Goldener Käfig

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Beitragvon ChristineDaae » 18.11.2007, 16:55:53

Danke, ihr zwei :)

@Sisi: Danke für den Tipp, ich werds mal ändern :)
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Beitragvon ChristineDaae » 31.12.2007, 17:14:02

So, jetzt kommt hier auch mal wieder eine Fortsetzung... Ich dachte, ich sollte dieses Jahr noch weiterschreiben ;)
Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und viel Spaß beim Lesen! :)



21. Kapitel

Ich öffnete die großen Fenster, ließ mir die Morgensonne ins Gesicht scheinen und atmete tief die frische Luft ein.
»Heute ist wundervolles Wetter, Franz«, freute ich mich, während mein Mann hinter mir aufstand und sich anzog. »Ich würde heute so gern ausreiten und etwas die Gegend erkunden. Der Wald dort hinten sieht richtig einladend aus, dort gibt es sicher viele Baumstämme zum Springen...«
Franz lachte. »Du kleiner Wildfang. Mir ist ehrlich gesagt nicht ganz wohl bei dem Gedanken, dass du da hinten über Baumstämme jagst. Wie wäre es, wenn wir stattdessen heute Abend zusammen einen Spazierritt machen?«
»O ja, das wäre schön!«, rief ich, lachte auf und drehte mich übermütig mit weit ausgebreiteten Armen im Kreis. »Ich liebe Ungarn schon jetzt!«
Franz lächelte über meinen Überschwang und fing mich auf, bevor ich gegen eine große, bemalte Porzellanvase fiel.
»Ups... Dankeschön, Schatz.« Ich lächelte. In diesem Land, fern von Tante Sophies strengem Blick, fühlte ich mich wieder fast so frei wie damals in Possenhofen.
Und irgendwo, tief begraben unter Korsetten, Teetassen und Fächern, war ich immer noch das gleiche Kind wie damals. Obwohl ich mich auch etwas verändert hatte.
Gedankenverloren trat ich wieder ans Fenster und sah hinaus in den sonnenbeschienenen Park, aus dem sich nur langsam der Nebel verflüchtigte.
Ich war anders als damals. Ich hatte langsam akzeptiert – oder, besser gesagt, zu dulden gelernt – dass ich nicht mehr frei war. Dass ich für immer dazu verdammt war, Kaiserin zu sein. Und dass mein Mann Kaiser war. Dass ich einen Fehler begangen hatte, als ich ihm mein Ja-Wort gegeben hatte.
Jetzt merkte ich, dass das falsch war.
Ich hatte keinen Fehler begangen. Das „Ja“ damals war die Entscheidung meines Herzens gewesen. Ich hatte geglaubt, wir würden zusammen frei sein, davonfliegen wie zwei Möwen im Wind.
Jetzt war das wahr geworden, was ich damals schon gewollt hatte. Wir hatten Kinder; zwei wundervolle Töchter, die wir beide über alles liebten und die unsere Liebe mit der liebevollen Hingabe eines Kindes erwiderten; wir konnten tun, was immer wir wollten, abgesehen von einigen Staatsbesuchen und Banketten... Was wollten wir mehr?
Ich zuckte erschrocken zusammen. Das Bankett!
Uns würden einige ungarische Adelige vorgestellt werden, unter anderem der Anführer der Rebellen, Graf Andràssy. Auf ihn war ich besonders gespannt. Was konnte einen Mann dazu bringen, andere umzubringen?
War Freiheit so viel wert? Durfte Freiheit überhaupt so viel wert sein?
Ich freute mich darauf, mit ihm über diese Themen zu reden.
Schnell lief ich ins Badezimmer, wusch mich in aller Eile und rief dann meine Zofen, die mir beim Ankleiden und Frisieren zur Hand gingen.
Während ich diese quälende Prozedur über mich ergehen ließ, sah ich in den Spiegel und hing meinen Gedanken nach.

