The Lord of the Rings London, 20.05.08 - 19:30 Uhr

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Elanor de Monnier

The Lord of the Rings London, 20.05.08 - 19:30 Uhr

Beitragvon Elanor de Monnier » 30.05.2008, 20:46:33

Musical Bericht

The Lord of the Rings, London, 20.05.08 19:30 Uhr
Dauer ca. 3 Std. bis 22:30 Uhr
Drury Lane Theatre

Ja, dieses Musical ist speziell. Das bestätigt beinahe jeder, der dieser Adaption beiwohnen durfte. Und doch bin ich mehr als begeistert, denn ich betrat eine völlig neue Musicalwelt ...

Viele Dinge wurden aus Zeit-/Aufwandsgründen ausgelassen, verändert oder im Stück selber vertauscht, aber trotz allem besteht die Grundgeschichte noch immer. Um euch einen Einblick über die Veränderungen zu geben liste ich hier zunächst die einzelnen Szenen auf und werde auf Besonderheiten hinweisen. Zudem weise ich auch darauf hin, dass meine Ausführungen eine sehr langer (ausführlicher) Bericht hervorbrachten und man doch einige Minuten braucht diesen zu lesen. Ich wünsche allen die durchhalten viel Spaß und sollte zu meiner Verteidigung vorbringen, dass er beinahe noch länger geworden wäre und dies nun die abgespekte, ellenlange Version des ur-Berichtes ist :wink:

Akt 1:

00: Interval

Sobald man den Saal betritt fällt einem gleich die Detailverliebtheit der Bühne auf. Die gesamten Bühnenränder und Teile der Logen sind, wie Baumkronen, voller Äste und vermitteln so eine friedliche Waldatmosphäre. Sie bleiben die ganze Show über fest installiert, stören aber auch nicht in Momenten, in denen die Protagonisten in Gebäuden oder Höhlen sind. Als „Vorhang“ dient eine Wand, die ebenfalls verästelt ist und in deren Mitte sich ein großes Loch befindet das den Ring darstellen soll. Der Hintergrund ist derweil in Schwarz gehalten.

20 min vor Showbeginn treffen dann die ersten Wesen ein, die sich als Hobbits herausstellen. Hübsch gekleidet in ihren ländlichen Trachten (denen im Film sehr ähnlich), laufen sie erst über die Bühne und picknicken. Langsam füllt sich die Bühne und immer mehr treten auch durch den Zuschauerraum auf, laufen über freie Sitzplätze, halten ein Pläuschen oder ziehen friedlich ihrer Wege, ausgestattet mit Schubkarren und ähnlichem.

Der Höhepunkt dieses kurzen Intervalls bildet eine Glühwürmchenjagd mittels eines Cashers. Bis der richtige jedoch gefunden ist braucht es einige Versuche, unterschiedliche Größen und diverse Tipps und Verbesserungsvorschläge. Eine wundervolle Einstimmung auf das Kommende.

01: The Springle-ring (instrumental)

Die Hobbits kommen zusammen und beginnen ein kleines Tanzstück. Sofort bemerkt man die typische Hobbitfreude an dem Gespiel. Besondere Aufmerksamkeit sollte man auch hier der Randgesellschaft schenken.

02: Prologue (Bilbo´s Party) (instrumental)

Das erste Stück ohne Gesang. Man steigt direkt in die Szene ein, in der Bilbo seine Rede hält und kurze Zeit darauf mittels Ring buchstäblich von der Bühne verschwindet. In dieser Szene hören wir auch erstmals die Stimme Gandalfs, die eine Art Erzähler darstellt und lange Szene zusammenfasst. Kurz wird über den Ringfund durch Déagol berichtet, der sich von der Decke abseilt, in die Tiefen des Flusses taucht und dort den Ring im Schlamm findet.
Die Bühne ziert bis dahin eine kleine Festrunde mit Lichterketten, Stühlen und Büschen. Im Hintergrund läuft über eine Leinwand einen Feuerwerkanimation.

Die nächste Szene stellt Frodos Höhle dar (sie wird von Hobbitdarstellern aufgebaut). Die charakteristische Hobbittür ist waagerecht zur Bühnenwand gerichtet und weist an den Seiten Wandandeutungen mit einer Art Kamin auf der rechten Seite auf. Vor (aus Zuschauersicht) der Tür stehen zwei Stühle und ein Tisch.
Frodo tritt auf und wenig später klopfen auch Sam und Rosie an der Tür, die zu diesem Zeitpunkt bereits ein Paar sind. An sich hat Rosie auch eine viel größerer Rolle im Stück.
Ein kurzer Dialog findet statt, in dem es natürlich um der Hobbits liebsten Beschäftigung geht, dem Schmausen. Aber auch Bilbos plötzliches Verschwinden ist ein bedeutendes Thema.

