"Der Schuh des Manitu" am 2. Juni, Berlin
Verfasst: 04.06.2009, 13:40:07
(sollte man nicht unbedingt lesen, wenn man noch in das Musical gehen und sich überraschen lassen will)
Besetzung:
Abahachi: Werner Bauer
Ranger: Mark Seibert
Uschi: Michelle Splietelhof
Santa Maria: Ingo Brosch
Winnetouch: Veit Schäfermeier
Dimitri: Detlef Leistenschneider
Hombre: Peter Kaempfe
Listiger Lurch: Eric Minsk
Falscher Hase: Thomas Klotz
-> Das erste Mal in meinem Leben: KOMPLETTE ERSTBESETZUNG BEI EINEM STAGE-MUSICAL!!!
Werner Bauer: Gestern war ja seine offizielle Premiere mit Blumenstrauß und co und ich hab mich sehr gefreut, ihn erleben zu dürfen. Das wichtigste: Sein Bayrisch ist klasse ^^ Aber auch die Mimik und die Gestik und sein Gesang sind perfekt! Hat mir wirklich sehr gut gefallen. Vor allem find ich es witzig, dass er wirklich so putzig klein wirkt im Gegensatz zu Mark oder Michelle. Ganz so gut war er aber nicht als Grauer Star. Ich finde, er hat den Elvis nicht so drauf. Bei „Ich kann nicht mit dir gehen“ hat er auch so wundervoll traurig geguckt, dass man gleich Mitleid haben musste. Doofe Uschi
Und sein vermeidlicher Tod war auch witzig, als er Mark immer die Begriffe einflüstert. Also, er ist eine wirklich gute Abahachi-Vertretung.
Mark Seibert: Was soll ich mehr sagen als „Wow“! Also, Mark ist echt der geborene Cowboy. Also, wirklich megacool und dann doch wieder total albern. Und gesanglich weiß ich ja schon seit Wicked, dass er klasse ist. Wirklich schön war sein „Wieder mal am Marterpfahl“. Aber mich hat’s sehr gewundert, wie er den „Echten Hasen“ nach dieser Szene zielgenau trifft. Das arme Tierchen... Und bei der Szene, als er sich bei er Bar-Prügelei von der Treppe fallen lässt hat wohl nicht nur mich erschreckt. Da braucht man echt Vertrauen in seine Mitspieler. Mark war an der Stage Door dann auch der Einzige, mit dem ich ein Foto ergattern konnte. Er war aber sehr nett.
Michelle Splietelhof: Also, sobald man die erfahren hat, dass Uschis Vater holländischer Holzschuhschnitzer war, passt der holländisch Akzent super zu ihrer Rolle. Sie hat auch ne schöne, klare und trotzdem kräftige Stimme, finde ich. Und die innere Zerrissenheit, wenn sie sich zu Ranger hingezogen fühlt und aber trotzdem ihren alten Freund Abahachi nicht verletzten will hat sie richtig gut rübergebracht.
Ingo Brosch: ...fand ich toll als Santa Maria. So richtig schön schmierig und gemein. Vor allem ist genial, dass er die ganze Show lang soo ernst schauen kann. Phänomenal ^^ Ist ja auch lustig, wenn er am Ende noch mit den Algen an den Klamotten reinkommt und finster dreinschaut. An der Stage Door war er dafür umso netter.
Veit Schäfermeier: Veit gehört jetzt eindeutig zu meinen Favoriten in dem Stück. Er spielt den Winnetouch wirklich herrlich tuntig und sein „Sopransolo“ und Kreischen sind einfach nur zum (Mit)schreien komisch. Vor allem, wenn er immer versucht viel zu viele Worte in viel zu kurzer Zeit zu sagen, klasse! ^^ Hab ihn ja auch von ganz nahe bewundern dürfen, als er von den bösen Gangstern verfolgt wird und sich dann fünf Darsteller durch die zweite Reihe kämpfen.... in der ich saß. Das war echt ein Spaß. Irgendwann ist Winnetouch dann bei einer Dame stehen geblieben, hat ihr Programmheft geschnappt, darin geblättert und gemeint „Ui, da bin ja ich drin!“ und ist dann wieder kreischend weitergelaufen. Meine Mutter hat bei der Verfolgungsjagd ja versucht, einem der Gangster den Colt zu klauen, aber der saß zu fest am Gürtel. Schade
Schön war auch immer wieder, wenn er Ranger oder Hombre oder einen Herrn in der ersten Reihe angeschmachtet hat. Aber ich muss schon Veits Selbstbewusstsein loben. Sich mit einem Kostüm auf die Bühne zu stellen, das wirklich nur das allerallernötigste verdeckt. Da bin ich auch fast froh, dass Jens Janke den Winnetouch nicht gespielt hat. Spätestens da wäre ich nämlich unter dem Sitz gelegen vor Lachen. Das war bei Veit schon so lustig. Aber es wär dann doch was Anderes, wenn den Lendenschurz jemand anhat, mit dem man schon öfters an einem Tisch saß.