Plötzlich wurde ich dabei von dem Kindermädchen unterbrochen.
»Was gibt es denn?«, fragte ich ungehaltener als notwendig und es tat mir sofort Leid. Diese Frau konnte doch nichts dafür, dass ich von der Friseuse genervt war! »Es tut mir Leid. Ich hätte Sie nicht so anfahren dürfen. Bitte sagen Sie mir doch, was los ist.«
Die Frau verneigte sich und war offensichtlich irritiert, dass ihre Kaiserin sich bei ihr entschuldigte. »Eure kaiserliche Hoheit, Ihre Tochter... Sophie...«
Ich sprang so abrupt auf, dass der Friseuse eine Haarklammer herunterfiel, die auf dem Boden zerbarst. Ich hatte plötzlich schreckliche Angst. Meine kleine Sophie...
»Was ist mit ihr?«
»Ich fürchte, sie ist krank, Hoheit. Sie hustet schon den ganzen Morgen, klagt über Halsschmerzen und scheint Fieber zu haben...«
»Ich komme sofort zu ihr. Haben Sie schon einen Arzt verständigt?«
»Nein, eure Majestät, ich wollte erst...«
»Dann machen Sie das jetzt, Herrschaftszeiten nochmal!«
Ich war außer mir. Meine kleine Tochter war schwer krank und niemand tat etwas?
»Rufen Sie sofort einen Arzt!«, befahl ich der Friseuse. Unter normalen Umständen hätte sie sich beschwert, dass sie schließlich Friseuse war und nicht Laufbursche, aber etwas in meinem Blick ließ sie sofort gehorchen.
»Haben Sie eine Ahnung, wie das geschehen konnte?«, wandte ich mich wieder an die Kinderfrau.
»Nein, eure Majestät. Gestern Abend habe ich die beiden zu Bett gebracht, als Sie ihnen gute Nacht gesagt haben, und beide haben relativ schnell geschlafen. Die Reise war anstrengend. Und als ich heute Morgen die beiden Hoheiten geweckt habe, hat Prinzessin Sophie gehustet und... Ja, dann habe ich Sie sofort geholt«, berichtete sie.
Wir beide drehten uns um, als die Tür aufging und Franz hereintrat.
»Bist du fertig, Liebes? Wir müssen los zum Bankett.«
»Ich kann jetzt nicht, Franz. Sophie ist krank!«
»Was?«
Franz sah mich besorgt an. »Was hat sie denn?«
»Fieber, und Halsschmerzen... Der Arzt ist unterwegs, aber ich muss sofort zu ihr. Ich habe solche Angst, dass es etwas Ernstes ist...«
Franz nahm mich in die Arme und legte mir einen Fingen auf die Lippen.
»Ich verstehe dich sehr gut, Sisi. Ich bin eben so besorgt wie du, aber bitte verstehe mich: Wir müssen zu diesem Bankett. Wenn wir nicht hingehen, ist die zarte Freundschaft zwischen Ungarn und Österreich wieder dahin. Wir müssen einfach gehen!«
»Wir müssen...«, wiederholte ich wie betäubt. Die Angst um Sophie war stärker als alles andere.
»Ja, Sisi. Wir müssen. Und zwar sofort, sonst kommen wir zu spät.«
Franz legte den Arm um mich und führte mich nach unten.
»Kümmern Sie sich um das Kind«, wies er die Kinderfrau an, während er mich die Treppe hinunterführte.
Eine Minute später saß ich in der Kutsche und starrte aus dem Fenster. Ich wollte meine kleine Tochter nicht alleine lassen.
Plötzlich fuhr ich hoch. Ich sah, wie ein Mann in langem schwarzem Umhang das kleine Jagdschloss betrat, in dem wir wohnten. Ohne ihn genauer zu erkennen, wusste ich, wer es war.
»Nein, nicht! Komm zurück! Nimm mir nicht mein Kind...«
Meine Stimme brach ab. Er drehte sich um und lächelte mich kalt an. Dann ging er weiter, ins Schloss.
»Nein!«
Ein letzter verzweifelter Aufschrei, obwohl ich wusste, dass er umsonst war.
»Sisi!« Franz schloss die Arme um mich. »Liebling, ist alles in Ordnung mit dir?«
Er wiegte mich beruhigend in seinen Armen, während die Kutsche fuhr und mich zwang, meine kleine Tochter für immer zurückzulassen.
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Beitragvon Marie Antoinette » 01.01.2008, 13:15:07

Endlich gehts wieder weiter... *freu*

Mir gefällt der neue Teil wieder sehr gut... und das Ende ist so traurig... :cry:

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Beitragvon Kitti » 01.01.2008, 13:44:42

Wie schön, dass du weitergeschrieben hast. Ein toller Teil voller Höhen und Tiefen für Sisi, schön geschrieben! :D
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Beitragvon ChristineDaae » 21.05.2008, 14:04:09

Endlich wieder eine Fortsetzung, das lange kreative Tief ist vorbei :D Viel Spaß – wenn man das hier wünschen kann...