Nachdem Rosie und Sam wieder abtreten, erscheint sofort Gandalf, der erst ungeduldig an der Tür klopft und nachdem er Einlass findet den jüngeren Hobbit direkt in ein Gespräch über den Ring verwickelt. Er wirft den Ring ins Feuer, klärt Frodo über dessen Bedeutung auf und drängt ihn zu einem raschen Aufbruch nach Bree. Beim Verlassen der Höhle entdecken sie Sam, der sofort und ziemlich keck zugibt gelauscht zu haben, nun alles wissen würde und unbedingt Elben sehen möchte. So entschließt man sich kurzerhand ihn anstelle einer Verwandlung mit auf die Reise zu schicken. Beide Hobbits verlassen also nach Gandalf die Höhle Richtung Bühnenrückwand und durchschreiten nach kurzer Zeit erneut die Tür Richtung Publikum. Kurz vorher drehten einige Darsteller bestimmte Glieder der Tür und vermittelten so einen Eindruck, dass die Tür sich drehen würde. Frohe Mutes macht man sich also auf die Reise.

03: The Road goes on - Frodo, Sam, Merry, Pippin, Rangers (Waldläufer), Wandering Elves

Sofort stimmen die beiden ein Lied an und laufen kreuz und quer über die Bühne in deren Boden sich mehrere Plattformen befinden, die sich unterschiedlich bewegen lassen. Der äußerte Ring dient dabei als eine Art Laufband, der sich langsam dreht und Bewegung signalisiert. Rangers betreten die Bühne mit langen Stäben und markieren mit diesen mal Wege oder manchmal auch Hindernisse. Frodo und Sam setzen ihren Weg fort bis sie ein Geräusch vernehmen und wenig später verwundert von zwei weiteren Halblingen umgeworfen werden. Die beiden Störenfriede stellen sich als Merry und Pippin heraus und nach einer kurzen Diskussion setzt man die Reise fort.

Helle Stimmen mischen sich in das Wanderlied und die Rangers bilden auf die Knie gehend ein Dreieck. Von der Decke seilen sich derweil einige Elben herab und sprechen mit Frodo über das Schicksal Mittelerdes.

An sich eine sehr schöne Szene, nur war es anfangs etwas befremdlich schwebende Elben zu sehen. Auch die Art und Weise wie sie sich, und vor allem ihre Hände bewegten war etwas ungewöhnlich, aber nach einer Weile empfand man es als normal.

Die Szene endet imposant mit einem schwarzen Reiter, der in bläuliches Licht getaucht auf der Bühne erscheint und mit seiner mächtigen Gestalt aufwartet.

„Saruman“ - Elves

An sich nur eine kurze Zwischenszene.
Während sich die Hobbits durch die Wildnis kämpfen, sucht Gandalf der Graue den Obstersten des Weißen Rates, Saruman, auf. Doch anstatt des erhofften Rat und der Hilfe erwartet ihn ein machthungriger Zauberer, der nur noch für seine eigenen Ziele lebt. Als Gandalf ihm wiederspricht, sperrt ihn sein ehemaliger Meister ein.
Hier wird erstmals mithilfe von Licht und vereinzelten Wänden Raumtiefe erzeugt, die eine besondere Atmosphäre erzeugt.

04: The Cat and the Moon - Frodo, Sam, Merry, Pippin, Breelanders

Vereinzelte “Bretter” erwarten die Hobbits, die Wand des Prancing Pony´s darstellend. Was folgt ist eine unterhaltsame Performance vom Ensemble, die durchweg gute Laune verbreitet. Die „Bretter“ stellen sich nun als Bänke heraus, die geschickt in das Spiel eingebunden werden. Erstmals treffen wir dort auch auf Strider (Streicher/Aragorn).

05: Flight to the Ford - Rangers, Elves, Glorfindel

Die Feier findet ein jähes Ende, als Frodo durch den Ring verschwindet und die schwarzen Reiter erscheinen, die den jungen Hobbit verletzten. Strider bringt sie daraufhin nach Bruchtal, geschützt durch die Waldläufer. An den Ufern des Bruinen kommen ihnen schließlich die Elben aus Bruchtal zu Hilfe und treiben die Nazgûl in dessen reißende Fluten, der sie fortspült.
Hierzu dienen lange, dreieckige Tücher, die wie Segel zu einer Pyramide gespannt werden, die Reiter einschließen und auf deren Oberfläche das Wasser projiziert wird. Eine sehr effektvolle Szene.

06: The Song of hope - Arwen

Ein verändertes Bild erscheint. Ein großes Bett ist zu erkennen in dem der verletzte Frodo liegt. Hinter ihm stehen zunächst Arwen und ihr Vater Elrond, die in elbischer Sprache Heilung erbeten. Elrond verlässt die Szenerie und Arwen tritt langsam hervor und singt „The Song of hope“. Im Hintergrund erscheint Strider, der sich langsam nähert und mit der Elbin über die Vergangenheit spricht. Der vermisste Gandalf trifft nun auch in Bruchtal ein, seinen jüngeren Freund tadelnd, dass dieser sich dazu hatte hinreißen lassen, den Ring gegen die Warnung zu benutzten. Die Situation entspannt sich als auch die anderen Hobbits bemerken, dass ihr Freund erwacht ist. Auch Bilbo ist unter ihnen, doch nun merklich gealtert. Nach einem kurzen Dialog beschließt man gemeinsam zum Rat zu gehen (Merry und Pippin ausgeschlossen).

