Zwischen Traum und Wirklichkeit

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Christine
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Zwischen Traum und Wirklichkeit

Beitragvon Christine » 22.01.2012, 16:15:54

So, nun wage ich mich auch mal an eine eigene FF ;) Ich hoffe sie ist nicht allzu schlecht...^^ Würde mich jedenfalls übr Kommis freuen :)



Genre: Drama

Disclaimer: Musicalzitate die evtl vorkommen gehören den jeweiligen Autoren. Die Idee zu dieser Geschichte ist von mir.

~~~~~~~~~~


Teil 1


Mit einem Lächeln auf den Lippen trat ich aus der Tür und atmete die klare, frische Spätsommerluft ein. Der tosende Applaus, den ich auch heute Abend für meine Darstellung im Musical Elisabeth geerntet hatte, klang mir immer noch in den Ohren. Mir selbst hatte die heutige Vorstellung nicht besonders gefallen – ich war unruhig gewesen, unkonzentriert; mehr als einmal hatte meine Stimme zu schrill geklungen. Doch die Fans schien das nicht zu stören; es warteten genauso viele auf mich, wie an besseren Tagen auch schon.
„Du bist die allerbeste!“, versicherten sie mir strahlend und baten mich um Fotos und Autogramme. „Witzig, dass du auch in echt Elisabeth heißt, genau wie im Stück!“, fand ein etwa 15-jähriges Mädchen, dem ich gerade ein Autogramm auf ihr Programmheft schrieb. Ich lächelte. „Ja, das finde ich auch. Wobei mir im wirklichen Leben mein Spitzname Lia viel besser gefällt. Elisabeth wurde ich früher nur genannt, wenn meine Eltern böse auf mich waren. Als hier alle „Elisabeth“ sangen, dachte ich am Anfang immer, ich krieg gleich Ärger.“ Ich grinste. „Aber ich schätze, inzwischen hab ich mich dran gewöhnt.“

Ich gab noch einige Autogramme und posierte mit Fans für vier weitere Fotos, bevor sich die Gruppe zerstreute und ich meinen Heimweg antreten konnte. Nur mein Kollege Jan, der Abend für Abend an meiner Seite den Tod spielte, war noch da. Da wir nur wenige Hausnummern voneinander entfernt in der gleichen Straße eine Wohnung gefunden hatten, fuhren wir oft gemeinsam zum Theater und wechselten uns beim Fahren ab.

Auch heute wartete er auf mich und hielt scherzhaft die Beifahrertür seines kleinen Ford für mich auf. „Dein Bühnenkuss war heute aber wenig leidenschaftlich“, beschwerte er sich mit einem Zwinkern. „Stimmt was nicht?“
Ich zuckte die Achseln. Zwar rührte mich, dass ihm meine Zerstreutheit aufgefallen war, aber trotzdem… „Ich weiß auch nicht so richtig. Eigentlich ist nichts Bestimmtes. Ich bin jetzt nur schon so lange die Elisabeth…“ Ich ließ den Satz unvollendet und er hob die Augenbrauen, während er das Auto aus der schmalen Parklücke manövrierte. „Wird es dir langweilig?“
„Nein, Langeweile ist das falsche Wort.“ Ich seufzte. „Das ganze Team ist wirklich super, und das Publikum hier auch. Man könnte sich keine besseren Fans wünschen. Aber trotzdem fehlt einfach irgendwas.“ „Ich weiß, was du meinst.“ Jan bog in die Hauptstraße ein und lächelte mich an. „Vielleicht wird es an der Zeit, dir was Neues zu suchen. Du bist noch so jung, Elisabeth ist dein erstes großes Projekt. Vielleicht solltest du einfach auch noch ein paar andere Sachen ausprobieren. Die Welt kennenlernen.“ Er lächelte wieder.