22. Kapitel

Ich war zurück in der Hofburg und starrte teilnahmslos aus dem Fenster. Ich wusste nicht, wie lange ich schon wieder da war. Die Zeit verging langsam und zäh in immer wieder gleichen Abläufen.
Immer wieder trat Franz zu mir und fragte mich leise, ob ich etwas essen wollte, aber ich lehnte ab. Von den Zimmermädchen ließ ich mich waschen, ankleiden und frisieren und abends legte ich mich ins Bett, wo ich traumlos einschlief.
Ich aß nichts, trank nur wenig und erledigte keine Staatsgeschäfte. Ich ließ die Welt nur über mich ergehen und wartete darauf, dass er wiederkommen und mich mitnehmen würde, damit ich meine kleine Tochter endlich wiedersehen konnte.
Gisela hatte unter meinem Zustand zu leiden. Später erzählte mir Franz, dass sich nur Kindermädchen um sie gekümmert hätten und sie mich in dieser Zeit sehr vermisst hatte, aber in meiner damaligen Verfassung war ich nicht in der Lage, mich um Gisela zu kümmern, die meiner Sophie so ähnlich sah.
Ich war nicht ich selbst. Ich sah mich wie einen fremden Körper, der tat, was andere ihm sagten, aber ich konnte nichts dagegen tun.
Ich war das, was ich nie hatte sein wollen – eine Marionette.

