Rudolf Premiere 26.02.2009
Verfasst: 04.03.2009, 13:37:17
Rudolf - Affaire Mayerling
Besetzung:
Kronprinz Rudolf - Drew Sarich
Mary Baroness Vetsera - Lisa Antoni
Eduard Graf Taaffe, Ministerpräsident - Uwe Kröger
Kaiser Franz Joseph - Claus Dam
Marie Gräfin larisch - Carin Filipcic
Kronprinzessin Stephanie - Wietske van Tongeren
Moriz Szeps, Zeitungsherausgeber - Kai Peterson
Edward, Prince of Wales - Dennis Kozeluh
Graf Gyula Andrássy - Robert D. Marx
Georges Clemenceau - Sasha dicapri
Heinrich Vogelsang - Manuel Stoff
Wilhelm II, deutscher Kaiser - Martin Pasching
Wiligut, ein Spitzel - markus neugebauer
Meisner, ein spitzel - Jan Hutter
Mizzi, eine von Rudolfs Geliebten - Kathleen Bauer
Ensemble:
Silke Braas, Alexandra Frankic, Matilda Hansson, Leigh Martha Klinger, Andrienn Krékacs, Katrin Mersch, Tineke Ogink, Anja von Geldern, Niklas-Philipp Gertl, Rory Six, Niran Straub
Swings: Liane Maynard-Schmid, Maxi Neuwirth, Max Niemeyer, Fritz Schmid, Marcus Tesch
Es waren sehr viele Prominente anwesend, u.a. Chris Wolf (Uwe's Langzeitverlobter), Pia Douwes, Marjan Shaki, Lukas Perman, Kyrre Kvam, Ruth Brauer-Kvam, Caroline Vasicek, Boris Pfeifer, Marika Lichter, Dagmar Koller, Jana Stelley (wobei ich mir nicht sicher bin ob sie in der Vorstellung war, hab nur gehört dass sie auf der Premierenfeier war), Susan Rigvava-Dumas, usw. (die meisten waren hald österreichische Promis, die ich selber nicht wirklich kenne)
Von der Presse war natürlich der ORF da und auch (leider) ATV+ (den Heinzl kann man echt vergessen
)
Ich bin 9 Reihe Parkett gesessen links, in derselben Reihe wie Susan Rigvava-Dumas. Ist mir nur aufgefallen, interessiert hats mich nicht
Inhalt:
Kronprinz Rudolf ist ein hoch gebildeter und feinfühliger junger Mann. Er erkennt den Wandel der Zeit, ist politisch aber ohne jede Macht und auch privat nicht glücklich in seiner Ehe mit Prinzessin Stephanie. Im Rahmen eines Theaterbesuchs lernt er die junge Baronesse Mary Vetsera kennen. Die Begegnung trifft ihn wie ein Blitzschlag.
An Rudolfs politischen Ideen ist am Hof keiner ernsthaft interessiert. Seinem Vater Kaiser Franz Joseph ist der aufgeschlossene und vor allem selbstständig denkende Sohn fremd und suspekt. Rudolf muss den Wünschen seines Vaters entsprechen, will aber auch seine liberalen Freunde, die große Hoffnungen in ihn setzen, nicht enttäuschen. Umgeben von Spitzeln und Verrätern verschärft sich der Konflikt mit Franz Joseph und dessen Gefolgschaft unter dem streng konservativen Ministerpräsidenten Graf Taaffe zusehends. Der Kronprinz sieht sich zu einem zermürbenden Doppelleben gezwungen, Trost und Ablenkung sucht er in unstatthaften Etablissements und im Alkohol.
Die junge Mary, die von ihrer Tante Marie Gräfin Larisch in die Wiener Gesellschaft eingeführt und angemessen verheiratet werden soll, ist noch voller Neugier und Hoffnung. Sie schwärmt von der großen Liebe und findet Gefallen an den neuen gesellschaftlichen Ideen. Mit einem der von ihr bewunderten Journalisten verabredet sie sich auf ein Rendezvous am Eislaufplatz. Dort trifft sie auf niemand anderen als den unter einem Pseudonym schreibenden Rudolf. Er sehnt sich hinweg aus dieser Welt mit ihren politischen und höfischen Fesseln.