Dieser wird vorwiegend auf dem beweglichen Bodenring und einer hochgefahrenen Plattform, die Ratsmitte abgehalten. Auf dem Bodenring stehen mehrere Stühle und nach und nach nehmen die Ratsmitglieder Platz. Boromir aus Gondor erzählt von den Schrecken die ihrer aller Länder bedrohen und es kommt zu hitzigen Diskussionen. Nach und nach werden erst Ringfund und Ringträger enthüllt und nach einigen lauten Debatten zwischen den Völkern beschließt man den Ring zu vernichten. Von Gandalf erfährt der Council auch den Verrat Sarumans. Die Gemeinschaft bildet sich.

Gerade an dieser Stelle empfand ich das Bühnenbild als sehr reizvoll. Das bewegliche Element lässt alles viel lebendiger erscheinen und erschafft eine fantastische Dynamik.
Zwar werden in dieser Sequenz nur die wichtigsten Charaktere vorgestellt aber diese führen ihre Dialoge Punkgenau. Man bemerkt sehr schnell das gute Zusammenspiel aller Protagonisten und hat hier und da noch etwas zu lachen, besonders wenn Zwergen und Elben auf den Plan treten. Auch das Auftauchen von Merry und Pippin war wunderbar mit anzusehen. Allerdings gehen die Charaktere noch intensiver miteinander um als in den Filmen.

07: Star of Eärendil - Company

Alle Besuch Bruchtal sowie deren elbische Bewohner formieren sich zum Abschied und um der Gemeinschaft ihren Wege und ihre Hoffnung mit auf den Weg zu geben.

In dieser Sequenz kommt nun wieder die vielseitig einsetzbare Bühne zum Einsatz. So entsteht während des Liedes ein künstlich erzeugter Bergdurchgang, der durch mehrere nach oben gefahrene Stufenplattformen markiert ist. Da es recht schwer zu erklären ist schau euch das Video der Sequenz an. (zu finden bei Youtube)
Die Besucher tragen Kerzen bei sich und die Elben betreten mit Fackeln die Bühne. Der Hintergrund ist bläulich gehalten und erzeugt passend dazu einen mystischen Hintergrund.
Ab Arwens Solo am Ende des Liedes bilden die einzelnen Bühnenelemente eine Plattform von wo aus die den Gefährten nachblickt.

„In Sarumans Turm“ - Zwischensequenz

Derweil erreicht einer der Beeländer (Bill Ferny) Orthanc und berichtet dem weißen Zauberer von den Hobbits und ihrer Abreise aus Bree.
Wie beim letzten Mal ist die Bühne von einzelnen Scheinwerfern angestrahlt.

08: Lament for Moria - Gimli, Gandalf

Die Gefährten erreich den Caradhras und danach die Mauern von Moria. Sie treten ein und in der dunklen Tiefe stimmen Gimli und Gandalf ein Lied über die vergangene, glorreiche Zeit des Zwergenreiches an.
Frodo erfährt von Gandalf die Geschichte Gollums jedoch werden sie jäh gestört, als Pippin versehentlich ein Missgeschick passiert (da ich leider abgelenkt war konnte ich nicht genau erkennen womit der den Lärm auslöste der nun folgte ...). In den Stollen erwacht das Böse.

Die Bühnenplattformen bilden in dieser Szene die unterschiedlichen Wege innerhalb der Miene sowie einige Felsvorsprünge. Von der Decke hängen Ketten und Flaschenzüge herab. Ein paar Strahler spenden Licht, der Rest ist in Dunkelheit gehüllt.

09: The Balrog (instrumental)

Die Gefährten bemerken den sich nähernden Balrog und flüchten auf Gandalfs Geheiß. Dieser stellt sich jedoch dem Dämon der alten Welt und fällt schlussendlich vor den Augen der Gemeinschaft.

Hier erreicht das Stück den ersten der vielen weiteren beeindruckenden Höhepunkten. Während Gandalf mit dem Rücken zur Bühnenwand steht, leuchtet aus dem Dunkeln hinter ihm ein gleißendes rotes Licht, das die gesamte Bühne in Feuer eintaucht. Der Schwarze Schattenumriss des Balrog tritt hervor und das Ungetüm erstreckt sich über die ganze Fläche. Nebel durchflutet den Zuschauerraum und „Blätter“ fegen durch die Reihen. Ein sehr starker Moment der die Zuschauer in die Pause entlässt.

PAUSE
Akt 2:

01: The Golden Wood - Lothlórien Elves

Mutlos und erschöpft wandern die Gefährten weiter, immer nach dem richtigen Weg suchend bis sie von den Elben Lothlóriens entdeckt und ins Herz des goldenen Waldes geführt werden um der Herrin Galadriel Rede und Antwort zu stehen.

02: Lothlórien - Legolas, Galadriel, Lothlórien Elves

Pippin und Merry erkundigen sich bei Legolas über die angesprochene Elbin und lächelnd und voller Bewunderung erzählt dieser die Geschichte der Noldorin. Diese erscheint alsbald mit ihrem Gefolge und begrüßt die Gemeinschaft.