Eines Tages wurde ich endlich aus meinem Trübsal gerissen. Es war ein Nachmittag, an dem ich – wie in der letzten Zeit immer – am Fenster saß. Das Wetter war wunderschön. Der helle Kies im Hof strahlte förmlich in der Sonne, die Luft war warm und duftete nach den blühenden Rosen, die sich im Park endlich geöffnet hatten. Vögel sangen und die Blätter der vielen Bäume rauschten im Wind.
Ich sah das alles teilnahmslos an. Was kümmerte es mich, wie die Welt aussah? Ohne meine kleine Sophie hatte sie ihren Sinn verloren. Das Einzige, was ich wirklich geliebt hatte, war für immer fort.
Es tat weh, das wundervolle Wetter und die gut gelaunten Menschen zu sehen. Sie waren eine grausame Ironie zu meinem Kummer. Es schien fast, als wäre ich die Einzige, die um meine Tochter trauerte.
Ich fühlte einen Luftzug hinter mir und hatte das Gefühl, beobachtet zu werden, aber ich drehte mich nicht um. Wozu auch?
»Elisabeth«, ertönte eine leise, klare Stimme. Sie klang sanft und fast unwiderstehlich – fast.
Ich fuhr herum, von einer plötzlichen Wut gepackt.
»Was willst du?« Meine Stimme klang so eiskalt, dass ich beinahe selbst fröstelte, und in seinen unergründlichen Augen zeigte sich Bedauern, aber das konnte mich nicht erweichen.
»Willst du auch noch sehen, was du bei mir angerichtet hast? Musstest du mir das Einzige nehmen, das mir das Leben hier erträglich gemacht hat? Weißt du überhaupt, was du mir damit angetan hast? Sophie war das, was ich auf dieser Welt wirklich geliebt habe, und das weißt du auch. Warum? Warum hast du das getan?«
Er ging wortlos auf mich zu und nahm mich in den Arm. Jetzt erst fiel mir auf, dass mir Tränen über die Wangen liefen. Ärgerlich wischte ich sie fort und stieß ihn zurück. »Hör auf damit!«
»Elisabeth«, flüsterte er traurig. »Ich habe das nicht getan, um dich zu verletzen. Ihre Zeit war um.«
»Aber meine ist nicht um!«, rief ich heftig. »Das ist es doch, oder? Du willst mich hier so lange quälen, bis ich verrückt werde und freiwillig zu dir komme. Aber verstehst du denn nicht, dass du das schon längst erreicht hattest? Ich wäre mit dir gekommen, wohin auch immer. Ich wäre dir doch bis ans Ende der Welt gefolgt – und noch weiter...«
»Nein, das wärst du nicht«, widersprach er ruhig. »Nicht ohne deine Kinder.«
Ich setzte zu einer Erwiderung an, biss mir dann aber auf die Lippen und schwieg. Er hatte Recht.
»Warum?«, flüsterte ich wieder. »Warum?«
»Ihr Zeit war gekommen«, wiederholte er. »Sie musste gehen.«
»Aber sie war doch noch so jung...«
»Das Alter hat damit nichts zu tun. Deine Tochter ist sehr weise, Elisabeth. Die Menschen gehen aus dieser Welt, wenn sie genug gelernt haben.«
»Was muss ich denn noch lernen?«
Er schwieg lange.
»Das musst du selbst herausfinden«, antwortete er schließlich. »Ich kann es dir nicht sagen.«
»Aber warum?« Langsam hatte ich das Gefühl, kein anderes Wort mehr zu kennen.
»Es ist deine Aufgabe. Wenn ich es dir sage, würdest du es mir ohnehin nicht glauben. Du musst deine eigenen Erfahrungen machen.«
Er seufzte. »Elisabeth... Ich wünsche mir so sehr, du könntest mit mir kommen...«
Langsam wich ich zurück. »Ich werde dir nicht folgen«, erwiderte ich kalt. »Niemals. Du hast einmal gesagt, du kannst mich nicht zwingen. Und freiwillig werde ich nicht mit dir kommen. Nicht, nachdem du mir das angetan hast. Deine Chance ist verwirkt. Geh – und komm nicht wieder.«
Abrupt drehte ich ihm den Rücken zu und sah wieder aus dem Fenster. Eine große Wolke hatte sich vor die Sonne geschoben und ich sah, wie die Soldaten, die im Hof patrouillierten, die Köpfe vor den ersten Regentropfen einzogen.
Ich sah zu, wie die dicken Tropfen den Kies im Hof dunkel färbten und sich die ersten Pfützen bildeten.
Erst nach einer halben Ewigkeit, wie es mir schien, drehte ich mich wieder um. Er war verschwunden.
Erleichtert wandte ich mich wieder um und öffnete das Fenster. Ich wich überrascht einen Schritt zurück, als mir ein kräftiger Windstoß den Regen entgegenfegte. Ich seufzte. Das Gefühl frischer Luft auf meinem Gesicht hatte ich vermisst. Einem jähen Impuls folgend trat ich nach draußen auf den Balkon, beugte mich über das Geländer nach vorne und ließ mich vom Wind umwehen.
Innerhalb weniger Sekunden war ich bis auf die Haut durchnässt, aber das störte mich nicht. Ich hörte Donnergrollen, aber ich dachte nicht daran, wieder hinein zu gehen.
In Gedanken versunken schloss ich die Augen und fühlte, wie mir das Regenwasser das Gesicht und die Haare hinunter rann.
Plötzlich legte sich eine Hand auf meine Schulter. Ich drehte mich um und erwartete, einen besorgten Franz zu sehen, der mich hineinholen wollte. Aber stattdessen blickte ich in Augen, die ich nur zu gut kannte – geheimnisvolle Augen, braun wie flüssiger Honig und so tief, dass man sich nicht in ihnen spiegeln konnte.
Ich wich hastig zurück und stieß mit der Hüfte gegen das Balkongeländer.
»Was machst du hier? Ich habe dir gesagt, du sollst mich in Ruhe lassen!«
»Ich hole dich ab«, erwiderte er ernst.
»Wohin?« Ich drückte mich gegen das Geländer, um möglichst großen Abstand zu ihm zu wahren.
»In meine Welt. Dorthin wirst du jedenfalls kommen, wenn du dich noch weiter über das Geländer lehnst.«
Ich wich trotzdem noch weiter von ihm zurück – und verlor plötzlich das Gleichgewicht. Meine von der Kälte klammen Finger rutschten von dem nassen Geländer ab und ich wäre beinahe abgestürzt – hätte er mich nicht in letzter Sekunde festgehalten und an sich gezogen.
Ich verkrampfte mich, hielt aber still. Das fiel mir ungeahnt schwer, denn als ich so in seinen Armen lag, fühlte ich plötzlich den Wunsch, das Geländer loszulassen und mich einfach fallen zu lassen.
Ich schloss die Augen, entspannte endlich meine Hände, die das Geländer umklammerten – und landete auf meinem Bett.
Verwundert riss ich die Augen auf und sah gerade noch, wie er sich umdrehte und verschwand.
Für den Bruchteil einer Sekunde glaubte ich seine Stimme zu hören; er flüsterte, diesmal sei es für immer.
Dann war alles still.
Zuletzt geändert von ChristineDaae am 22.05.2008, 09:33:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Kitti » 21.05.2008, 16:24:40

