Tiere und ihre Würde

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Tiere und ihre Würde

Beitragvon Sisi Silberträne » 10.05.2006, 20:44:38

Weil ich öfter über dieses Thema philosphiere, dachte ich, ich mach mal ein Thema dazu auf ^^

Was meint ihr denn? Haben Tiere eine Würde? Sollten sie gewisse Rechte besitzen? Haben sie das, was man bei Menschen "Seele" nennt?

Ich denke schon, dass sie so etwas wie eine Seele haben. Eine, die im Einklang mit der Natur funktioniert, und daher viel reiner ist, als die der meisten Menschen. Sie töten nur, um zu überleben, nicht aus niederen Motiven. Und sie nehmen von der Natur nur so viel, wie sie brauchen. Sie gieren nicht nach immer mehr und mehr.

Und ich finde, dass jedes Tier auf seine Weise etwas Besonderes ist, und das Recht beitzt zu leben. Auch die Spinne in ihrem Netz vor dem Fenster. Und auch Stechmücken, obwohl ich die erschlage, wenn ich sie erwische. Lebewesen sind es dennoch.

Was mich in dem Zusammenhang besonders entsetzt, ist dass manche Leute, die sich Tierfreunde nennen, den Tieren, die auf ihrem Teller landen, nicht das gleiche Recht einräumen, wie dem, das bei ihnen im Stall steht.
Haben Kühe, Schweine und Hühner nicht auch ein Recht auf ein Leben in Würde, wenn sie schon sterben müssen, um uns zu ernähren? An dieser Stelle sei im Übrigen mal gesagt, dass ich halber Vegetarier bin, aber grundsätzlich nichts gegen das Fleisch essen habe. Ich esse aber nur Biofleisch. Bevor ich aus Kostengründen zu billigem greifen müsste, würde ich ganz darauf verzichten.
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Beitragvon Sisi Silberträne » 15.10.2006, 13:12:42

*beleb*

Keiner eine Meinung zum Thema?

Kauft ihr Biofleisch? Freilandeier?
Ich finde ja, wenn einem schon nicht die Tiere als Grund genug sind, dann sollte es wenigstens die eigene Ernährung sein. Ich persönlich möchte keine von Antibiotika und Farbstoffen verseuchten Eier essen, und kein mit Medikamenten und Wachstumshormonen verseuchtes Fleisch.

Ekelt ihr euch vor Insekten und Spinnen? Wenn ja, wieso eigentlich? Und bringt ihr sie deswegen um?
Meiner Meinung nach ist Spinne = eklig genauso ein überholtes und bescheuertes Vorurteil wie Wolf = böse. Ein Denken, dem viele Wölfe zum Oper fielen, und sicher noch viel mehr Spinnen.

Na ja, so lange bei vielen Menschen die Tierliebe da aufhört, wo das Tier süß und kuschelig ist, werden Insekten, Spinnen, Schlangen und Co. wohl immer mit einem schlechten Ruf behaftet sein.
Für meinen Teil kann ich inzwischen sogar Egeln etwas abgewinnen, das sind faszinierende Wesen, wenn man sich die Zeit nimmt, etwas genauer hinzusehen.
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Elanor de Monnier

Beitragvon Elanor de Monnier » 15.10.2006, 14:33:16

Ich will mal wenigstens im Ansatz meine Meinung dazu äußern.

Ich für meinen Teil versuche auch Eier und Fleisch zu kaufen die ansatzweise Tierfreundlich hergestellt wurden, aber ich muss auch zugeben dass ich teilweise auch zu billigeren Produkten greife (wie Fleischwurst in den Plastikhüllen) wenn das Geld mal wieder knapper wird. Eier kaufen wir (fast) immer nur auf dem Markt. Die sind von freilaufenden Tieren. Die Eier aus dem Supermarkt sind zwar auch "nur" Bodenhaltung aber Eier von Tieren die in Legebatterien leben kaufe ich auch nicht. Also empfinde ich dies schon als eine annehmbare Lösung.