In einem Gespräch mit Frodo über die Ringe der Macht und den einen Ring offenbart sich jedoch ihre dunkle Seite nachdem der Halbling ihr das mächtige Gut anbietet und sie erkennt das Ende ihres Daseins in Mittelerde.

Diese Szene ist mir die Liebste im gesamten Stück. Zunächst noch auf den verschiedenen Ebenen spielend, begeben sich die Protagonisten in luftige Höhen. Galadriel erscheint ebenfalls in der Luft und die Luftakrobaten des elbischen Ensembles vollführen atemberaubende Kunststücke. Ein weiteres Highlight, das man gesehen haben sollte!
Nach dem Lied erreichen alle wieder den Grund und die Gefährten legen sich nieder.

03: Lothlórien (reprise) - Galadriel, Lothlórien Elves

Galadriel verabschiedet die schlafende Gemeinschaft und entschwindet deren Geist.

Das Bühnenbild verschwindet langsam im Dunkeln und nur noch die Gefährten sind zu erkennen.

„In Sarumans Turm“ - Zwischensequenz

Saruman ruft den Führer der Orks zu sich und schick diesen aus, den Halbling, der den Ring trägt zu finden und ihn nach Isengard zu bringen.

04: The Temptation of Frodo (instrumental)

Die Gefährten ziehen weiter und an einem geschützten Platz treffen Frodo und Boromir aufeinander, wobei letzterer versucht, dem Hobbit den Ring abzunehmen. Dieser verschwindet mithilfe des Ringes und lässt einen verzweifelten Menschen zurück.

05: The Orc Attack (instrumental)

Die Gefährten werden getrennt und in einen Kampf mit den erscheinenden Orks verwickelt. Boromir kommt bei dem Versuch Merry und Pippin zu schützen ums Leben, jedoch können diese entwischen.

In dieser Szene liegt der Fokus auf Boromirs Kampf mit den Orks, die eindrucksvoll über die Bühne wirbeln.

06: Death of Boromir - Arwen

Aragorn findet den sterbenden Boromir und offenbart sich ihm als der Thronerbe Gondors. Als eine Art Erscheinung tritt Arwen auf die Bühne und stimmt eine Lied über den Tod und den Einzug in Mandos Hallen an. Auch Legolas und Gimli erreichen den Ort des Geschehens und gemeinsam beschließen die Freunde dem Wunsch Boromirs zu folgen und den Menschen des Südens im Krieg beizustehen.

Das Lied welches Arwen hier anstimmt findet sich ungewöhnlicherweise direkt am Anfang der Londoner Aufnahme unter dem Titel „Prologue“.

07: The Ents (instrumental)

Merry und Pippin erreichen Fangorn und treffen dort auf Baumbart. Sie versuchen ihn zu überzeugen ebenfalls in den Krieg gegen Saruman zu ziehen, der durch die Rodung des Waldes seine Maschinerie erbaut. Nach „endlos langer Zeit“ (wird im Zeitraffer gespielt - Ents sprechen schneller) gelingt es den Hobbits die Ents zum Marsch auf Isengard zu überreden.

Eine weitere faszinierende Szene in der klein auf sehr groß trifft. Alle Ents werden von Darstellern auf überdimensionalen Stelzen verkörpert wobei Baumbart der größte von ihnen ist und bestimmt 10 Meter misst.

08: The Siege of the City of Kings (instrumental)

Derweil erreichen Strider, Legolas und Gimli Minas Tirith und dort offenbart sich der Mensch als Elendil´s Erbe. Gemeinsam ziehen alle in die Schlacht (in die Schlacht von Helms Klamm ;) ja, die gehört eigentlich nach Rohan ...) Es scheint alles aussichtslos, als Gandalf erscheint und die Schlacht siegreich übernommen werden kann. Auch die Ents greifen ein und zerstören Sarumans Plan. Nach langer Trennung treffen sich die Freunde wieder und verjagen Saruman, der wutentbrannt von dannen zieht.

Auch hier kommen wieder die Bühneelemente zum Einsatz, die nun einen stetigen Anstieg nach links machen, auf deren Spitze der Steward auf seinem Thron sitzt.
Bei der Schlacht dann werden die Elemente so eingesetzt, dass sie verschiedene Stufen darstellen und in der Mitte von einer Gasse durchtrennt sind. Die drei Gefährten laufen mal durch die Gassen, mal über die Plattformen und mal vor dem Gebilde. Wunderbar umgesetzt beachtet man die „kleine“ Spielfläche!

09: Now and for always - Frodo, Sam

Frodo und Sam irren unterdessen durch die Wildnis und treffen auf Gollum, der zunächst versucht den Ring zu stehlen. Nach einem kleinen Kampf wird er von den Hobbits überwältigt und muss diesen das Versprechen geben, sie nach Mordor zu führen. Auf einem Felsvorsprung schöpfen sie aus einem Lied über das Auenland neue Hoffnung.