Oh, schön, es geht weiter und dann gleich so ein langes Kapitel. Vorweg erst einmal ein paar Tipps: Ich würde mehr Absätze machen und aufpassen, dass du bei das Einzige auch "Einzige" groß schreibst. Da hast du auch eine Wortwiederholung drin. Vielleicht kannst du ja noch eine Alternative finden. Ansonsten gefällt mir dein neues Kapitel sehr gut, nur weiter so und spann uns diesmal nicht so lange auf die Folter! :)
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Beitragvon Sisi Silberträne » 22.05.2008, 03:29:44

Uiiiii eine Fortsetzung! Das Kapitel gefällt mir sehr, schön geschrieben. Es ist melancholisch, aber man merkt auch, dass sie bei allem Schmerz doch kämpft.
Versuch mal Sätze auch umzustellen, damit nicht so viele mit "Ich" beginnen. Ansonsten nur weiter so!

Würd mich auch freuen, wenn du deine Wicked-FF weiter schreibst ^^
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Re: Goldener Käfig

Beitragvon ChristineDaae » 17.01.2012, 10:50:02

Ich geb ja zu, das war so ungefähr die längste Kreativpause aller Zeiten...^^ Aber dafür gibt´s gleich eine extra-lange Fortsetzung :) Ich hoffe, es interessiert noch jemanden.....