Detlef Leistenschneider: Dimitri war ja im Film schon meine Lieblingsfigur und Detlef hat mich nicht enttäuscht. Die Wortverdreher sind genauso lustig wie im Film und er hat echt sichtlich Freude an der Rolle. Er steckt da echt viel Energie und Witz rein, macht einfach Spaß, zuzusehen. Und bei seinem Ouzo-Lied hat jeder mitgeklatscht und mitgewippt. Schön auch die Szene, wenn er von der Bühne runtergeht und mit dem Publikum spricht. Bzw. erst mal vor den vielen Leuten erschrickt. Als dann jemand mitten in der Szene zu Klatschen angefangen hat, weil er meinte, es ist aus hat er auch mit todernstem Blick seinen Colt auf denjenigen gerichtet. Und nachdem ihm keiner Auskunft über den Verbleib der Gangster geben konnte ist er mit den Worten „Ihr seid alle verrückt“ abgegangen. Aber ohne seine Lockenfrisur und der Brille schaut er schon total anders aus. Hätte ihn an der Stage Door beinahe nicht erkannt. Aber er war dann ebenfalls supernett. Und auch völlig fasziniert von einer Digicam eines anderen Fans, weil die nen Tochscreen hatte.
Peter Kaempfe: Von seiner Stimme war ich völlig fasziniert. Wie lang muss man schreien oder wie viele Whiskey muss man trinken, um so nen coolen rauen Bass hinzubekommen. Genial. Und auch bei ihm waren Mimik und Gestik einfach herrlich zum Anschauen. Vor allem, wenn Santa Maria immer die Zigarette in seiner Hand ausdrückt und er wartet, bis der Chef weg ist und sich dann umdreht und erstmal schreit. War immer wieder ein Lacher. Bei „Das Leben ist schön“ hat er sich dann mit Schaum auf dem Kopf und in der komischen Rüschen-Unterhose eine Dame in der ersten Reihe zum Tanzen geschnappt. War echt lustig!
Eric Minsk: Ein perfekter kleiner, böser Giftzwerg. Sogar die Stimme passt ja zu der Rolle. Mich würde ja interessieren, ob der auch in Natura so redet oder ob der nach jeder Show Halsschmerzen bekommt. Auf jeden Fall sehr witzig!
Thomas Klotz: Schade, dass er nur so nen kurzen Part mit der Rolle hat. Aber das hat er echt voll ausgenutzt. So ne richtig schöne Dramaqueen.
Zur Show: Die Musik finde ich absolut Hammer! Vor allem bei der Ouvertüre hab ich noch erwartet, dass so ein Windstoß von Richtung Bühne kommt. Die ist ja genial pompös! Aber auch die anderen Songs sind gut gemacht. Die ein oder andere Textpassage ist zwar komisch gedichtet, aber ein großer Großteil ist schön. Vor allem „Wünsche werden wahr“ ist sooooooo schön! Das Publikum musste gestern erst mal warm werden, aber spätestens beim Ouzolied hat der ganze Saal (es waren immerhin fast das ganze Parkett und der erste Rang voll) mitgewippt und –geklatscht. Am Ende gab’s ja dann auch wieder Standing Ovations (bin allerdings mit meinen vier Begleitern als erste aufgestanden). Hat die Leutchen auf der Bühne auch sichtlich gefreut. Werner bekam dann auch einen Rosenstrauß zur offiziellen Premiere.
Richtig toll finde ich auch die Videoprojektionen. Finde, dass man so das Flair der Westerfilme mit dem Ritt durch die Wüste einfach am besten rüberbringen kann. Absolut goldig finde ich auch die ganzen Puppen (die minimalistischen Pferde, die Robbe in der Badewanne, den Hasen, das Murmeltier, die Kojoten, den Geier und vor allem Apollo 13).
Die Kostüme fand ich auch superschön. Wobei es doch bestimmt ne Sauarbeit war, in die Lederkostüme die ganzen Nieten zu stanzen und dann die Lederbändchen rein zu binden. Auch Abahachis Schlafanzug war putzig. So einen möchte ich auch! Die Kakteen und die Lebkuchenherzen („Shit Happens“, „Ich hab nix drunter“ und „Ich hasse mein Kostüm“) waren lustig!