Noch immer sind einige der Plattformen hochgefahren und bilden den Felsvorsprung auf dem sich die Hobbits bewegen und schließlich niederlassen. Gollum springt diese immer wieder hinauf und hinab.

10: Gollum´s Soliloquy - Gollum/Sméagol

Nachdem seine beiden Begleiter sich zur Ruhe gelegt haben bricht in Gollum der Konflikt aus, ob er den Ring nehmen und die Hobbits töten soll, oder ober er sein Versprechen sie zu führen halten soll. Er beschließt sie zu einer „alten Bekannten“ zu führen, um sich von der Schuld des Todes zu befreien und trotz allem an seinen Schatz zu kommen.

Akt 3:

01: The Song of Hope (reprise) - Strider, Arwen

Aragorn, mutlos, erinnert sich der Liebe zu Arwen und diese tritt als Erscheinung vor ihn und zusammen beten sie, dass ihre Liebe die dunklen Tage unbeschwert übersteht.

Links und rechts erheben sich Teile des Bodenringes und bilden zwei Stege, die später zu einem Weg verschmelzen. Arwen und Aragorn stehen auf je einer Seite und folgen dem Weg bis sich dieser schließt und sie sich in der Mitte treffen.
Arwen ist dabei anfangs noch in bläuliches/lila Licht gehüllt, was ihre Erscheinung mystisch leuchten lässt. Als sie sich treffen verschwindet dies und erscheint erst wieder, als sich die Liebenden voneinander trennen.

02: Shelob´s Lair (instrumental)

Die beiden Hobbits und Gollum erreichen ein Tunnelsystem, das sie nach Mordor bringt. Durch eine List Gollums trennen sich Frodo und Sam im Streit und kurze Zeit später wird der Ringträger von Shelob (Kankra) attackiert. Sam kehrt zurück und rettet Frodo vor der Spinne. Wutentbrannt verjagt der Gollum als er dessen Plan erkennt.

In dieser Szene erscheint die Figur der Kankra, ein unheimliches, monströses Gebilde bestehend aus acht langen Beinen und einem Körper. Wie der Balrog umfasst auch sie fast die gesamte Bühnelänge und wird an ihren Beinen von je einem Menschen bewegt. Sie ist sehr beweglich und wirklich durch das dunkle Licht und die Geräusche sehr furchteinflößend.

03: Wonder - Galadriel, Strider, The Armies of Alies

Galadriel stärkt die Truppen mit ihrer Macht und gibt ihnen Hoffnung. Nach und nach erscheinen die Gefährten und geben sich gegenseitig Mut.

Die Plattformen werden wieder zu Stufen von der Wand bis zum Bühnenrand und auf jeder Ebene stehen die Ensemblemitglieder. Über allem thront Galadriel, die an oberster Stelle ihre Macht wirken lässt. Ein sehr starkes Lied, welches mich tief im Inneren noch immer berührt ...

„Warten auf die Schlacht“ - Zwischensequenz

Die Wand mit dem Ring erscheint und die Orks wandern durch den Zuschauerraum. Aragorn steht auf einer Plattform sodass man ihn im Ring erkennen kann und ruft die Männer zum Kampf auf. Die Schlacht beginnt.

Hier geschieht nun eine recht lustige Situation denn von überall strömen Orks in den Zuschauerraum, erschrecken die Menschen und wandern durch die Reihen. Vereinzelt hört man jemanden kreischen und auch ich hab einen kleinen Schreck bekommen als einer des Ensembles plötzlich neben mir erschien. Zumal diese Darsteller keine Berührungsangst zu kennen scheinen, denn sie kommen den Leuten sehr (!) nah.

04: The Final Battle (instrumental)

Menschen und Orks kämpfen gegeneinander. Das Bild wechselt immer zwischen den einzelnen Gefährten. Lange weiße Tücher begrenzen die Bühnenbreite und die Schlacht an sich findet eigentlich vor diesen ab. Je ein Gefährte kämpft auf der Bühne während seine Bewegungen auf den Tüchern zu verfolgen sind.

Wieder wird mit Projektion gearbeitet und das Tempo der Schlacht ist atemberaubend schnell.

05: The Cracks of Doom - Galadriel, Company

Die Szenerie wechselt und man erkennt Frodo und Sam, die sich einen Weg in den Orodruin (Schicksalsberg) bahnen. Im Vulkan kommt es zu einem Kampf mit Gollum als Frodo den Ring für sich beansprucht. Saurons Auge ist auf den Halbing gerichtet und Gollum gelingt es sich seines Schatzes zu bemächtigen, dabei stürzt er jedoch in die feurige Klüfte.
Galadriel erscheint im Hintergrund und man sieht Gollum in den Tod fallen. Sauron und der Ring sind vernichtet.

