken als Geister auf, was in dem Licht schön schaurig wirkte. Hier beeindruckten mich vor allem die beiden „verstorbenen“ Fruma Sarah (die wie eine wildgewordenen Furie über die Bühne fegte) und Großmutter Zeitel, die mit quäkiger „Altweiberstimme“ (erstaunlich wie sie das durchhielt) laut sang und mit ihrem Krückstock herumfuchtelte.



Ich habe nicht auf alle Darsteller einzeln achten können (über den tollen Gesamteindruck habe ich ja schon geschrieben

Michael Perfler (Tevje): Klar, für diese Rolle konnte man keinen Schüler nehmen. Dafür ist sie zu wichtig und es wäre auch zu unglaubwürdig gewesen. Michael Perfler war mal Lehrer am Vienna-Kons und ist zwar auch erst 42 Jahre alt (was für diese Rolle noch recht jung ist), aber er hat sie bravourös gemeistert! Er hat eine sehr angenehme Singstimme und spielte die Rolle mit genau der richtigen Prise Humor. Das Publikum hatte ihn mit seinen kuriosen Gesprächen mit Gott schon sehr bald ins Herz geschlossen. Aber auch in den ernsteren Szenen wusste er zu überzeugen: Wenn er um seine Tochter Chava trauerte, die er verstoßen hatte, weil sie einen Andersgläubigen geheiratet hatte („Kleine Chavale“) hatte ich einen richtigen Kloß im Hals. Ebenso als er seine Tochter Hodel zum Bahnhof brachte und sich, vielleicht für immer, von ihr verabschiedete und Gott bat „Sorge dafür, dass sie immer warm angezogen ist“ kamen mir fast die Tränen. Also alles in allem eine rundum großartige Leistung!
Mirijana Malaika Messerer (Golde): Wie gesagt, sie ist erst 22, hat es aber dennoch fertig gebracht, glaubhaft eine seit 25 Jahren verheiratete Frau mit fünf Töchtern darzustellen. Sie sah natürlich noch ziemlich jung aus, aber sie hatte so etwas Mütterliches und Abgeklärtes (So nach dem Motto:„Ich kenne meinen Mann und seine Mätzchen jetzt schon seit 25 Jahren. Mich wundert gar nichts mehr.“) nicht nur in ihrer Stimme sondern auch in all ihren Bewegungen. Und sie hatte ihren Tevje wirklich gut unter ihrem Pantoffel!


Gesanglich fand ich sie wirklich bemerkenswert! Sie hat eine sehr schöne, erwachsene Stimme und ich bin mir sicher (sie wird in diesem Jahr ihr Diplom am Kons machen), dass man von ihr durchaus noch einiges hören wird!
Meike Kopka (Hodel): Ja, was soll ich da schreiben. Ich bin vermutlich zu voreingenommen um hier etwas objektives zu schreiben, schließlich ist sie ja meine kleine (ähem, sie überragt mich um einige Zentimeter^^) Schwester. Nur so viel: Ich fand ihre gesangliche Leistung großartig (ihr Solo „Mein Elternhaus“ hat mich wirklich gerührt), sie hat schön getanzt, nur mit ihrem Schauspiel kann ich mich teilweise noch nicht so anfreunden. Besonders an ihrem Lachen kann sie noch etwas arbeiten…*gg* Naja, aber vielleicht bin ich da auch etwas zu kritisch, weil ich eben ihr echtes Lachen kenne und dem Rest des Publikums fällt das gar nicht so auf…*rotwerd* Also insgesamt kann ich sagen: Ich war schon mächtig stolz mein kleines Schwesterchen auf so einer großen Bühne in einer doch recht großen Rolle zu sehen! *schnüff*
Josefine Hüttig (Zeitel): Sie hat die älteste Tochter, die sich dagegen wehrt, den Mann zu heiraten, den ihr Vater für sie bestimmt hat, sehr überzeugend gespielt. Sie hat zudem eine schöne, kräftige Gesangsstimme.
Maria Braun (Chava): Ihre Verzweiflung, als ihr Vater sie verstoßen hat und nichts mehr mit ihr zu tun haben wollte, war deutlich spürbar und ging unter die Haut. Gesanglich konnte sie ebenso wie ihre beiden älteren Schwestern überzeugen.
Julia Sturzlbaum (Bielke): Mit ihren elf Jahren, spielte sie die jüngste Tochter Tevjes mit viel Elan und war bei allen Massenszenen in den Choreographien immer voll dabei. Wirklich beachtlich! Zusammen mit Natalie Fürst als zweitjüngster Tochter Shprintze spielten sie die beiden verspielten Kinder in der Familie, die noch gar nicht richtig verstanden, welche politischen Veränderungen in dem Dorf vor sich gingen.
Julia Preglau (Jente): Als Heiratsvermittlerin des Dorfes hatte sie eine sehr komödiantische Rolle und die hat sie auch mit viel Einsatz lautstark ausgefüllt. Manchmal erschien sie mir zwar ein bisschen sehr schrill und überzogen, aber das mag auch an der Regie gelegen haben. Auf jeden Fall war sie sehr präsent und sorgte für viele Lacher.
Michael Jackl (Mottel): Der „arme Schneider“ des Dorfes hat mich vor allem durch sein Schauspiel überzeugen können. Er wirkte sehr sympathisch und gleichzeitig unbeholfen, was durch seine lange, schlacksige Figur noch unterstrichen wurde. Richtig süß war er im Zusammenspiel mit seiner „Braut“ Zeitel: Rührend komisch, wie er beim Tanz mit ihr auf der Hochzeit immer bei den anderen Paaren abgucken musste *g*. Gesanglich hatte er dagegen jedoch noch ein paar Schwächen: Seine Stimme klang, besonders bei seinem Solo „Ein Wunder ist geschehn!“ doch recht dünn.
Phillip Dürnberger (Perchik): Er hat gerade erst im Wintersemester 07/08 sein Musicalstudium begonnen. Dafür fand ich seine Darstellung des revolutionären Studenten wirklich sehr beeindruckend. Auch er, hatte eindeutig eher seine Stärken im Schauspiel als im Gesang. Er gab der Figur eine erkennbar rebellische aber z.T. auch unbeholfen komische Note. Sein Gesang braucht wohl noch etwas Übung (bei dem Duett mit seiner geliebten Hodel ging seine Stimme doch ziemlich unter), aber er steht ja auch noch ganz am Anfang.
Thomas Rapatz (Fedja): Hatte als Russe, der sich in eine von Tevjes Tochter verliebt nicht wirklich viel zu singen, aber z.B. seinen Gesangspart bei „Le chaim“ im Wirtshaus hat er gut gemeistert. Besonders schön war sein Zusammenspiel mit Maria Braun (Chava) und mir viel auf: Er ist ein guter und „graziöser“ (sorry, mir fiel einfach kein passenderes Wort ein)Tänzer.