Leicht Panik hab ich bekommen, als bei dem Einsturz des Tunnels dann wirklich große Steine von der Decke gerollt und in die vorderen Reihen gehüpft sind. Zum Glück sind die nur aus Schaumstoff.
Alles in allem eine megageniale Show und will es mir auf jeden Fall nochmal ansehen, wenn sich eine günstige Gelegenheit ergibt. Vielleicht schafft es der ehemalige Jens-Janke-Club ja nochmal, ein kleines Fantreffen in Berlin zu organisieren. Ich hoffe es auf jeden Fall.
Besetzung:
Abahachi: Werner Bauer
Ranger: Mark Seibert
Uschi: Michelle Splietelhof
Santa Maria: Ingo Brosch
Winnetouch: Veit Schäfermeier
Dimitri: Detlef Leistenschneider
Hombre: Peter Kaempfe
Listiger Lurch: Eric Minsk
Falscher Hase: Thomas Klotz
-> Das erste Mal in meinem Leben: KOMPLETTE ERSTBESETZUNG BEI EINEM STAGE-MUSICAL!!!
Werner Bauer: Gestern war ja seine offizielle Premiere mit Blumenstrauß und co und ich hab mich sehr gefreut, ihn erleben zu dürfen. Das wichtigste: Sein Bayrisch ist klasse ^^ Aber auch die Mimik und die Gestik und sein Gesang sind perfekt! Hat mir wirklich sehr gut gefallen. Vor allem find ich es witzig, dass er wirklich so putzig klein wirkt im Gegensatz zu Mark oder Michelle. Ganz so gut war er aber nicht als Grauer Star. Ich finde, er hat den Elvis nicht so drauf. Bei „Ich kann nicht mit dir gehen“ hat er auch so wundervoll traurig geguckt, dass man gleich Mitleid haben musste. Doofe Uschi

Mark Seibert: Was soll ich mehr sagen als „Wow“! Also, Mark ist echt der geborene Cowboy. Also, wirklich megacool und dann doch wieder total albern. Und gesanglich weiß ich ja schon seit Wicked, dass er klasse ist. Wirklich schön war sein „Wieder mal am Marterpfahl“. Aber mich hat’s sehr gewundert, wie er den „Echten Hasen“ nach dieser Szene zielgenau trifft. Das arme Tierchen... Und bei der Szene, als er sich bei er Bar-Prügelei von der Treppe fallen lässt hat wohl nicht nur mich erschreckt. Da braucht man echt Vertrauen in seine Mitspieler. Mark war an der Stage Door dann auch der Einzige, mit dem ich ein Foto ergattern konnte. Er war aber sehr nett.
Michelle Splietelhof: Also, sobald man die erfahren hat, dass Uschis Vater holländischer Holzschuhschnitzer war, passt der holländisch Akzent super zu ihrer Rolle. Sie hat auch ne schöne, klare und trotzdem kräftige Stimme, finde ich. Und die innere Zerrissenheit, wenn sie sich zu Ranger hingezogen fühlt und aber trotzdem ihren alten Freund Abahachi nicht verletzten will hat sie richtig gut rübergebracht.
Ingo Brosch: ...fand ich toll als Santa Maria. So richtig schön schmierig und gemein. Vor allem ist genial, dass er die ganze Show lang soo ernst schauen kann. Phänomenal ^^ Ist ja auch lustig, wenn er am Ende noch mit den Algen an den Klamotten reinkommt und finster dreinschaut. An der Stage Door war er dafür umso netter.
Veit Schäfermeier: Veit gehört jetzt eindeutig zu meinen Favoriten in dem Stück. Er spielt den Winnetouch wirklich herrlich tuntig und sein „Sopransolo“ und Kreischen sind einfach nur zum (Mit)schreien komisch. Vor allem, wenn er immer versucht viel zu viele Worte in viel zu kurzer Zeit zu sagen, klasse! ^^ Hab ihn ja auch von ganz nahe bewundern dürfen, als er von den bösen Gangstern verfolgt wird und sich dann fünf Darsteller durch die zweite Reihe kämpfen.... in der ich saß. Das war echt ein Spaß. Irgendwann ist Winnetouch dann bei einer Dame stehen geblieben, hat ihr Programmheft geschnappt, darin geblättert und gemeint „Ui, da bin ja ich drin!“ und ist dann wieder kreischend weitergelaufen. Meine Mutter hat bei der Verfolgungsjagd ja versucht, einem der Gangster den Colt zu klauen, aber der saß zu fest am Gürtel. Schade

Detlef Leistenschneider: Dimitri war ja im Film schon meine Lieblingsfigur und Detlef hat mich nicht enttäuscht. Die Wortverdreher sind genauso lustig wie im Film und er hat echt sichtlich Freude an der Rolle. Er steckt da echt viel Energie und Witz rein, macht einfach Spaß, zuzusehen. Und bei seinem Ouzo-Lied hat jeder mitgeklatscht und mitgewippt. Schön auch die Szene, wenn er von der Bühne runtergeht und mit dem Publikum spricht. Bzw. erst mal vor den vielen Leuten erschrickt. Als dann jemand mitten in der Szene zu Klatschen angefangen hat, weil er meinte, es ist aus hat er auch mit todernstem Blick seinen Colt auf denjenigen gerichtet. Und nachdem ihm keiner Auskunft über den Verbleib der Gangster geben konnte ist er mit den Worten „Ihr seid alle verrückt“ abgegangen. Aber ohne seine Lockenfrisur und der Brille schaut er schon total anders aus. Hätte ihn an der Stage Door beinahe nicht erkannt. Aber er war dann ebenfalls supernett. Und auch völlig fasziniert von einer Digicam eines anderen Fans, weil die nen Tochscreen hatte.