Das Bühnenbild in dieser Szene wechselt relativ häufig. Die Stufen zum Schicksalsberg erscheinen und nachdem sie die Hobbits überwunden haben werden sie bereits herabgesenkt und ein Loch erscheint in der Mitte der Bühne, welches die Klüfte repräsentiert. Links und rechts werden einige Wände mittels Tüchern dargestellt.
Saurons Auge scheint von der hinteren Leinwand und ist dem des Filmes sehr ähnlich nur das es rötlicher leuchtet. Überhaupt steht rotes Licht im Stück für Sauron.
Als Gollum fällt erkennt man an der Decke wie sich ein Double abseilt und den freien Fall in Zeitlupe nachstellt.
Galadriel erscheint für diesen Moment im hinteren Teil der Klüfte und verfolgt den Sturz Gollums und des Ringes.

06: The City of Kings - Ensemble

Nach der Vernichtung finden sich die beiden Hobbits in Gondor wieder, wo sie überschwänglich von ihren alten Gefährten begrüßt werden.

Das Set verschwindet und nur noch der Steinboden ist sichtbar.

07: Epilogue (Farewells) - Ensemble

Die Gefährten trennen sich und die vier Hobbits machen sich auf den Weg zurück ins Auenland. Dort erwartet sie jedoch ein durch Saruman zerstörtes Land. Doch Sam erinnert sich des Geschenks, dass er von Lady Galadriel in Lothlórien bekam, eine kleine Kiste gefüllt mit Erde und Samen. Das Auenland erblüht wieder und Sam und Rosie, die ihn unendlich vermisst hat, heiraten.

Einige Jahre vergehen bis eines Tages im Herbst Gandalf, Galadriel, Elrond, Arwen und Bilbo in Hobbingen erscheinen um mit dem letzten Schiff die grauen Anfurten und Mittelerde zu verlassen. Arwen, ob der Liebe zu Aragorn an das Land gebunden überlässt Frodo ihren Platz auf dem Schiff und wählt somit ein sterbliches Leben.

Schweren Herzens verabschiedet sich der junge Hobbit von seinen Freunden und verlässt für das Auenland schlussendlich. Gemeinsam segeln sie fort in den Westen nach Valinor.

Dies ist die letzte Szene in der die Hobbitdarsteller nach und nach Blumen auf der Bühne verteilen und so das erblühende Auenland nachstellen. Zwei kleinere Plattformen erscheinen, wobei die hintere aufsteigt und den Aufstieg in den Himmel/nach Valinor symbolisiert. Die Leinwand im Hintergrund zeigt ein hell leuchtendes Licht und später eine von Wolken umgebene Insel.
Die Wand mit dem Ring fährt hinab und das Stück ist zum Ende gekommen.

08: Bows - Company

Die Cast erscheint und verabschiedet sich von den Zuschauern.

Soweit das Stück.


Darstellungen und Stimmen:

Zunächst sollte ich freudig verkünden, dass ich bis auf einzelne Personen die vollständige Firstcast bestaunen durfte! Ein Augen- und Ohrenschmaus!

Cast - In order of speaking:

Bilbo Baggins - Nick Searle (Zweitbesetzung)
- Hat mir recht gut gefallen, war allerdings nicht oft auf der Bühne

Sam Gamgee - Ben Evans (Zweitbesetzung)
- Stimmlich mag ich Peter Howe, da mir Ben Evans etwas zu jung klingt, aber an seiner Darstellung kann und will ich nichts aussetzten.

Rosie Cotton - Stevie Tate-Bauer (Zweitbesetzung)
- Eine ungewöhnlich große Anlegung der Rolle beachtet man das Buch. Sie hatte eine schöne Sprechstimme hat ansonsten auch kein Solo.

Frodo Baggins - James Loye (Erstbesetzung)
- Gute Darstellung und konnte stimmlich überzeugen. Ist im Gegensatz zum Film sehr fröhlich angelegt.

Gandalf - Malcom Storry (Erstbesetzung)
- Sprach leider sehr schnell und wirkte leicht hektisch ... Stimmlich gesehen nicht unbedingt der herausragendste aber er singt ja auch nur ein paar Zeilen.

Pippin (Peregrin) Took - Owen Sharpe (Erstbesetzung)
- Ganz ehrlich? Ich liebe diesen Kerl! Er war wunderbar und ich genoss es jedes Mal ihm zuzusehen wenn er wieder einen seiner Witze rausgehauen hat. Stimmlich etwas ungewöhnlich aber irgendwie passend. Sprach zwar meist etwas schnell aber man konnte ihm gut folgen. Steht Billy Boyd (Filmcast) in nichts nach.

Merry (Meriadoc) Brandybuck - Stephen Emery (Zweitbesetzung)
- War gut zu verstehen blieb mir aber leider nur in wenigen Szenen in Erinnerung, war allerdings in der Fangorn Sequenz und bei „The Road goes on“ stimmlich bzw. darstellerisch gut.

Elránien - Alexandra Bonnet (Erstbesetzung)
- Eine der neuen Figuren im Stück. Erscheint wenn die Hobbits die Elben treffen, die Mittelerde verlassen. Sprachlich leider etwas schwer zu verstehen, stimmlich aber schön.

Saruman - Tim Morgan (Erstbesetzung)
- Taucht nur dreimal recht kurz im Stück auf. War sprachlich gut zu verstehen, schauspielerisch in Ordnung.