Ich konnte nicht anders, als mitzulächeln. Einmal mehr bewunderte ich die lässige, immer positive Art meines Kollegen. Wie ein Fels in der Brandung, dachte ich – ich glaube, es gibt’s nichts, was ihn aus dem Konzept bringt. Wenig später fiel mir auf, dass er noch auf eine Antwort wartete. „Naja…“ Ich brach ab. Wie sollte ich ihm das erklären? „An so was habe ich auch schon mal gedacht. Zur nächsten Spielzeit könnte ja Diana die First Cast übernehmen; sie ist die beste Zweitbesetzung, die ich in der Rolle je hatte. Und mich würden einige andere Rollen schon auch reizen…“ Ich seufzte wieder. „Aber andererseits würde ich euch alle furchtbar vermissen!“
Nun war es Jan, der seufzte. „Das ist nachvollziehbar. Aber Lia, solche Entscheidungen müssen wir alle früher oder später treffen. Als Darsteller muss man eben oft in andere Städte; teilweise sogar in andere Länder. Und da sieht man sich eben manchmal auch lange Zeit nicht. Aber das heißt doch nicht, dass wir nicht mehr befreundet wären!“ Er grinste plötzlich. „Nicht, dass ich dich loswerden will oder so. Aber vielleicht ist eine neue Stadt und eine neue Rolle genau das, was du jetzt brauchst.“
Er bremste ab und ordnete sich im zähfließenden Verkehr in Richtung unserer Wohngegend ein. Ich schwieg und dachte über seine Sichtweise nach, und einige Minuten herrschte, bis auf die leise Mainstream-Musik im Radio, Schweigen.

Erst als er in unsere Straße abbog, hatte ich mir endlich eine Antwort überlegt. „Vielleicht hast du Recht. Bis zum Ende der Spielzeit sind es noch mehr als drei Monate; die Zeit werde ich sowieso brauchen, wenn ich mich nach Castings umhören will. Und Songs vorbereiten muss ich ja auch noch für’s Vorsingen. Ich denke, ich sehe mich mal um, was es in der großen, weiten Welt sonst noch so gibt.“ Ich sah ihn ernst an, als er vor meinem Wohnblock hielt. „Aber bitte behalt das noch für dich, Jan. Es ist ja noch nichts sicher und ich will auf keinen Fall schon vorher Panik verbreiten.“
Er lächelte mich ermutigend an. „Kein Thema, von mir erfährt niemand was. Bis morgen, ja?“ „Alles klar, ich hol dich um drei ab. Bis dann.“ Ich schloss die Autotür und blickte kurz seinen Rücklichtern nach, bevor ich mich umwandte und auf die Haustür zuging.

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Re: Zwischen Traum und Wirklichkeit

Beitragvon Gaefa » 22.01.2012, 17:18:59

Schön, dass du auch mal eine Geschichte postest!
Mir gefällt der Anfang gut. Deine Art zu schreiben gefällt mir und Ich-Perspektiven mag ich auch gern.
Inhaltlich fängt es ja schon jetzt spannend an, ich bin gespannt wie es mit Lia (interessanter Spitzname) weitergeht und wo es sie hin verschlägt!
Weiter so.
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Re: Zwischen Traum und Wirklichkeit

Beitragvon Sisi Silberträne » 22.01.2012, 19:47:38

Schön, dass du ein Werk von dir postest! Interessanter Anfang, du hast einen schönen Stil, der flüssig und angenehm zu lesen ist. Die Ich-Form mag ich sowieso gern.

Dass deine Hauptfigur Elisabeth heißt, gefällt mir. Ich bin neugierig, mehr über sie zu erfahren und natürlich auch, welchen Lauf die Geschichte nehmen wird.
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Re: Zwischen Traum und Wirklichkeit

Beitragvon Christine » 23.01.2012, 18:20:40

Vielen lieben Dank euch beiden für die Kommis :) Da ich grad so schön in Schreiblaune bin, gibt's heute schon den nächsten Teil. Viel Spaß.



Leise schloss ich die Wohnungstür und atmete erst einmal tief durch. Obwohl ich den Rummel genoss, der jeden Abend hinter der Bühne und später an der Stage Door herrschte, obwohl ich mir keinen Beruf vorstellen könnte, der mich mehr erfüllte, als jeden Abend auf der Bühne zu stehen – dennoch genoss ich die Stunden, die ich abends allein in meiner Wohnung verbringen und mich entspannen konnte. Schon immer hatte ich eine gewisse Zeit für mich allein gebraucht.