Heutzutage kann man sich eigentlich fast überhaupt nicht mehr sicher sein was sich eigentlich in der Wurst befindet. Deswegen werd ich jedoch nicht zum Vegetarier. Meiner Meinung nach ist nämlich eine ausschließlich vegetarische Ernährung auch nicht das wahre (nebenbei nur Fleisch zu essen ist auch verkehrt). Die Mischung machts. Wir kaufen aber eigentlich auch nur noch Pute oder Hühnchen und ganz selten mal Schwein, Rind oder mal zu besonderen Anlässen Ente. Pferd, Kaninchen und Reh kommt gar nicht auf den Teller. Aber hier und da eine Schüssel Salat oder Gemüse ist bei mir schon Pflicht, aber ich weiche vom Thema ab.

Generell denke ich, dass Tiere sehr wohl eine Seele haben und auch bis zu einem gewissen Grad Gefühle haben. Nur weil wir uns nicht mit ihnen verständigen können heißt das noch lange nicht, dass sie keine Gefühle haben! Klar ist der Instinkt bei Tiere extreme ausgeprägt als beim Menschen aber das heißt doch nicht, dass sie nur so durchs Leben gehen. Sie sammeln genauso Erfahrung wie wir und entwickeln meiner Meinung nach auch bei gewissen Arten eine Art Liebe.

Das Tiere alle auf ihre Art und Weise einzigartig sind wird dir hier jeder bestätigen. Das halt Katzen, Hunde, Mäuse, Hamster, Kaninchen, Pferde, Vögel usw. eher bevorzugt werden liegt an ihrer Anmut, an ihrer Freundlichkeit, an ihrem Verhalten oder halt an ihrem Aussehen. Als Kind wünscht sich (fast) jeder ein kleines Tier mit dem man kuscheln kann, ein Pferd oder einen Hund weil sie treu sind und ein liebevoller Gefährte sein können. Genauso ist es auch mit anderen Tieren.
Das Spinnen, Fledermäuse, Wölfe, Raben u.ä. Tiere so schlecht abschnieden liegt wohl auch an der Erziehung. Wer kennt nicht das Märchen vom großen bösen Wolf der die Geislein auffrisst, Rotkäppchen versucht zu verwirren oder der mit den anderen oben genannten "dunklen" Tieren sofort der Hexe, also dem Bösen zugeordnet wird. Und Hexen wie wir alle wissen wurden früher von der Kirche gejagt, da sie an allem Schlechten Schuld waren und mit dem Teufel im Bunde waren. Das die Tiere dieNatur im Gleichgewicht halten und das die "Hexen" damals die modernen "Medizinfrauen" waren, die ein beeindruckendes Wissen über Pflanzen hatten war den Menschen zu der Zeit doch ganz egal.
Und was ist mit Vampiren? Böse Kreaturen, die sich in Fledermäuse oder andere Tiere verwandeln. Ohha, also wieder böse.
Den Kindern erzählt man diese Geschichten um sie zu schützen. Jedenfalls war das früher so. Heute werden Märchen und Fabeln erzählt um den Kindern die "Moral der Geschichte" aufzuzeigen (oder um als Gute Nacht Geschichte). Trotzdem ist der Wolf als böses Tier das Menschen angreift noch immer dort zu finden.
Dass sie die Schafe (Hühner) von Bauernöfen gestohlen haben (stehlen) macht sie auch nicht unbedingt unter den Menschen beliebt. Auch wenn sie es zum Überleben brauchen, da die Menschen die Wälder immer weiter abholzen sieht keiner. Gott sei dank werden die Menschen heute aufgeklärt. Viele sehen in ihnen (so wie wir) faszinierende Tiere.