Barliman Butterbur - Tim Parker (Erstbesetzung)
- Lustige Darstellung, taucht in der Figur nur einmal auf.

Bill Ferny - Michael Hobbs (Erstbesetzung)
- Übernimmt quasi die Rolle von Grima Schlangenzunge. Trifft die Hobbits in Bree und berichtet Saruman von dessen Aufbruch aus Bruchtal. Hatte einige lustige Zeilen.

Strider/Aragorn - Jérôme Pradon (Erstbesetzung)
- Mein Problemkind No.1. Stimmlich leider überhaupt nicht mein Fall, weder sprachlich noch stimmlich. War deutlich zu verstehen und schauspielerisch in Ordnung.

Glorfindel - Alma Ferovic (Erstbesetzung)
- Mein Problemkind No.2. Ja, Alma ist ein weiblicher Glorfindel und ja Glorfindel ist ein männlicher Charakter im Buch. Klärung hätte ich gerne gehabt, war aber nicht möglich. Stimmlich war sie in Ordnung hatte aber auch nur vier Zeilen.

Arwen Evenstar - Rosalie Craig (Erstbesetzung)
- Meine Lieblingselbin im Stück! Stimmlich absolut top und schauspielerisch ebenso. Einige fanden ihr Aussehen etwas unpassend, ich fand es wunderbar passend! Einer der Cast Höhepunkte.

Elrond - Andrew Jarvis (Erstbesetzung)
- Fand ich ehrlich gesagt etwas blass. Sprachlich in Ordnung, stimmlich bin ich mir nicht sicher ihn gehört zu haben. Hätte etwas stärker wie Hugo Weaving (Filmcast) sein können.

Boromir - Steven Miller (First Cast)
- Etwas theatralisch. Sprachlich gesehen etwas schwieriger zu verstehen. Weiß leider nicht woran es lag. Gesanglich gab es meines Wissen nach nichts zu hören.

Gimli - Garvin Wilkinson (Zweitbesetzung)
- Gerne hätte ich die Erstbesetzung gehabt, allerdings hat er mich auch überzeugt! Spielte gut mit Legolas zusammen und war gesanglich auch ganz gut.

Legolas - Michael Rouse (Erstbesetzung)
- Darüber war ich mehr als froh, da ich seine Stimme liebe. Schauspielerisch und stimmlich überzeugend und mit Gimli zusammen eine absolute Freude! Der nächste Cast Höhepunkt!

Gollum (Sméagol) - Michael Therriault (Erstbesetzung)
- Absolut fantastisch. Mimik, Gestik, Sprache, alles perfekt aufeinander abgestimmt. Auf der CD gefällt mir „Gollum´s Soliloquy“ zwar nicht so aber live on stage ist es genial! Er switched spontan von einer in die andere Person und bleibt authentisch! Ein weiterer Cast Höhepunkt.

Haldir - Wayne Fitzsimmons (Erstbesetzung)
- Sprachlich und schauspielerisch in Ordnung, hatte aber auch nur ein paar Zeilen. Später in Lothlórien habe ich ihn auch verloren ... ich war abgelenkt sollte ich sagen ...

Galadriel - Abbie Osmon - (Nachgerückte Erstbesetzung)
- Leider die Enttäuschung des Abends. Stimmlich leider sehr blass im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin. An bestimmten Stellen fehlte die Kraft im Gesang. Schauspielerisch war sie in Ordnung, dafür in der Luft sehr gut.

Treebeard - Michael Hobbs (Erstbesetzung)
- War sehr lustig. Tat mir auf den riesigen Stelzen etwas Leid. War leider zwischenzeitlich wegen dem eingebauten Echo schwer zu verstehen.

The Steward of the Lands of Men/Denethor - Tim Parker (Erstbesetzung)
- Als Steward etwas blass. Schauspielerisch auch nicht überragend

Das Ensemble:
- Fantastisch! Besonders die Rangers of the North, die Black Riders, die Orks und die Ents!

Das Theater:
- Atemberaubend und wunderschön!

Ein Fazit:
Wer sich das Stück ansehen möchte und Buch und/oder Film bereits kennt und liebt, der sollte ohne bestimmte Vorstellungen Platznehmen und das Stück genießen, sonst wird es wohl ein sehr enttäuschender Abend werden. Sicher, an vielen Stellen wurde ein Rotstift angesetzt, mehr als im Film aber sonst ließe sich dieses immens große und detaillierte Werk nicht auf die Bühne bringen. Diesen Aspekt muss man stets im Hinterkopf behalten.

Klar ist nicht jede Szene perfekt und wundervoll aber selbst das ist nicht mal in meinem anderen Lieblingsmusical Tanz der Vampire der Fall ...
Bühnen-, Kostüm-, Maskentechnisch gesehen ist es das Beste was ich bis jetzt gesehen habe. Trotzdem bin ich mir sicher, dass das Stück auch in Deutschland Schwierigkeiten haben wird längere Zeit zu bestehen, denn es ist einfach kein typisches „normales“ Musical wie es momentan bei uns gefordert wird. Ich für meinen Teil habe diesen Abend etwas erlebt, was ich sicher nie wieder erfahren werde und was mich in einer bestimmten Hinsicht auch irgendwie geprägt hat und das ist wie ich finde das schönste an der ganzen Reise.