Ich ließ Wasser in die Badewanne und gab mein Lieblings-Badeöl – Magnolie – dazu. Während ich wartete, dass die Wanne voll wurde, trug ich eine Gesichtsmaske auf. Zwar fühlte ich mich mit der einwirkenden Maske auf dem Gesicht immer etwas divenhaft (meine Eltern waren immer der Ansicht gewesen, solche Dinge seien überflüssiger Luxus), aber darauf verzichten wollte ich auch nicht. Dafür gefiel mir das Gefühl auf meiner Haut, wenn ich die Maske gerade abgenommen hatte, viel zu gut.

Nach über zwanzig Minuten im heißen Wasser stieg ich aus der Wanne, trocknete mich ab und hüllte mich in meinen Bademantel. Flauschig weich – dieses Gefühl brachte mich immer noch zum Lächeln. Diesen Bademantel hatte mir meine Großmutter selbst genäht, als sie noch gelebt hatte. Sie hatte schon immer ein Gespür dafür gehabt, was mir guttat. Im Gegensatz zu meinen Eltern. Ich seufzte unwillkürlich, als ich mich erinnerte, was für ein Kampf es gewesen war, Musicaldarstellerin werden zu dürfen.

Meinen Eltern fehlte es nicht an Geld, aber sie weigerten sich, meine Ausbildung zu unterstützen. Sie waren der Meinung, wenn ich wirklich auf die Bühne wollte, würde ich auch alles dafür tun - und sie hatten Recht. Ab meinem fünfzehnten Geburtstag jobbte ich jeden Abend, um mir die Ausbildung finanzieren zu können. So verbrachte ich meine Freizeit nicht wie andere Teenager mit Partys und Shopping, sondern mit Babysitten, Kellnern sowie Tanz- und Gesangsunterricht. Diese Hobbys leistete ich mir; auf Musik hatte ich noch nie verzichten können.

Ich trat vor den Spiegel und nahm die Gesichtsmaske ab, während meine Gedanken weiterhin der Vergangenheit nachhingen.

Das erarbeitete Geld reichte nach meinem Abitur noch lange nicht, also ging ich drei Jahre arbeiten, bevor ich genug gespart hatte und mich an einer Musicalschule bewarb. Das Ergebnis warf mich um: Ich wurde genommen und erhielt sogar ein Stipendium. Noch heute erinnerte ich mich daran mit einem ungläubigen Lächeln - durch das viele Arbeiten hätte ich nie geglaubt, dass mein Gesangsunterricht dafür reichte.

Dank der finanziellen Unterstützung musste ich während der Ausbildung nicht arbeiten gehen, sondern konnte von den Ersparnissen – und dem Erbe meiner Großmutter, die inzwischen gestorben war – meine Miete bezahlen.

Aber leider nahmen nicht alle meinen Erfolg gut auf. Ich musste von zu Hause ausziehen, um die Musicalschule besuchen zu können, die in einer anderen Stadt lag. Meine Eltern waren darüber sehr böse und wir stritten mehrere Male fürchterlich, bis ich schließlich in der anderen Stadt lebte. Meine Besuche bei ihnen wurden schnell immer seltener, bis wir schließlich irgendwann gar keinen Kontakt mehr zueinander hatten. Ich runzelte die Stirn. Das war mittlerweile mehr als sieben Jahre her…

In Gedanken versunken ging ich in mein Schlafzimmer, um mich umzuziehen – und erstarrte. Am Fenster, das Licht der Straßenlaternen im Rücken, stand jemand in meinem Zimmer.
Zuletzt geändert von Christine am 24.01.2012, 18:59:32, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Zwischen Traum und Wirklichkeit

Beitragvon Gaefa » 23.01.2012, 19:08:31

Den Teil finde ich etwas vollgestopft. Sicher - du wolltest gern versuchen möglichst viel von ihrer Vergangenheit zu berichten, aber für mich wirkt es etwas gehetzt... Ein wenig mehr Detail oder Konzentration auf einige Sachen, mehr Gefühlsregungen, hätte ich ansprechender gefunden...
Der Umschwung kommt auch etwas plötzlich, aber ich bin gespannt wer das ist!