Marius Schiener (Wachtmeister): Er hat eine ziemlich kleine Rolle und singt nicht, aber ich muss sagen, von allen Ensemblemitgliedern hat er mich schauspielerisch am Meisten begeistert (und wenn da sjemand mit so einer kleinen Rolle schafft, dann zeugt das wirklich von großer Kunst!). Man merkte wirklich, dass er ein professioneller Schauspieler ist. Er hat eine angenehme Sprechstimme und man nahm ihm den Gewissenskonflikt zwischen der Sympathie zu Tevje und den andern Juden und seiner beruflichen Pflicht ohne weiteres ab. Eine tolle Leistung!
Rainer Zoglauer (Lazar Wolf): Er ist erst kurzfristig zum Ensemble dazugestoßen, nachdem mehrere Vorgänger das Handtuch geschmissen haben. Dafür hat er sich großartig in die Gruppe eingefügt. Er spielte mit sichtlicher Freude und ich rechne es ihm hoch an, dass er sich in der ersten Vorstellung aus Leibeskräften bemühte, ohne Mikrofon für möglichst alle der knapp 1000 Zuschauer hörbar zu singen (ohne Gesangsausbildung!) und zu sprechen!
Clara von Truchess (Oma Zeitel): Sie hatte ihren großen Auftritt bei der Traumsequenz in der sie in weißen Gewändern als Tevjes Großmutter`s Geist auftrat. Mit einer durchgehend so kreischigen lauten Stimme auch noch richtig zu singen, ohne dass dabei die Stimme kaputtgeht…Alle Achtung! Das hat mich wirklich beeindruckt! Ich kenne ihre Stimme auch, wenn sie normal singt und sie ist wirklich gut. Bei Anatevka hat sie jetzt ihr großes komödiantisches Talent bewiesen. Großartig! Für mich eines der Highlights des Abends!

Auch im Ensemble, als greise Dorfbewohnerin, war sie immer präsent und es war wirklich köstlich, wie sie beim großen Hochzeitstanz mit ihrem Krückstock immer kaum hinterher kam!

Nach der zweiten (und gleichzeitig letzten) Vorstellung haben wir noch in einem Gasthof in Meikes Geburtstag mit hineingefeiert. Kurz nach Mitternacht verschwanden plötzlich alle und kurz darauf kam ein Meer aus Sonnenblumen durch die Tür: Das gesamte Ensemble sang (mehrstimmig) „Happy Birthday“ und jeder überreichte ihr eine Sonnenblume! Von Michael „Tevje“ Perfler bekam sie dann noch eine große Torte mit „Feuerwerk“ drauf. Sie war so gerührt, dass sie erstmal kaum ein Wort herausgebracht hat.
Später hieß es dann auch schon Abschied nehmen für uns, da das Ensemble schon früh am nächsten Morgen zurück nach Wien fahren sollte.



So, ich hoffe der Bericht war jetzt nicht zu umständlich zu lesen. Ich glaub, ich bin manchmal schon ziemlich konfus gewesen, hab mich aber entschlossen, den Bericht einfach so wie er ist hier reinzustellen.

P.S.: Übrigens, so wie es aussieht, werden die Aspacher Festspiele die Wiener Truppe wohl auch nächstes Jahr für ein Musical engagieren (welches steht noch nicht fest). Ich werde wohl auch wieder hinfahren (wenn ich Zeit habe) und kann sie nur empfehlen! Es ist wirklich eine schöne Athmosphäre dort und von Wien und Süddeutschland aus ist es ja auch gar nicht mal so weit.

Hier sind noch ein paar Fotos dazu. Auf manchen kann man auch einen kleinen Eindruck von der Bühne bekommen

Tevje der Milchmann:
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Seine Frau Golde (links) mit ihrer „Tochter“ Hodel (mein Lästerschweinchen):
http://img185.imageshack.us/img185/8820/1d69aa70254d392cc136adfzk3.jpg
Eine Dorfbewohnerin, ein „Russe“, Hodel und Zeitel (v.l.n.r.):
http://img178.imageshack.us/img178/5807/1a3644ae40eb5a85f395e72ao6.jpg
„Jente oh Jente“ v.l.n.r.: Hodel, Zeitel, Chava:
http://img185.imageshack.us/img185/1905/1000860ps3.jpg
Schlussapplaus:
http://img151.imageshack.us/img151/4262/1000872wc7.jpg
Das Ensemble:
http://img178.imageshack.us/img178/7057/1abf3a7c23478fda8395e72rh3.jpg