Prinzessin Stefanie, aber auch Taaffes Spitzeln ist nicht entgangen was zwischen Rudolf und Mary los ist. Stefanie kämpft um ihren Mann und zeigt sich unversöhnlich, am Hof versucht man die Liebschaft zu untergraben. Mary wird unter Druck gesetzt und bedroht, bleibt aber standhaft. Als man auch Rudolf nicht zur Räson bringen kann, verstrickt man ihn in eine höfische Verschwörung, die ihn endgültig von seinem Vater isoliert.
Er möchte, dass Mary aus Wien abreist und sich in Sicherheit bringt, sie aber kann und will nicht gehen. Um Ruhe zu haben vor den unsäglichen Nachstellungen und Intrigen fliehen sie ins Jagdschloss von Mayerling. Hier sind sie endlich allein und ungestört.
Zur Show:
Ich habe es ja jetzt 3 Mal gesehen und muss sagen, mit jedem Mal in dem ich in dieses Stück gehe, mag ich es mehr. Es hat so viel auszusagen, alleine die Musik. Wildhorn ist echt fabelhaft und ein guter Komponist! Er schafft es wirklich einem Gänsehaut durch die Musik zu verschaffen. Drew als Kronprinz ist für mich perfekt! Er verleiht der Rolle das gewisse Etwas und er kann echt viel Gefühl in seine Stimme legen. Er spielt den Kronprinzen sehr zerrissen und verschnupft
Im Gegensatz zur wahren Geschichte hat er nämlich Schnupfen an Stelle von Syphillis, was aber nicht weiter stört, weil sich so sehr liebe Dialoge zwischen Mary und Rudolf bilden. Gräfin Larisch versucht ja Mary an den Mann zu bringen und versucht das mit allen Mitteln
was ein ziemlich lustiges Lied ergibt (Ein schöner Krieg). Aber Mary lässt sich nicht beirren. Carin hat wundervolle Lieder als Larisch und auch ein sehr tiefgründiges im 2. Akt, in dem sie sich fragt wie es weiter gehen soll, jetzt wo Rudolf für das Volk, quasi kämpft! Zu Lisa, sie ist wirklich eine hervorragende Sängerin und Schauspielerin (mir gefällt außerdem ihr schöner österreichischer Akzent
). Ich bin gespannt wie sie sich noch weiter entwickelt. Potential hat die Frau und ne hammer Stimme, sehr viel Gefühl, Power und alles was man braucht um die Herzen höher schlagen zu lassen! Auch Uwe war super als Taafe. Er hat seine Töne wunderbar getroffen, allerdings gefällt mir sein Schauspiel nicht so. Das ist irgendwie eine Mischung aus Tod, Maxim und allem was er je gespielt hat. Ich hoffe das ändert sich noch ein bissl. Ansonsten war er echt gut. Sein Lied (Die Fäden in der Hand) ist auch super geil! Tanzen kann er ja doch
TANGOOO!! Im 1. Akt hat er allerdings ein Lied was sehr nach "Roseanne" klingt aus Dracula, und da ich das schon mal nicht mag, hat das Lied leider verloren. Mal schaun obs Martin und Markus schöner machen. Uwe's Töne bei dem Lied klingen zwar sauber aber es passt nicht zu ihm. Da klingt er als hätte man ihm wohin getreten.
Claus Damm als Kaiser hat mir immer noch nicht sonderlich gefallen, ich mag seine Stimme nicht so. Aber es kann einem ja nicht alles gefallen. Ansonsten ist er ja ganz ok. Obwohl ein österreichischer Darsteller für die Rolle besser wäre... Wietske als Kronprinzessin hat mich umgehauen. So genial. Leider hat sie nur ein Lied, aber da gibt sie alles (Du bleibst bei mir). Passt ihr viel besser als die Ich, finde ich. Auch Kai Peterson hat dieses Mal eine richtige Rolle, worüber ich mich sehr gefreut habe. Er hat richtig viel zu singen als Zeitungsherausgeber! Das Ensemble kommt natürlich auch nicht zu kurz. Matilda Hansson hat sehr viel zu tun und auch Silke Braas, worüber ich mich auch sehr freue, da man die beiden in Rebecca fast nie irgendwie gehört hat.