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Re: Zwischen Traum und Wirklichkeit

Beitragvon Christine » 23.01.2012, 19:27:17

@Gaefa: Vielen Dank für die Kritik :) Mir gefiel der Teil auch nicht so gut, konnte aber nicht ganz sagen, warum. Hab jetzt nochmal bisschen "nachgebessert". Ists so besser? :)

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Re: Zwischen Traum und Wirklichkeit

Beitragvon Sisi Silberträne » 23.01.2012, 20:04:29

Hm, schade, dass ihre Eltern sie nicht unterstützen - anscheinend nicht einmal jetzt, wo sie bewiesen hat, dass sie das schafft.

Arg kurz ist der Teil, darf nächstes Mal gern ein bissi länger sein ;)
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Re: Zwischen Traum und Wirklichkeit

Beitragvon Gaefa » 23.01.2012, 21:31:29

Ui, direkt umgesetzt die Kritik, das nenn ich flink.
Etwas besser ist es so auf jeden Fall. Es gibt eben so Kleinigkeiten, die mich stören (rein subjektives empfinden), z.B. dass eben mal in einem Nebensatz bzw Einschub berichtet wird, dass die geliebte Großmutter vor einiger Zeit gestorben ist und gerade ihr das Erbe hinterlassen hat... Ich hätte mich wahrscheinlich länger mit sowas aufgehalten, allerdings hab ich auch immer das Problem, dass ich nicht voran komme, wenn ich mich in Details verliere ;) Von daher, mach ruhig weiter! Ich bin gespannt wer da steht!
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Re: Zwischen Traum und Wirklichkeit

Beitragvon Kitti » 24.01.2012, 13:48:36

Schön, dass du nun auch ein Werk von dir gepostet hast. Ich finde es schön und bin gespannt, wie es weitergeht. Du hast ja an einer fiesen Stelle aufgehört. ;)
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Re: Zwischen Traum und Wirklichkeit

Beitragvon Christine » 24.01.2012, 15:17:52

Vielen Dank für eure Kommis :)
@Sisi: Länger ist der nächste Teil leider noch nicht - dafür kommt er schnell ;) Der übernächste ist dann wieder etwas länger.
Erstmal viel Spaß mit dem hier :)




Ich starrte die Gestalt am Fenster an. Trotz meiner Bühnenerfahrung und den Jahren, in denen ich gelernt hatte, in Stresssituationen ruhig zu bleiben, schlug mir nun das Herz bis zum Hals. Einem Einbrecher war ich noch nie begegnet.
Ich zwang mich, eine ruhige, selbstbewusste Haltung einzunehmen – obwohl ich am liebsten auf dem Absatz umgedreht und weggelaufen wäre, um ein Küchenmesser oder irgendwas zu holen – und schaltete das Licht ein.
Ich war verblüfft – ich hatte eine vermummte Gestalt erwartet; keinen Einbrecher, der sein Gesicht so offen zeigte. Und schon gar keinen Einbrecher mit einem so attraktiven Gesicht. Ich musterte ihn genau, um der Polizei später eine exakte Beschreibung geben zu können.
Trotz seiner feinen Gesichtszüge und dem mehr als kinnlangen, dunkelblonden Haar wirkte er nicht feminin. Sein Körperbau war schlank, aber muskulös; mit Sicherheit war er mindestens fünf Zentimeter größer als ich. Im Grunde sah er ein wenig aus wie die Darsteller, die Abend für Abend im Theater den Tod gaben. Nur dass der Mann in meiner Wohnung kein schwarzes Kostüm trug, sondern Blue Jeans und ein hellblaues Hemd, bei dem die zwei obersten Knöpfe offenstanden. Doch das Einzige, was mir einen Schauer über den Rücken jagte, waren seine Augen. Noch nie hatte ich so tiefschwarze Augen gesehen – wie Hass und Trauer in einem, und doch…
Ich unterbrach meine Musterung und bemühte mich um eine kräftige, selbstbewusste Stimme. „Wer sind Sie und was tun Sie hier in meiner Wohnung?“
Mit allem hätte ich gerechnet – mit Ausflüchten, Entschuldigungen, Drohungen, ja, sogar mit einem tätlichen Angriff. Aber niemals hätte ich die Worte erwartet, die er zu mir sagte.
Leise klang die samtweiche Stimme durch den Raum.