23. Kapitel

Die Jahre vergingen, und rückblickend weiß ich nicht, wie ich sie überstanden habe. Das Leben bei Hof ging weiter – ich nahm an Zeremonien und Feierlichkeiten teil, wurde wieder schwanger und gebar Franz endlich den lang ersehnten Thronfolger.
Sophie, meine Tante, überschlug sich fast vor Begeisterung und trotz meiner innerlichen Gefühllosigkeit konnte ich nicht umhin, darüber den Kopf zu schütteln. Ich fühlte mich wie eine Zuchtstute, die endlich das ideale Fohlen geworfen hat. Mein Sohn, den sie Rudolf nannten, wurde mir wie meine beiden ersten Kinder entzogen. Mir fehlte die Kraft, um ihn zu kämpfen, aber dennoch liebte ich ihn innig und verfolgte genau, wie er erzogen wurde.
Ich hieß diese Veränderung willkommen, die mich langsam, aber sicher aus meiner Apathie zog. Ich konnte nun endlich begreifen, was mir alle bei Hof seit Jahren gesagt hatten: Auch nach Sophies Tod brauchten meine anderen Kinder ihre Mutter. Und so erkämpfte ich mir mit der Zeit immer wieder einige Spaziergänge mit meinem Sohn, bei denen ich ihm Geschichten erzählte oder mir von seinem Unterricht berichten ließ. Zwar erhielt ich auch persönliche Berichterstattung von seinen Kindermädchen, doch inzwischen war ich lange genug bei Hof, um zu wissen, dass die Darstellung der Gouvernanten erst die „erzherzogliche Zensur“, wie ich das strenge Auge meiner Schwiegermutter insgeheim nannte, hatten passieren müssen. Mein Sohn dagegen erzählte mir die Wahrheit und ich genoss innerlich seine kindliche Ehrlichkeit.
Oft erkannte ich mich in ihm wieder: Seinen Freiheitsdrang, sein Gerechtigkeitsdenken. Obwohl ich mich immer unbeschreiblich stolz fühlte, wenn mein Sohn etwas tat oder sagte, das auch von mir hätte kommen können, erfüllte es mich auch mit Sorge. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich mich fragte, wie er denn am Wiener Hof glücklich werden könnte, wenn er doch so war wie ich – und immer öfter graute mir in wachen Momenten, wie sehr ich eine Marionette des Zeremoniells geworden war.
Eines Tages im Winter saß ich in meinen Gemächern und wartete auf die Gouvernante, die Rudolf zu mir bringen sollte. Ich hatte ihn lange Zeit nicht gesehen und wollte mit ihm einen Spaziergang durch den Park machen, wo auf den Rasenflächen hauchzart die ersten Zentimeter Schnee in der Sonne glitzerten. Ärgerlich blickte ich nach draußen, wo die Sonne schon das leuchtende Orange des Abends angenommen hatte – wenn sie sich noch mehr verspäteten, würde es für einen Spaziergang zu dunkel sein.
Endlich vernahm ich von draußen die vertrauten Schritte meines neunjährigen Sohnes und seiner Erzieherin, und ging erleichtert Richtung Tür. Noch bevor ich die Klinke herunterdrücken konnte, hielt mich ein scharfes „Halt!“ zurück. Unwillkürlich ließ ich die Hand sinken und bemerkte erst mit einer Sekunde Verzögerung, dass meine Tante draußen mit der Gouvernante gesprochen hatte.
„Wohin?“, verlangte sie nun gebieterisch zu wissen. Ich ahnte das Schlimmste – der Erzherzogin hatten die Besuche meines Sohnes bei mir noch nie besonders gefallen. Die Gouvernante erklärte die Situation, und wie ich befürchtet hatte, bestand Sophie darauf, dass Rudolf nicht zu mir gebracht würde. „Die Besuche sind nicht gut für ihn, er ist schon ganz verweichlicht!“