Aber trotzdem. Auch wenn Spinnen noch so nützlich sind ... in meinem Zimmer muss ich die nicht haben. Draußen können sie von mir aus so viele Netze spinnen wie sie wollen, aber das hier ist mein Reich ^^
Ich habe mal von Wissenschaftlern eine Erklärung gehört, die evtl. stimmen könnte. Sie meinten, dass der kleine Körper und die langen Beine ein Auslöser für Ekel und Angst sein können, denn sonst gibt es nur Krebstiere und Hummer, die ja artverwandt sind und somit ein ähnliches Aussehen haben. Auch die Art der Beinbewegung ist den Menschen fremd und was fremd ist wird von Natur aus skeptisch betrachtet. Das gilt für Insekten allgemein, aber mit sechs Beinen "gehts" sich halt anders als mit vier oder zwei :wink: Dazu kommt noch der zweigeteilte Körper, der bei Binen, Wespen, Hummeln, Hornissen, Schwebfliegen usw. auch noch gelb schwarz angemalt ist und eine Wahrung bedeute. In der Natur stehen nämlich gelb schwarz und rot (schwarz) für Achtung giftig oder gefährlich. Das alles spielt wohl mit in dieses Denken und somit mögen Menschen manche Tiere nicht.
Aber es gibt auch Insekten, die wirklich "süß" sind. Das wandelnde Blatt
( http://www.anolis.de/beratung/tiere/pha ... fehler.jpg ) oder die Stabheuschrecke ( http://www.br-online.de/umwelt-gesundhe ... dpa_gr.jpg ) zum Beispiel. Wenn man sich einmal dazu überwunden hat die auf die Hand zu nehmen sind die wirklich putzig. Hab die mal als Kind im Zoo auf die Hand nehmen dürfen.

Um jetzt zum Abschluss zu kommen möchte ich dir auch zustimmen. Meiner Meinung nach sollte man Tiere so gut es geht mit Würde behandeln, aber es ist schwierig seine Ängste und seinen Ekel zu überwinden und das geschieht vor allem nicht in einer Nacht. Deswegen kann und sollte man nicht allzuviel von der Menschheit erwarten.

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Beteigeuze
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Beitragvon Beteigeuze » 15.10.2006, 14:59:28

Ich denke auch, dass Tiere eine Seele, Gefühle und Gewissen haben - sie sind genauso Lebewesen wie wir auch, also warum sollten sie es nicht haben?! Ich gebe da Elanor Recht - der Mensch maßt sich leider viel zu oft an, über irgendwelche Dinge zu urteilen, die er selbst nicht begreifen kann. Erst letztens hatte ich mit meinem Vater eine lange Diskussion - ich bin durch Zufall auf eine Internetseite gestoßen, wo es um Suizid bei Tieren ging, ob es sowas geben kann, wenn z.B. Delfine, Wale stranden - ist das "nur" wegen Fehlorientierung doer waren sie vereinsamt und wollten ihrem Leben ein Ende setzen? Mein Vater meinte, dass Tiere soweit gar nicht denken könnten, das hat mich echt aufgeregt. Wir können doch gar nicht beurteilen wie ein Tier denkt und wir können genau so wenig wissen, was das Tier fühlt...

Zum Thema Fleisch muss ich sagen, dass ich mir vorgenommen habe (und das auch tue) nicht mehr so viel Fleisch zu essen. Ganz Vegetarier war ich mal für einige Woche, aber das war furchtbar... 1. weil ich viel mehr Käse gegessen hab und mir aufgefallen ist, dass ich wohl ne leichte Laktoseintoleranz hab ( :( ) und 2. weil ich mehr Gemüse und Salat gegessen habe und ich den Glauben habe, dass auch Pflanzen Gefühle und Seele haben - warum auch nicht? Immerhin gibt es doch Menschen, die mit Bäumen sprechen können. Warum soll ich auf der anderen Seite zu Fleisch 'nein' sagen, aber auf der anderen Seite zu 'Pflanzen' ja, die genauso ein Rech auf Leben haben.

Angst vor Spinnen etc. hab ich nicht, sie sehen vielleicht nicht sehr "knuffelig' aus, aber es sind auch Lebewesen - die werden an den Beinchen gepackt und in den Garten gesetzt.
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Beitragvon ChristineDaae » 02.06.2007, 17:48:37

Ich finde auch, Tiere haben auf jeden Fall eine Seele und sind Lebewesen und sollten auch wie solche behandelt werden. Ich meine, ich erschlage auch mal eine Stechmücke, aber wenn ich sehe, wie zum Beispiel kleine Jungs einen Käfer fangen und in eine Kiste setzen und da mit Stöckchen pieksen und rumjagen, bevor sie ihn töten, macht mich das einfach krank. Die wissen es vielleicht micht besser, aber sowas ist wirklich nicht fair! Da halte ich mich an einen Spruch in unserem Biobuch: "Jeder kleine Junge kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen." Ich bin der Meinung alle Tiere haben genauso ein Recht zu leben wie wir Menschen!
Ich esse zwar schon Fleisch, denn von irgendwas muss ich ja leben und ich will auch nicht verhungern, aber ich esse nie mehr als nötig und auch wann immer es geht Biofleisch, dann weiß ich wenigstens, dass die Tiere nicht ihre vorherigen Lebensjahre in einem engen Stall verbracht haben...
Freue dich, wenn es regnet – wenn du dich nicht freust, regnet es auch.
(Karl Valentin)