„Elisabeth. Endlich habe ich dich wieder gefunden.“

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Re: Zwischen Traum und Wirklichkeit

Beitragvon Kitti » 24.01.2012, 17:24:33

Irgendwie dachte ich die Gestalt steht unten vor dem Fenster im Schein der Straßenlaterne, aber dann habe ich das wohl falsch interpretiert. Umso interessanter wäre es jetzt zu erfahren, wie der geheimnisvolle Mann einfach so in die Wohnung kommt. Also bitte schnell weiter!
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Re: Zwischen Traum und Wirklichkeit

Beitragvon Gaefa » 24.01.2012, 18:53:09

Der Teil war arg kurz ;)
Ich hab auch erst beim zweiten Lesen realisiert gehabt, dass er im Zimmer steht. Zu dem vorhergehenden Kapitel würde jetzt irgendwer aus der Familie passen? Oder doch jemand ganz anderes aus ihrer Vergangenheit?
Spann uns nicht zu lange auf die Folter!!
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Re: Zwischen Traum und Wirklichkeit

Beitragvon Christine » 24.01.2012, 19:01:07

Ok, da schien es ja einige Missverständnisse gegeben zu haben ;) Hab im letzten Kapitel noch nen Halbsatz eingefügt damit das deutlicher wird.
Ich weiß, der Teil war sehr kurz, sorry - aber war so ne schöne Cut-Stelle ;) Dafür gibts morgen Nachmittag schon die Fortsetzung, und die ist dann wieder länger.
Danke für eure Kommis jedenfalls schonmal :)

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Re: Zwischen Traum und Wirklichkeit

Beitragvon Sisi Silberträne » 24.01.2012, 19:28:44

Also das ist jetzt interessant! Wer ist er? Oder sollte die Frage vielleicht eher lauten, was ist er??

Irgendwie fühl mich gerade ein kleines bissl an eine Geschichte erinnert, die ich vor Jahren mal verzapft hab (war ein Crossover Star Trek Voyager mit Elisabeth XD)

Meeeeeehr bitte, du machst es arg spannend!
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Re: Zwischen Traum und Wirklichkeit

Beitragvon Christine » 25.01.2012, 13:48:01

Nochmal vielen lieben Dank für eure Kommis :)
@Sisi: Naja, also aus Star Trek ist er nun nicht ;) Aber wird ja gleich aufgelöst.

Jetzt erstmal wie versprochen die etwas längere neue Fortsetzung. Viel Spaß :)





Einige Sekunden herrschte Stille. Ich wusste nicht, was ich dazu sagen sollte. Gefunden? War das ein verrückter Fan, eine Art Stalker? Aber warum wieder gefunden? Ich hatte diesen Mann definitiv noch nie gesehen. An jemanden, der so aussah, hätte ich mich unter Garantie erinnert.

Schließlich fand ich meine Stimme wieder. „Wenn Sie nicht in einer Minute dieses Haus verlassen haben, rufe ich die Polizei.“
Schon wieder eine unerwartete Reaktion – er lachte. „Tu das nur, Elisabeth. Ich würde wirklich gern sehen, wie ein paar Polizisten hier im Raum sind und sehen, wie du ihnen deine Vorhänge zeigst. Sie werden mich nicht sehen können.“

Ich schüttelte kaum merklich den Kopf. Okay. Wahrscheinlich ein Stalker – definitiv ein Irrer. Die waren mit Vorsicht zu behandeln. Zumindest nach allem, was ich zu diesem Thema gelesen hatte – und das war nicht besonders viel. „Sie meinen also, Sie machen sich unsichtbar, wenn die Polizei kommt?“, sprach ich auf ihn ein wie auf ein kleines Kind und bemühte mich, verständnisvoll zu klingen.

Mein Besucher verdrehte die Augen. „Ganz und gar nicht. Ich bin schon unsichtbar, Elisabeth. Für alle außer für dich.“
Obwohl ich im Grunde nichts weiter wollte, als diesen Mann aus meiner Wohnung zu bugsieren, war es doch unmöglich, nicht auf das Gespräch einzugehen. Auch wenn es völlig absurd war – ich wollte doch wissen, wie er dachte.