Elanor

Hannon an i 'ovannas …

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Beitragvon armandine » 30.05.2008, 21:24:41

Toller Bericht, danke!

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Beitragvon Kitti » 30.05.2008, 21:26:43

Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Freut mich, dass es dir so gut gefallen hat. :)
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Beitragvon Nesse » 31.05.2008, 00:02:58

Danke für den langen Bericht :D Was Owen als Pippin, Michael als Gollum und Rosalie als Arwen angeht, kann ich nur zustimmen. Die Drei sind einfach genial!!! Und ich hatte auch noch das Glück Laura Michelle Kelly als Galadriel zu erleben :wink:

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Beitragvon Elphaba » 31.05.2008, 02:11:18

Wow! :shock:

Danke für deinen langen, ausführlichen Bericht Ela!

Manches konnte ich mir richtig gut bildlich vorstellen!

Ich habe die Bücher nie gelesen, aber einmal die Filme gesehen und war davon schon so erschlagen, dass ich es niemals für möglich gehalten hätte, dass sowas auf die Bühne zu bringen ist! :o

Aber es scheint ja, deinen Beschreibungen zufolge doch ganz ordentlich funktioniert zu haben! :)

Ich weiß nicht, vermutlich würde ich mir das Stück nicht ansehen, weil ich mit der Story und auch den Filmen nicht allzuviel anfangen kann, aber irgendwie macht mich alleine deine Beschreibung der Technik schon neugierig... :D
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Beitragvon Impy » 31.05.2008, 17:10:35

Boah vielen lieben Dank für den ausführlichen Bericht. Ich konnte das Stück letzten Juli in London sehen (auch noch mit Laura Michelle Kelly ^^) und mit deinem Bericht kommen all die Erinnerungen der Details zurück, die man einfach schon wieder vergessen hatte... Dankeschön!
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Beitragvon Death » 31.05.2008, 17:22:02

Toller Bericht :shock:

danke =)
# "Diese Krone gibt mir das Gefühl von Macht, MACHT! Verzeit mein grausames Kichern *hehehehehe* - Macht!"
# "Wenn ich petze, sterbe ich bis ich tot bin."
# "Wenn`s nicht nach seinem Köpfchen geht, entlädt sich seine Wut, steckt das Däumchen in den Mund und schon gehts wieder gut, er wird niemals John der Erste sein, man kennt ihn nur als John Gänseklein!"
# "Wir stehlen doch nicht! Wir borgen nur von denen, die zu viel haben." - "Borgen? Mann, sind wir verschuldet!"

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Elanor de Monnier

Beitragvon Elanor de Monnier » 01.06.2008, 13:23:15

Danke für die Kommentare. Ja es ist schon ein etwas längerer Bericht geworden *lach*

@Nesse und Impy
Ihr habt meinen Neid ... Ich hätte sie gerne live on stage gesehen, da sie schon in den Ausschnitten eine fantastische Ausstrahlung hatte ...

Na ja vielleicht habe ich beim nächsten Mal eine andere Galadriel *pfeif*

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Elanor de Monnier

Beitragvon Elanor de Monnier » 16.06.2008, 19:44:04

Haut mich ... die Szene mit dem herabtauchenden Deagol kommt erst in der Moria Sequenz kurz nachdem Gimli und Gandalf ihr Lament gesungen haben.

By the way:
Diesmal hatte ich die komplette Firstcast, von zwei kleineren Rollenumbesetzungen abgesehen. Sprich:

Sam Gamgee - Peter Howe (First Cast)
- Fantastisch. Wunderbare Tonlage und eine ausdrucksstarke Darstellung des Hobbits.

Merry (Meriadoc) Brandybuck - Richard Henders (First Cast)
- Spielte gut mit Pippin zusammen. Die Rolle geht an sich aber leider ziemlich unter wie ich feststellen musste.

Gimli - Sévan Stephan
- Wunderbar, sowohl als Hobbit als auch als Gimli. Stimme war toll und die Reiberein mit dem elbischen Gefährtenpart war einfach nur süß anzuschauen.

Zu Abbie Osmon sollte ich sagen dass sie sich seit dem letzten Mal gebessert hat, aber am Ende fehlte ihrer Stimme die Kraft und die Erhabenheit die man auf der CD bei Laura hören konnte. Trotzdem folgte ich ihr gerne.

Der Rest war wieder phenomenal auch wenn ich diesmal zwei kleine Pannen bemerkt habe aber ich denke sonst hat es kaum einer bemerkt.

Ach ja, diesmal saß ich irsinnig weit weg von der Bühne ... 2. Reihe :wink:
Für 20 Pfund :lol:

Elanor
*die nur zurückgekommen ist weil sie die Stage Door nicht gefunden hat und deshalb sich auch nicht im Theater einschleichen konnte um bis zur letzten Aufführung dort ein geheimes Versteck zu suchen* :roll: :wink:


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