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Re: Tiere und ihre Würde

Beitragvon singit » 16.04.2012, 11:37:15

Auf jeden Fall haben Tier Würde. Ja, unbedingt. Es gibt irgendwo auf Youtube einen tollen Film ... "Earthlings" heisst der glaube ich ... wir sind eben _alle_ Erdlinge und sollten uns gegenseitig auch so behandeln ... wir Menschen halten uns nun für die "überlegende" Rasse und töten und knechten andere Rassen, wie Tiere ... wie krank dieser Gedanke an sich ist erkennt wohl jeder, der ein wenig darüber nachdenkt.

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Re: Tiere und ihre Würde

Beitragvon G(a)linda » 17.04.2012, 21:22:12

Seh ich auch so! Ich versuche auch, immer weniger Fleisch zu essen, und irgendwann mal gar keins mehr, weil ich ein zu schlechtes Gewisse habe.
Wieso sollte ein Rind weniger Anrecht auf Leben haben als mein Pferd?
Ich kann auch keine Spinnen oder andere Insekten töten, obwohl Spinnen für mich der reinste Horror sind.
Sehr empfehlen kann ich übrigens "Anständig essen" von Karen Duve.
Es ist sehr schön zu lesen, interessant und auch schon mal witzig, trotz der Thematik.

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Elektrina
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Re: Tiere und ihre Würde

Beitragvon Elektrina » 06.08.2012, 02:06:43

Ich bin nun seit acht Jahren Vegetarierin, aus dem einfachen Grund, dass man einfach nicht genug über die Tiere weiss. Man weiss nicht, ob ein Tier Gefühle hat, ob es eine Familie hat und ob es eine Seele hat (nun darüber kann man sich noch lange unterhalten, was soll denn eine Seele sein? warum glaubt der Mensch eine zu haben?)
All das weiss man nicht und kann es nicht herausfinden, aber ich persönlich glaube schon eher, dass Tier sich nicht stark von uns unterscheiden. Und da man nichts beweisen kann gehe ich lieber auf "Nummer sicher" und esse deren Fleisch nicht.
Aber Veganerin bin ich nicht. Ich weiss nicht, was ein Ei einem Huhn bedeutet, wenn es kein Küken drin hat, aber ich möchte nicht auf alles verzichten müssen.

aber ich esse auch keine haribo sachen. Gelatine. Ist irgendwie auch ziemlich ekelhaft wenn man darüber nachdenkt. Knochenmark. Macht mich nicht so an zum essen ;)
Uf de Suechi nach em neue Eldorado
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Der Tod macht den Tag erst lebenswert!

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Phantom
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Re: Tiere und ihre Würde

Beitragvon Phantom » 15.10.2012, 09:55:37

Kennt ihr das Buch "Eating animals" von Jonathan Safran Foer? Der trifft die Problematik meiner Meinung nach ganz gut... Hat man das Buch gelesen, sieht man die Tierwelt mit ganz anderen Augen!!!
"Warum sperrt mich der Zufall der Geburt in dieses Leben ein?
Etwas in mir sehnt sich danach einmal ganz frei zu sein!"

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Re: Tiere und ihre Würde

Beitragvon ann » 28.01.2016, 16:32:07

Sorry, dass ich das alte Thema ausbuddele, aber ich wollte euch mal auf das Zergportal aufmerksam machen, wo man sich ehrenamtlich engagieren kann: http://www.startup-report.de/zergportal ... -verstand/
Und zum Thema: Natürlich haben Tiere Würde. Ob sie auch eine Seele haben? Ich denke ja, wenngleich sie vielleicht nicht selber über sich reflektieren können, aber das ist meiner Meinung nach auch keine Voraussetzung dafür.


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