„Also, nur ich kann dich sehen?“ Erst später merkte ich, dass ich unbewusst zum Du übergegangen war. Das lag wahrscheinlich daran, dass dieser Mann auch mich von Anfang an geduzt hatte. Ganz toll, Lia, dachte ich und verdrehte im Geiste die Augen. Du wolltest den Einbrecher aus deiner Wohnung jagen und jetzt plauderst du mit ihm und ihr seid per Du. Dein Plan hat ja so was von funktioniert.

„Ja. Nur du kannst mich sehen“, antwortete er und ließ sich lässig auf den Stuhl neben meiner Frisierkommode fallen. „Weil ich dir gerade erscheine. Sonst sieht mich niemand – weil ich mich dazu entschieden habe. Wenn ich es wollte, könnten mich natürlich auch andere sehen.“
„Und warum kannst du das? Ich meine, wer bist du? Gott oder so was?“ Ich lachte unsicher. Er schüttelte lächelnd den Kopf. „Elisabeth, Elisabeth. Du solltest doch am besten wissen, wer ich bin. Du spielst jeden Abend an meiner Seite – oder, besser gesagt, an der Seite von Menschen, die behaupten, sie wären ich.“ Bei den letzten Worten troff seine Stimme vor bitterer Ironie, aber dennoch hatte ich das Gefühl, dass der Gedanke ihn im Grunde nur amüsierte.

Erst mit einigen Sekunden Verspätung wurde mir die Bedeutung dessen, was er da gerade gesagt hatte, bewusst. „Du meinst, du bist – der Tod?“ Wider Willen musste ich lachen. „Nein. Sorry, aber – nein. Völlig unmöglich. Die Autoren haben sich den Tod als Personifikation ausgedacht, das ist ein Mittel zur dramatischen Darstellung. In Wirklichkeit ist der Tod, nun ja…“, ich zögerte, „…der Tod eben. Das Ende von allem. Aus, fertig, nichts. Jedenfalls keine Person.“
„Das weißt du natürlich besser als ich“, erwiderte mein Besucher mit gespieltem Ernst.

Ich schüttelte den Kopf. Nun wurde mir das definitiv zu viel. „Und du bist hier, weil…? Deine Bühnenprinzessin besuchen? Oder bin ich so was wie eine Wiedergeburt der echten Elisabeth?“ Ich war gerade dabei, die Augen zu verdrehen, als ein ruhiges „So ist es“ seinerseits mich komplett aus der Bahn warf.

Ich schüttelte nachdrücklich den Kopf. „Ich glaube nicht, dass ich diese Unterhaltung fortsetzen möchte. Geh jetzt, sonst muss ich doch die Polizei rufen. Dann werden wir ja sehen, ob du dich vor denen wirklich unsichtbar machst. Und wehe, es fehlt etwas aus meiner Wohnung“, fügte ich nachdrücklich hinzu.
Er lächelte sarkastisch. „Dein Wunsch sei mir Befehl, Elisabeth.“
Mit einer spöttisch angedeuteten Verbeugung trat er einen Schritt zurück, in den Schatten – und verschwand.

Ich rieb mir mehrmals über die Augen – nichts. Keine Täuschung. Obwohl ich meine Wohnung in- und auswendig kannte, suchte ich sogar die Vorhänge und den Spiegel meiner Frisierkommode nach irgendwelchen geheimen Mechanismen ab, die ihn hätten verschwinden lassen. Nichts.
Bevor ich schlafen ging, durchsuchte ich sämtliche Schränke meiner Wohnung – ebenfalls nichts – und nahm mir fest vor, gleich am nächsten Tag das Türschloss austauschen zu lassen.

Ich lag noch lange wach, fiel dann aber in einen unruhigen Schlaf. Ich hatte wirre Träume und als ich am nächsten Morgen kurz nach Sonnenaufgang wie zerschlagen erwachte, war ich mir ohnehin nicht mehr ganz sicher, ob ich gestern nicht alles nur geträumt hatte.

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Re: Zwischen Traum und Wirklichkeit

Beitragvon Kitti » 25.01.2012, 14:50:58

Oh, das hätte ich nicht erwartet. *g* Ich wäre von einem Bruder oder einem Ex-Freund ausgegangen, aber die Idee ist wirklich interessant. Ich bin gespannt, wie es weitergeht!