Zur Kulisse:
Bestimmt haben viele von euch schon in den jeweiligen Kritiken gelesen dass es zu modern sei, zu wenig auf der Bühne. Aber ich widerlege das alles hiermit: Es ist hauptsächlich alles in rot gehalten, es gibt rote Wände die sich verschieben und einen roten Vorhang, der wie oben schon gesagt andeutet, wenn es wieder in die Hofburg geht. In der Hofburg gibt es dann hier und da Säulen und meistens einen Sekretär. Es gibt auch einen Nachbau der Treppe auf der Gloriette, die sehr schön ist und auch passt. Teilweise sind die Seitenwände und die ganz hintere hellblau oder weiß erleuchtet, aber auch rot. Was, wie ich finde, sehr gut passt. Der Charme des 19. Jahrhunderts ist immer noch zu sehen und wird nicht durch dieses Bühnenbild zunichte gemacht. Es ist nie zu wenig auf der Bühne und auch nie zu viel!
Der Abend war sehr gelungen, danach ging es noch kurz zur Stagedoor, aber wie es bei einer Premiere nicht anders zu erwarten war, war dort auch nix los. Bin dann gegen halb 12 heim gefahren.
Das Stück hat außerdem eine Länge von jeweils 1:20 h. Sehr lang, aber es stört nicht. Da das Stück sehr gut aufgebaut ist und einem eigentlich nie langweilig wird, verfliegt der 1. Akt sowieso im Nu.
Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen EInblick in die Welt des Kronprinzen geben
Besetzung:
Kronprinz Rudolf - Drew Sarich
Mary Baroness Vetsera - Lisa Antoni
Eduard Graf Taaffe, Ministerpräsident - Uwe Kröger
Kaiser Franz Joseph - Claus Dam
Marie Gräfin larisch - Carin Filipcic
Kronprinzessin Stephanie - Wietske van Tongeren
Moriz Szeps, Zeitungsherausgeber - Kai Peterson
Edward, Prince of Wales - Dennis Kozeluh
Graf Gyula Andrássy - Robert D. Marx
Georges Clemenceau - Sasha dicapri
Heinrich Vogelsang - Manuel Stoff
Wilhelm II, deutscher Kaiser - Martin Pasching
Wiligut, ein Spitzel - markus neugebauer
Meisner, ein spitzel - Jan Hutter
Mizzi, eine von Rudolfs Geliebten - Kathleen Bauer
Ensemble:
Silke Braas, Alexandra Frankic, Matilda Hansson, Leigh Martha Klinger, Andrienn Krékacs, Katrin Mersch, Tineke Ogink, Anja von Geldern, Niklas-Philipp Gertl, Rory Six, Niran Straub
Swings: Liane Maynard-Schmid, Maxi Neuwirth, Max Niemeyer, Fritz Schmid, Marcus Tesch
Es waren sehr viele Prominente anwesend, u.a. Chris Wolf (Uwe's Langzeitverlobter), Pia Douwes, Marjan Shaki, Lukas Perman, Kyrre Kvam, Ruth Brauer-Kvam, Caroline Vasicek, Boris Pfeifer, Marika Lichter, Dagmar Koller, Jana Stelley (wobei ich mir nicht sicher bin ob sie in der Vorstellung war, hab nur gehört dass sie auf der Premierenfeier war), Susan Rigvava-Dumas, usw. (die meisten waren hald österreichische Promis, die ich selber nicht wirklich kenne)
Von der Presse war natürlich der ORF da und auch (leider) ATV+ (den Heinzl kann man echt vergessen

Ich bin 9 Reihe Parkett gesessen links, in derselben Reihe wie Susan Rigvava-Dumas. Ist mir nur aufgefallen, interessiert hats mich nicht

Inhalt:
Kronprinz Rudolf ist ein hoch gebildeter und feinfühliger junger Mann. Er erkennt den Wandel der Zeit, ist politisch aber ohne jede Macht und auch privat nicht glücklich in seiner Ehe mit Prinzessin Stephanie. Im Rahmen eines Theaterbesuchs lernt er die junge Baronesse Mary Vetsera kennen. Die Begegnung trifft ihn wie ein Blitzschlag.