Peter Kaempfe: Von seiner Stimme war ich völlig fasziniert. Wie lang muss man schreien oder wie viele Whiskey muss man trinken, um so nen coolen rauen Bass hinzubekommen. Genial. Und auch bei ihm waren Mimik und Gestik einfach herrlich zum Anschauen. Vor allem, wenn Santa Maria immer die Zigarette in seiner Hand ausdrückt und er wartet, bis der Chef weg ist und sich dann umdreht und erstmal schreit. War immer wieder ein Lacher. Bei „Das Leben ist schön“ hat er sich dann mit Schaum auf dem Kopf und in der komischen Rüschen-Unterhose eine Dame in der ersten Reihe zum Tanzen geschnappt. War echt lustig!
Eric Minsk: Ein perfekter kleiner, böser Giftzwerg. Sogar die Stimme passt ja zu der Rolle. Mich würde ja interessieren, ob der auch in Natura so redet oder ob der nach jeder Show Halsschmerzen bekommt. Auf jeden Fall sehr witzig!
Thomas Klotz: Schade, dass er nur so nen kurzen Part mit der Rolle hat. Aber das hat er echt voll ausgenutzt. So ne richtig schöne Dramaqueen.
Zur Show: Die Musik finde ich absolut Hammer! Vor allem bei der Ouvertüre hab ich noch erwartet, dass so ein Windstoß von Richtung Bühne kommt. Die ist ja genial pompös! Aber auch die anderen Songs sind gut gemacht. Die ein oder andere Textpassage ist zwar komisch gedichtet, aber ein großer Großteil ist schön. Vor allem „Wünsche werden wahr“ ist sooooooo schön! Das Publikum musste gestern erst mal warm werden, aber spätestens beim Ouzolied hat der ganze Saal (es waren immerhin fast das ganze Parkett und der erste Rang voll) mitgewippt und –geklatscht. Am Ende gab’s ja dann auch wieder Standing Ovations (bin allerdings mit meinen vier Begleitern als erste aufgestanden). Hat die Leutchen auf der Bühne auch sichtlich gefreut. Werner bekam dann auch einen Rosenstrauß zur offiziellen Premiere.
Richtig toll finde ich auch die Videoprojektionen. Finde, dass man so das Flair der Westerfilme mit dem Ritt durch die Wüste einfach am besten rüberbringen kann. Absolut goldig finde ich auch die ganzen Puppen (die minimalistischen Pferde, die Robbe in der Badewanne, den Hasen, das Murmeltier, die Kojoten, den Geier und vor allem Apollo 13).
Die Kostüme fand ich auch superschön. Wobei es doch bestimmt ne Sauarbeit war, in die Lederkostüme die ganzen Nieten zu stanzen und dann die Lederbändchen rein zu binden. Auch Abahachis Schlafanzug war putzig. So einen möchte ich auch! Die Kakteen und die Lebkuchenherzen („Shit Happens“, „Ich hab nix drunter“ und „Ich hasse mein Kostüm“) waren lustig!
Leicht Panik hab ich bekommen, als bei dem Einsturz des Tunnels dann wirklich große Steine von der Decke gerollt und in die vorderen Reihen gehüpft sind. Zum Glück sind die nur aus Schaumstoff.
Alles in allem eine megageniale Show und will es mir auf jeden Fall nochmal ansehen, wenn sich eine günstige Gelegenheit ergibt. Vielleicht schafft es der ehemalige Jens-Janke-Club ja nochmal, ein kleines Fantreffen in Berlin zu organisieren. Ich hoffe es auf jeden Fall.