Ich seufzte. Über unsere Erziehungsmethoden hatten Sophie und ich uns noch nie einigen können. Aber was sie als nächstes sagte, verschlug mir doch den Atem. „Er muss zum Mann werden. Ab sofort befindet er sich nicht mehr in Ihrer Obhut. Graf Endrecour wird ihn mit Drill und Liegestützen erziehen; er muss das außerdem das Schießen lernen. Und eine Wasserkur dürfte auch nicht schaden.“ „Aber er ist doch noch ein Kind…“, wagte die Gouvernante einzuwenden, und ich dankte ihr innerlich dafür, der Erzherzogin die Stirn zu bieten.
Nicht, dass es etwas genützt hätte. „Das ist irrelevant!“, schnappte sie und ließ sich auch durch Rudolfs Bitte, mich sehen zu dürfen, nicht umstimmen.
Im Gegenteil – als dieser schreckliche Graf meinen Sohn mitnahm, schimpfte Sophie auf Rudolfs ehemalige Erzieherin ein. „Die Wünsche der Kaiserin stehen nicht zur Debatte! Richten Sie sich weiterhin nach meinen Anweisungen!“, tobte sie. Eine Antwort konnte ich nicht hören. Lediglich die sich entfernenden Schritte signalisierten mir, dass das Gespräch vorbei war.
Diese Wendung rüttelte mich wach. Zum ersten Mal seit Jahren fand ich wieder vollständig zu meinem alten, kämpferischen Ich zurück. Der Gedanke, mein kleiner Sohn müsste auf härteste Weise lernen, im Militär zu dienen, war mir unerträglich; zumal ich Kriege immer schon verabscheut hatte. Erst als mir meine Fingernägel die Handfläche aufschnitten, merkte ich, dass ich die Hände zu Fäusten geballt hatte und vor Wut zitterte. Das war zu viel!
Sie hatten mich zur Gefangenen gemacht; mit diesem Schicksal hatte ich mich seit langem abgefunden. Aber meinen Sohn sollten sie nicht bekommen.
Ich öffnete bereits die Tür, um Sophie hinterherzulaufen und ihr meine Meinung zu sagen. Doch die Erinnerung an frühere Diskussionen mit ihr ließ mich innehalten. Sie schaffte es immer wieder, auf ihre kalte, spöttische Art meine Worte zu verdrehen, bis ich mich wie ein kleines, naives Mädchen fühlte, das auf ihren Rat angewiesen war.
Nein – ich musste anders an die Sache herangehen. Mich mochte die Erzherzogin unterdrücken können, aber ihr Sohn war immer noch der Kaiser, und ihm hatte sie nicht so viel entgegenzusetzen. Leise schloss ich die Tür und ging nachdenklich ins Zimmer zurück. In meinem Kopf begann sich ein Plan zu spinnen. Wenn ich es schaffte, Franz auf meine Seite zu bringen… Hatte ich es nicht schon einmal geschafft, für eine politische Gegenleistung seine Fürsprache zu erreichen?
Mein Magen verkrampfte sich schmerzhaft, als ich wieder an die unglückselige Fahrt nach Ungarn dachte, wo meine kleine Sophie ums Leben gekommen war, doch ich schob die Erinnerung entschlossen beiseite.
Leider gab es momentan keine aktuellen politischen Krisen, bei denen Franz mich um Hilfe bat. Seit meiner Apathie hatte er es aufgegeben, mich zu anderen politischen Aktivitäten mitzunehmen als den obligatorischen Staatsbanketten. Es schien fast, als wollte er mich schonen, und bis heute war ich ihm dafür sogar dankbar gewesen.
Doch nun musste ich einen anderen Weg finden, in die Erziehung meines Sohnes einzugreifen.
Plötzlich kam mir eine Idee. Das war sehr radikal, gewiss, aber ich würde mit Sicherheit Erfolg haben. Ich musste Franz an seiner Schwachstelle treffen – und die war ich selbst. Er würde es nicht ertragen, mich zu verlieren, daher musste diese Strategie Erfolg haben. Ein förmliches Ultimatum würde ihn zwingen, Rudolf diesen Militär-Folterknechten zu entziehen.
Entschlossen ging ich zum Schreibtisch und begann, das Ultimatum aufzusetzen.
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Re: Goldener Käfig