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Re: Zwischen Traum und Wirklichkeit

Beitragvon Gaefa » 25.01.2012, 18:58:32

Da kann ich mich Kitti nur anschließen, die gleichen Vorstellungen hatte ich auch gehabt.
Ich bin gespannt wann er wieder auftaucht und ob es weitere Parallelen zum Musical in ihrem Leben geben wird!
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Re: Zwischen Traum und Wirklichkeit

Beitragvon Sisi Silberträne » 25.01.2012, 22:43:24

Das ist ja mal eine sehr kreative und sehr interessante Idee! Wundert mich direkt, dass deine die erste Geschichte dazu ist, die ich lese. Hätte gern mehr, jetzt bin ich erst recht neugierig geworden. Warum ist er gekommen? Was will er von ihr? Und ist er wirklich der personifizierte Tod?

(der in meiner FF war übrigens auch nicht aus Star Trek, er ist bloß dem Captain erschienen ^^)

Weiter bitte :happy-bouncygreen:
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Re: Zwischen Traum und Wirklichkeit

Beitragvon Christine » 27.01.2012, 13:24:06

Vielen Dank für eure lieben Kommis :) Hier nun die Fortsetzung. Werde leider das Wochenende wahrscheinlich nicht zum Weiterschreiben kommen, aber ich hoffe, dass der nächste Teil bis Montag oder Dienstag fertig wird :) Aber jetzt erstmal mit diesem Kapitel viel Spaß.


Ich überlegte noch einen Moment, ob ich mein Türschloss nicht doch auswechseln lassen sollte, entschied mich aber dagegen. Schließlich war es wirklich unwahrscheinlich, dass ich von einem attraktiven Mann in meinem Schlafzimmer, der in der Dauer eines Wimpernschlags verschwunden war, nicht nur geträumt hatte.

Also nahm ich mein Telefon zur Hand und wählte statt der Nummer des Schlüsseldienstes lieber die eines alten Bekannten, der mit mir gemeinsam bis vor zwei Jahren studiert hatte und nun als Regieassistent arbeitete. Durch seine Tante, die im Management eines Unternehmens arbeitete, das europaweit viele Musicalbühnen besaß, wusste er oft als einer der ersten, welche Auditions demnächst ausgeschrieben werden würden.
Diese „Quelle“ hatte ich auch schon genutzt, um vor Ende meines Studiums von Elisabeth-Casting zu erfahren und bis zur offiziellen Ausschreibung an meiner Bewerbung zu feilen und mich vorzubereiten.

„Hi, Tim, ich bin’s“, meldete ich mich, als er abnahm, und auch heute schien er schon zu ahnen, warum ich anrief. „Guten Morgen, Süße! Wird’s der Kaiserin langsam zu fad?“, fragte er scherzhaft.

„Du hast es erraten“, gab ich zurück. Auch wenn ich Tim durchaus mochte, waren wir nicht so eng befreundet, dass ich ihm wie Jan die genauen Hintergründe meiner Entscheidung erklärt hätte. „Weißt du, was es in nächster Zeit so geben soll? Ich würde mich besonders für Sachen hier in der Nähe interessieren; meine Wohnung ist wirklich toll und ich würde da gern bleiben. Aber wenn es nicht anders geht, ziehe ich natürlich auch um.“

„Hmm.“ Es folgte ein Geräusch, das mich vermuten ließ, dass Tim gerade Cornflakes oder etwas ähnlich Knuspriges frühstückte. „Lass mich überlegen... Also, bei dir in der Nähe kenne ich mich nicht so aus, aber meine Tante hat neulich fallen gelassen, dass sie irgendwo bei Stuttgart oder so Tanz der Vampire wieder aufgreifen. Und Rebecca soll nach Berlin umziehen. Sonst…“ Er überlegte. „Genaueres kann ich dir auch nicht sagen, aber wenn du willst, frag ich sie und ruf dich die nächsten Tage nochmal an.“

Ich lächelte. „Das wäre echt klasse, danke dir!“ „Eine Hand wäscht die andere.“ Ich hörte ihn durchs Telefon förmlich grinsen. „Sag einfach überall, wo du hinkommst…“ „…dass du im Regiestudium wirklich gute Arbeit geleistet hast, inzwischen Erfahrung mit Regieassistenz sammelst und ich dich nur empfehlen kann“, beendete ich den Satz für ihn. „Kein Thema, wirklich. Entspricht ja schließlich nur der Wahrheit, du warst wirklich gut.“
„Freut mich, dass du das so siehst, Süße. Aber ich muss dann Schluss machen, ich warte noch auf einen wichtigen Anruf. Ich melde mich wieder, ja?“

Nach einigen freundlichen Grußworten legte ich auf und lächelte. Rebecca klang schon mal interessant; Tanz der Vampire auch. Im Grunde klang für mich gerade alles interessant, was Abwechslung bedeutete. Aber trotzdem freute ich mich schon auf die heutige Nachmittagsshow. Da Jans Zweitbesetzung Urlaub hatte, würde ich auch heute mit ihm spielen. Ich lächelte in Gedanken versunken. Das waren immer die besten Shows.

