Sisi
Verfasst: 18.06.2006, 19:11:30
Sodele, Kitti hat mich danach gefragt, also stelle ich meine Sisi - Szenen hier ins Forum.
Vorbemerkung; In einer Geschichte, die ich 2002 geschrieben habe, wurde jemand von Sisi besessen (im Rückblick gesehen ist die Idee ziemlich schlecht...) , darin hatte ich atürlich auch Szenen aus der Vergangenheit eingebaut, wie ich sie mir vorgestellt habe (zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht so viel über Sisi wie heute...)
Also, der Reihe nach die Szenen. Gleich die erste:
Elisabeth und Sophie - oder: So wie man plant und denkt...
Vorgeschichte: Franz hat sich anstelle von Helene in Sisi verliebt und Erzherzogin Sophie davon erfahren.
(...)
Im Gegensatz zum Rest der Villa war der Raum, in den sie gebeten worden war, ziemlich düster. Es handelte sich dabei aber zu ihrer großen Verwunderung um das Ankleidezimmer ihrer Tante. Sophie saß vor der Spiegelkommode und kämmte sich das Haar. Sie sah kaum auf, als ihre Nichte eintrat.
„Du wolltest mich sehen?“ erkundigte sich das fünfzehnjährige Mädchen.
„Natürlich. Schließ die Tür und komm näher.“ Das klang fast wie ein Befehl, und dieser Tonfall schüchterte Elisabeth ein. Langsam ging sie auf ihre Tante zu.
„Ich habe dich rufen lassen, um mit dir über eine ernste Angelegenheit zu sprechen, die mir gar nicht recht ist.“ – „Was habe ich getan, das dir missfällt?“ wollte Elisabeth wissen.
„Stell keine Fragen. Ich bin es, die einiges von dir wissen möchte, mein Kind. Ich weiß zwar nicht, ob du das alles geplant hast, aber du hast das Leben deiner Schwester zerstört.“
Elisabeth beschlich ein Verdacht. Hatte Helene in ihrer Fassungslosigkeit und Verzweiflung Sophie schon alles verraten?
„Du musst wissen, dass sich Franz Joseph nunmehr strikt weigert, Helene zu heiraten.
Und das ist alles nur deine Schuld, Elisabeth. Ich habe keine hohe Meinung von dir; für mich bis du einfach nur ein Fratz, ein Mädchen vom Land.“
… aber trotzdem noch Prinzessin Elisabeth in Bayern, schoss es Sisi durch den Kopf.
„Liebst du ihn denn wirklich?“
„Ob ich ihn liebe?“ wiederholte Sisi. Sie wußte nicht, wie sie Sophie die Situation am besten erklären konnte.
„Ich sagte, du sollst keine Fragen stellen, Elisabeth.“
- „Ja, ich liebe Franz.“ gestand Sisi und wurde rot vor Verlegenheit.
„Gut, in diesem Fall wirst du ihn heiraten müssen, an Stelle deiner Schwester. Du wirst die Kaiserin von Österreich werden, aber ich glaube, du wirst daran zerbrechen. Es gibt sehr viele Regeln einzuhalten und Pflichten zu erfüllen.“
„Ich werde alles tun, um dich nicht zu enttäuschen“ sagte Sisi so selbstsicher, wie sie konnte. In Wirklichkeit war das nur Fassade, sie war eigentlich von einem beklemmenden Gefühl ergriffen und hatte Angst vor ihrer früher so netten Tante.
„Und duzen wirst du mich in Zukunft auch nicht mehr, Elisabeth. Für mich wirst du eine Fremde bleiben..“
(Der letzte Satz ist etwas schwach, aber damals fand ich es gut. Im Film ging es ja in einer Szene auch darum, dass Sophie nicht mehr von Sisi geduzt werden wollte..)
Vorbemerkung; In einer Geschichte, die ich 2002 geschrieben habe, wurde jemand von Sisi besessen (im Rückblick gesehen ist die Idee ziemlich schlecht...) , darin hatte ich atürlich auch Szenen aus der Vergangenheit eingebaut, wie ich sie mir vorgestellt habe (zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht so viel über Sisi wie heute...)
Also, der Reihe nach die Szenen. Gleich die erste:
Elisabeth und Sophie - oder: So wie man plant und denkt...
Vorgeschichte: Franz hat sich anstelle von Helene in Sisi verliebt und Erzherzogin Sophie davon erfahren.
(...)
Im Gegensatz zum Rest der Villa war der Raum, in den sie gebeten worden war, ziemlich düster. Es handelte sich dabei aber zu ihrer großen Verwunderung um das Ankleidezimmer ihrer Tante. Sophie saß vor der Spiegelkommode und kämmte sich das Haar. Sie sah kaum auf, als ihre Nichte eintrat.
„Du wolltest mich sehen?“ erkundigte sich das fünfzehnjährige Mädchen.
„Natürlich. Schließ die Tür und komm näher.“ Das klang fast wie ein Befehl, und dieser Tonfall schüchterte Elisabeth ein. Langsam ging sie auf ihre Tante zu.
„Ich habe dich rufen lassen, um mit dir über eine ernste Angelegenheit zu sprechen, die mir gar nicht recht ist.“ – „Was habe ich getan, das dir missfällt?“ wollte Elisabeth wissen.
„Stell keine Fragen. Ich bin es, die einiges von dir wissen möchte, mein Kind. Ich weiß zwar nicht, ob du das alles geplant hast, aber du hast das Leben deiner Schwester zerstört.“
Elisabeth beschlich ein Verdacht. Hatte Helene in ihrer Fassungslosigkeit und Verzweiflung Sophie schon alles verraten?
„Du musst wissen, dass sich Franz Joseph nunmehr strikt weigert, Helene zu heiraten.
Und das ist alles nur deine Schuld, Elisabeth. Ich habe keine hohe Meinung von dir; für mich bis du einfach nur ein Fratz, ein Mädchen vom Land.“
… aber trotzdem noch Prinzessin Elisabeth in Bayern, schoss es Sisi durch den Kopf.
„Liebst du ihn denn wirklich?“
„Ob ich ihn liebe?“ wiederholte Sisi. Sie wußte nicht, wie sie Sophie die Situation am besten erklären konnte.
„Ich sagte, du sollst keine Fragen stellen, Elisabeth.“
- „Ja, ich liebe Franz.“ gestand Sisi und wurde rot vor Verlegenheit.
„Gut, in diesem Fall wirst du ihn heiraten müssen, an Stelle deiner Schwester. Du wirst die Kaiserin von Österreich werden, aber ich glaube, du wirst daran zerbrechen. Es gibt sehr viele Regeln einzuhalten und Pflichten zu erfüllen.“
„Ich werde alles tun, um dich nicht zu enttäuschen“ sagte Sisi so selbstsicher, wie sie konnte. In Wirklichkeit war das nur Fassade, sie war eigentlich von einem beklemmenden Gefühl ergriffen und hatte Angst vor ihrer früher so netten Tante.
„Und duzen wirst du mich in Zukunft auch nicht mehr, Elisabeth. Für mich wirst du eine Fremde bleiben..“
(Der letzte Satz ist etwas schwach, aber damals fand ich es gut. Im Film ging es ja in einer Szene auch darum, dass Sophie nicht mehr von Sisi geduzt werden wollte..)