Beitragvon Christine » 17.01.2012, 11:17:28

Auch eine sehr gute Geschichte =) Beim letzten Teil merkt man, finde ich, die innere Wandlung von Elisabeth. Sie wird anders... Oder liegt´s an der langen Pause? ;)
So oder so jedenfalls wirklich gut, würde mich über Fortsetzungen freuen :)

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Re: Goldener Käfig

Beitragvon ChristineDaae » 17.01.2012, 13:34:06

Danke für das nette Kommi :) Hab schon seit einer Weile weitergeschrieben, das heißt ihr dürft den nächsten Teil auch gleich lesen... Viel Spaß :)


24. Kapitel

Mit einem Seufzen legte ich die Feder aus der Hand und hob das frisch beschriebene Blatt an, um es im Schein der Abendsonne, der durch mein Fenster fiel, noch einmal durchzulesen.

Ich, Elisabeth Amalie Eugenie von Wittelsbach, Kaiserin von Österreich, setze hiermit ein förmliches Ultimatum auf, dessen Konditionen der Kaiser erfüllen möge…

Mein Blick schweifte ab und ich blickte in den Garten. Die Rosen… Es war Winter, sicher, aber dennoch. Die zurechtgeschnittenen Sträucher strahlten in meinen Augen immer noch eine schöne, wenn auch befremdliche Wildheit aus. Die Melancholie der Rosen ohne Blüten spiegelte den Aufruhr meiner Seele wider. Wie sehr diese Blumen schon immer zu mir gepasst hatten…
Ich dachte zurück an meinen Besuch damals auf Ludwigs Roseninsel. Damals hatte ich Franz Josef noch nicht gekannt. Ich hatte noch nicht gewusst, dass dieser fremde, faszinierende junge Mann neben ihm der Tod war. Oder dass er mir eines Tages meine Tochter nehmen würde…
Schnell wischte ich eine Träne weg, bevor sie einen Fleck auf dem Ultimatum hinterlassen konnte. Franz sollte nicht denken, es würde mir schwerfallen, ihn zu verlassen – so war es nämlich nicht. Im Grunde war mir inzwischen das meiste egal.
Wieder dachte ich an den Tod. Seit unserem letzten Gespräch vor mittlerweile zehn Jahren – unfassbar, dass es schon so lange her war! – hatte er sich nicht mehr gezeigt. Ich hatte ihn manchmal vermisst; gehofft, er würde mich holen kommen – aber andererseits konnte ich nicht umhin, ihn für seine Konsequenz zu bewundern. Einmal, das war inzwischen mehr als ein Jahr her, hatte ich nach einer der vielen Auseinandersetzungen mit meiner Schwiegermutter sogar nach ihm gerufen.
Ich war es so müde, immer mit ihr streiten zu müssen, wenn ich meine Kinder sehen wollte; und um jede Minute allein mit ihnen kämpfen zu müssen. Ich war so erschöpft gewesen und hatte mich wieder danach gesehnt, in seinen Armen alles vergessen zu können.
So war ich am späten Abend auf meinen Balkon hinausgetreten, wo man – im Gegensatz zu den hellhörigen Räumen – nicht alles hören konnte, was ich sagte.
„Gut, du hast gewonnen!“, rief ich, obwohl ich mir sicher war, dass er auch ein Flüstern hätte hören können. „Ich gehe mit dir. Ich bin nicht mehr böse, komm mich holen.“ Aber obwohl ich mehr als zwei Stunden auf meinem Balkon in der kühlen Herbstluft gewartet hatte, blieb es um mich still.
Ein Geräusch von der Tür riss mich aus meinen Erinnerungen. Franz hatte offenbar versucht, einzutreten, ich hatte jedoch in weiser Voraussicht die Tür abgesperrt. „Elisabeth?“, hörte ich seine verwunderte Stimme von draußen. „Lass mich doch herein, mein Engel.“
Ich antwortete nicht.
„Elisabeth, was ist los? Ich möchte bei dir sein, es war ein schwerer Tag. Lass mich herein, ich möchte vergessen, worüber ich heute nachdenken musste, und nur noch bei dir sein…“
Bei mir sein. Das war ja eine nette Ausrede. Ich lächelte bitter. Mir war klar, was er tun wollte, wenn er bei mir war. „Warum gehst du nicht zu deiner Mutter?“, erwiderte ich bissig. „Sie war dir auch sonst immer lieber.“
„Engel?“ Franz klang jetzt beinahe alarmiert, dachte ich zufrieden. Mit einem solchen Gefühlsausbruch meinerseits hatte er nach all den Jahren der Apathie wohl nicht gerechnet.
„Verschon mich!“, rief ich. „Du lässt zu, dass deine Mutter Rudolf ihren Folterschergen übergibt! Er ist noch viel zu jung für so ein hartes militärisches Leben. Ihr wollt ihn zerstören!“ Meine Wut kam wieder hoch, und ich redete mich in Rage. „Aber da hast du dich verrechnet, mein Lieber. Ich werde mir nicht länger ansehen, wie ihr ihn kaputt macht, er ist doch noch zu klein und kann sich nicht wehren! Aber damit ist jetzt Schluss. Entweder deine Mutter geht – oder ich!“
Entsetztes Schweigen auf der anderen Seite der Tür verriet mir Franz‘ Bestürzung. Schnell schob ich das Blatt mit meinem Ultimatum unter der Tür durch; aus Gründen, die ich mir selbst nicht erklären konnte, hatte ich plötzlich Angst, ihm zu öffnen.
Ich stolperte beinahe über meine eigene Stimme, so hastig erklärte ich ihm: „Ich habe ein förmliches Ultimatum aufgesetzt. Wenn du es nicht erfüllst, werde ich dich verlassen. Ich möchte die Erziehung meiner Kinder selbst beaufsichtigen, und ich möchte selbst entscheiden, was ich tue und lasse. Entscheide dich nun – für deine Mutter oder für mich.“ Ich fühlte mich plötzlich unglaublich müde und kraftlos. Vor Erschöpfung stiegen mir die Tränen in die Augen. Warum nur musste ich für jedes noch so kleine Stück Freiheit kämpfen? Wie lange konnte ich das noch durchhalten?
„Jetzt lass mich allein“, fügte ich leise hinzu. Erschöpft lehnte ich mich gegen die Tür und lauschte den langsamen, verklingenden Schritten.

Doch ich war nur für wenige Sekunden allein.
Schon bald hatte ich das altvertraute Gefühl, beobachtet zu werden, und der bekannte kühle Luftzug strich über meinen Nacken. Trotz meiner Verzweiflung musste ich lächeln. Es war, als wäre er nie fort gewesen.
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Re: Goldener Käfig

Beitragvon Christine » 19.01.2012, 19:51:24

Ui, schon wieder eine Fortsetzung :) Ich ahne wer da kommt.... ;)
Bitte schreib bald weiter :)

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Musical-Kenner
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Re: Goldener Käfig

Beitragvon Katja » 29.03.2012, 14:29:24

Habe mir heute alle Kapitel zum ersten Mal durchgelesen und ich bin wirklich begeistert!! Hätte echt mal eher darauf stoßen sollen.. :)
Dein Schreibstil gefällt mir sehr gut und Elisabeths Gefühle werden unheimlich gut dargestellt, alles wirkt sehr real und nachvollziehbar. Auch die Wandlung, die Sisi macht, hast du schön vermittelt.
Von den Begegnungen mit dem Tod muss ich ja wohl garnicht erst anfangen.. :romance-heartsmiley: Wirklich... da muss ich ein ganz großes Lob aussprechen, die Kapitel sind alle toll geworden und du hast meiner Meinung nach viel Talent für sowas :)
Über eine Fortsetzung würde ich mich sehr freuen :)
Wir seufzen nicht, das Aug' ist trocken,
Wir lächeln oft, wir lachen gar!
In keinem Blick, in keiner Miene,
Wird das Geheimnis offenbar.

- Heinrich Heine


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