Anastasia Stuttgart, 28. 11. 18 Palladium

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nightrider
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Anastasia Stuttgart, 28. 11. 18 Palladium

Beitragvon nightrider » 29.11.2018, 09:02:14

Wie kann man nur so blöd sein. ich hätte noch ein e Karte für die Premiere von ANASTASIA bekommen können. Der Platz warf allerdings sehr weit hinten und in der äußersten Reihe und ich wollte mir die Buchung noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Als ich mich dann doch dafür entschieden hatte, war sie natürlich schon verkauft worden. Naja, shit happens. Ich hatte mich dann für den 28. November entschieden, eine gute Wahl, wie sich herausstellen sollte.

Stage machte in Karlsruhe eine Riesen-Werbung für das Musical, ein Umstand, der nicht gerade dazu prädestiniert war, meine Nervosität zu dämpfen. Je näher der Termin kam, umso unerträglicher wurde das Bauchkribbeln. Auch die Präsenz von ANASTASIA auf Instagram steigerte meine Vorfreude auf das Musical. Täglich wurde ich mit Berichten und Stories versorgt. Eines wurde mir klar, das Musical muss etwas ganz außergewöhnliches sein.

Endlich war es soweit. Die Tür des Palladiums öffnete sich. Am Souvenierstand sann die erste und einzige Enttäuschung des Abends. Es gab keine CD des Stückes, nicht einmal eine englischsprachige. Aber an diesen Misstand ist man bei Stage schon gewöhnt. Ich hoff, dass hier bald nachgebessert wird.

Beim Bühnenbild geht Stage einen neuen Weg, da man die 3D-LED-Projektionstechnik verwendet, die ich schon bei Deborah Sassons Version des Phantoms bewundert hatte, bei Stage wirkt das ganze aber etwas lebendiger. So schafft man es, z.B. Landschaftsbilder oder ein Bild des nächtlichen Paris in das Stück zu integrieren, die wirklich echt wirken und über ein normales Bühnenbild weit hinausgehen. Wäre schön, wenn Stage diese Technik beibehalten würde.

Das Musical ist hervorragend besetzt. Besonders gespannt war ich auf Judith Caspari, die auch auf Instagram sehr aktiv ist und auf You Tube einige Dinge stehen hat. Zudem ist Milan van Waardenburg, den ich als den hervorragenden Quasimodo von Berlin im Gedächtnis habe dabei und Mathias Edenborn (habe ihn schon als Phantom und Raoul erleben dürfen) verkörpert die Rolle des Gleb.
Bei Judith Caspari hatte ich schon voln ihrer ersten Szene den Eindruck, dass sie die Rolle der Anja nicht nur spielt, sondern regelrecht lebt. Ihr Auftrittt riss das Publikum immer wieder zu Beifallsstürmen hin. Milan als Dimitri ist in meinen Augen eine Idealbesetzung und bildet zusammen mit Judith ein geradezu perfektes Paar.

Die größte Überraschung hingegen waren drei Darsteller, die ich persönlich nicht so sehr auf dem Monitor hatte. Susanna Panzer als Zarenmutter, Carmen Danen als Gräfin Lily und insbesondere Thorsten Tinney in der Rolle des Wlad begeisterten mich wirklich.
Eine weitere Überraschung für mich war, dass Kiryll Zolgyn, den ich in Hamburg als Krollock erleben durfte, im Herrenensemble audtauchte. Ein weiterer Beweis für die Hochklassigkeit der Besetzung
Das Stück wurde mit viel Liebe zum Detail erstellt ujnd es fällt mir schwer, die Worte zu finden, es zu beschreiben. Es ist wirklich unbeschreiblich und das Wort `wundervoll` erscheint mir als Fazit nicht zu dick aufgetragen. Für mich ist es eines der Hightlights bei Stage und das wohl vollkommendste Musical seit dem Tanz der Vampire. Ich persönlich habe mich in Anastasia veliebt und es wird bestimmt nicht allzu lange dauern, bis mein zweiter Besuch ansteht. Anscheinend ging es nicht nur mir so, der lange stehende Applaus war wohl das beste Zeugnis, das das begeisterte Publikum den Darstellern ausstellen konnte. Und ich ärgeree mich jetzt noch mehr, dass ich bei der Premierenkarte nicht zugeschlagen habe,

Anja Judith Caspari
Zarenmutter: Susanna Panzer
Lily Carmen Danen
Die junge Anastasia Theresa Hölter
Dimitri Milan van Waardenburg
Wlad Torsten Tinney
Gl.eb Mathias Eden born

Dirigent Krisztian Balassa

Ensemble Damen

Alexandra Alexandrova, ´Katja Hentschel, Vanessa Vilcek, Anastasia Stojko, Christina Gibbs, Laura Robinson, Mariana Hidemi

Ensemble Herren

Pieter TGredoux, Kirill Zolgyn, Mark Luykx, Luca Giaccio, Duncan Saul, Alesandro Ripamonti, Johnny Galeandro

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