An Rudolfs politischen Ideen ist am Hof keiner ernsthaft interessiert. Seinem Vater Kaiser Franz Joseph ist der aufgeschlossene und vor allem selbstständig denkende Sohn fremd und suspekt. Rudolf muss den Wünschen seines Vaters entsprechen, will aber auch seine liberalen Freunde, die große Hoffnungen in ihn setzen, nicht enttäuschen. Umgeben von Spitzeln und Verrätern verschärft sich der Konflikt mit Franz Joseph und dessen Gefolgschaft unter dem streng konservativen Ministerpräsidenten Graf Taaffe zusehends. Der Kronprinz sieht sich zu einem zermürbenden Doppelleben gezwungen, Trost und Ablenkung sucht er in unstatthaften Etablissements und im Alkohol.
Die junge Mary, die von ihrer Tante Marie Gräfin Larisch in die Wiener Gesellschaft eingeführt und angemessen verheiratet werden soll, ist noch voller Neugier und Hoffnung. Sie schwärmt von der großen Liebe und findet Gefallen an den neuen gesellschaftlichen Ideen. Mit einem der von ihr bewunderten Journalisten verabredet sie sich auf ein Rendezvous am Eislaufplatz. Dort trifft sie auf niemand anderen als den unter einem Pseudonym schreibenden Rudolf. Er sehnt sich hinweg aus dieser Welt mit ihren politischen und höfischen Fesseln.
Prinzessin Stefanie, aber auch Taaffes Spitzeln ist nicht entgangen was zwischen Rudolf und Mary los ist. Stefanie kämpft um ihren Mann und zeigt sich unversöhnlich, am Hof versucht man die Liebschaft zu untergraben. Mary wird unter Druck gesetzt und bedroht, bleibt aber standhaft. Als man auch Rudolf nicht zur Räson bringen kann, verstrickt man ihn in eine höfische Verschwörung, die ihn endgültig von seinem Vater isoliert.
Er möchte, dass Mary aus Wien abreist und sich in Sicherheit bringt, sie aber kann und will nicht gehen. Um Ruhe zu haben vor den unsäglichen Nachstellungen und Intrigen fliehen sie ins Jagdschloss von Mayerling. Hier sind sie endlich allein und ungestört.
Zur Show:
Ich habe es ja jetzt 3 Mal gesehen und muss sagen, mit jedem Mal in dem ich in dieses Stück gehe, mag ich es mehr. Es hat so viel auszusagen, alleine die Musik. Wildhorn ist echt fabelhaft und ein guter Komponist! Er schafft es wirklich einem Gänsehaut durch die Musik zu verschaffen. Drew als Kronprinz ist für mich perfekt! Er verleiht der Rolle das gewisse Etwas und er kann echt viel Gefühl in seine Stimme legen. Er spielt den Kronprinzen sehr zerrissen und verschnupft





Zur Kulisse:
Bestimmt haben viele von euch schon in den jeweiligen Kritiken gelesen dass es zu modern sei, zu wenig auf der Bühne. Aber ich widerlege das alles hiermit: Es ist hauptsächlich alles in rot gehalten, es gibt rote Wände die sich verschieben und einen roten Vorhang, der wie oben schon gesagt andeutet, wenn es wieder in die Hofburg geht. In der Hofburg gibt es dann hier und da Säulen und meistens einen Sekretär. Es gibt auch einen Nachbau der Treppe auf der Gloriette, die sehr schön ist und auch passt. Teilweise sind die Seitenwände und die ganz hintere hellblau oder weiß erleuchtet, aber auch rot. Was, wie ich finde, sehr gut passt. Der Charme des 19. Jahrhunderts ist immer noch zu sehen und wird nicht durch dieses Bühnenbild zunichte gemacht. Es ist nie zu wenig auf der Bühne und auch nie zu viel!
Der Abend war sehr gelungen, danach ging es noch kurz zur Stagedoor, aber wie es bei einer Premiere nicht anders zu erwarten war, war dort auch nix los. Bin dann gegen halb 12 heim gefahren.
Das Stück hat außerdem eine Länge von jeweils 1:20 h. Sehr lang, aber es stört nicht. Da das Stück sehr gut aufgebaut ist und einem eigentlich nie langweilig wird, verfliegt der 1. Akt sowieso im Nu.
Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen EInblick in die Welt des Kronprinzen geben