Zwischen Jan und mir stimmte auf der Bühne einfach die Chemie; das war von der ersten Probe an so gewesen. Auch wenn zwischen uns nie mehr passiert war und ich auch gar nichts in dieser Richtung wollte, waren wir sofort gute Freunde geworden.
Obwohl ich auch Martin, Jans Zweitbesetzung, als Darsteller respektierte und mit ihm gut arbeiten konnte, hatte ich mit ihm privat nie guten Kontakt gehabt und das wirkte sich auch auf unsere Bühnenleistung aus. Obwohl die Zuschauer keinen Unterschied in der Qualität bemerkten. Der Unterschied war die Anstrengung, die die Show mir abverlangte.
Auch wenn ich in Jan nicht verliebt war, betrachtete ich einen Kuss mit ihm nicht als schauspielerische Leistung. Wir waren schließlich enge Freunde geworden in den letzten zwei Jahren.

Martin hingegen… Ich verzog beim Gedanken an ihn das Gesicht und stand vom Küchentisch auf, um Kaffee zu kochen. Ja, Martin war nett. Aber… Er war mir einfach einen Hauch zu nett. Es ging schon zu sehr in Richtung Einschmeichelei. Abgesehen davon trug er ein Deo, dessen Geruch mir immer unangenehm in der Nase stach. Ihn zu küssen, ohne das Gesicht zu verziehen (höchstens leidenschaftlich) konnte durchaus als schauspielerisches Talent bezeichnet werden. Oder auch als schauspielerische Anstrengung.

Ich schaltete die Kaffeemaschine ein und ging unter die Dusche. Frisch geduscht und nach zwei Tassen Kaffee zog ich schließlich meine Laufkleidung an und joggte eine Runde. Der Stadtpark befand sich zum Glück nur wenige Blocks entfernt, sodass ich in angenehmer Atmosphäre laufen konnte.

Stirnrunzelnd bemerkte ich schon nach kurzem, dass meine Kondition sich verschlechtert hatte – üblicherweise schlief ich nach den Abendshows lang und hatte keine Zeit mehr. Das war heute anders.
Als ich über eine Stunde später mit dem festen Vorsatz in meine Wohnung zurückkehrte, künftig wieder öfter zu laufen, duschte ich noch einmal – ja, meine Reihenfolge war heute Morgen ungeschickt gewesen, aber ich hasste es, ungeduscht aus dem Haus zu gehen –, zog mich an und frühstückte ein Croissant, bevor ich mich ins Auto setzte, um Jan für die Nachmittagsshow abzuholen.

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Gaefa
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Re: Zwischen Traum und Wirklichkeit

Beitragvon Gaefa » 27.01.2012, 14:05:02

Schöner Teil :)
Ich bin nach wie vor gespannt wie es weiter geht, wann der "Tod" noch einmal auftaucht und was es für sie an Rollenangeboten geben wird.
Es ist schön, dass die Teile so schnell hintereinaneder kommen, Hut ab!
Ich hätte auch mal wieder gern Zeit zum schreiben *sfz*
~*Niemand nimmt mir meine Träume und schließt meine Sehnsucht ein, wo es Liebe gab und Freiheit wird mein Herz für immer sein*~


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