
ich saß im zweiten rang, 5.reihe mitte. ich habe hervorragend gesehen, die karte war leistbar also ich kann diesen sitzbereich jedem empfehlen.

die stimmung im theater war einfach wahnsinn. bei jeder szene wurde doppelt so lang geklatscht und bei lieder oder szenen, bei denen normaler weise nie applaudiert wurde, haben spontanten applaus bekommen.
mir haben die darsteller manchmal leid getan, weil sie immer warten mussten, bis das klatschen aufhört. nach dem lied "rebecca" mussten susan und wietske eine minute in ihrer position verweilen bis sie weiter spielen konnten.

am schluss gab es natürlich standing ovations, es wurden viele blumensträuße auf die bühne geschmissen. es war wirklich eine super verabschiedung, weil viele eben keine karten für die abendvorstellung bekommen haben.
BESETZUNG
Ich: Wietske van Tongeren
Maxim: Uwe Kröger
Mrs. Danvers: Susan Rigvava - Dumas
Jack Favell: Kai Peterson
Mrs. van Hopper: Marika Lichter
Beatrice: Kerstin Ibald
Frank Crawley: André Bauer
Ben: Norberto Bertassi
Ich: Wietske van Tongeren
Sie war so süß. Wirklich unglaublich schön gesungen, alles. Man hat bei "Zeit in einer Flasche" richtig gesehen, wie sie tief eingeatmet hat und den Applaus genossen hat. Ich bin schon gespannt, was sie nach Rebecca macht.
Maxim: Uwe Kröger
Er war heute mal wieder sehr gut. Im richtigen Maß wütend und verzweifelt. Auch vom Gesang her hat er heute wieder Großes geleistet, aber ich kann mich an seinen neuen Schlusston bei "Manderley in Flammen" einfach nicht gewöhnen. Zum Glück ist der noch nicht auf der Gesamtaufnahme drauf.

Mrs. Danvers: Susan Rigvava - Dumas
ja, was kann man zu ihr sagen? Hervorragend.

Jack Favell: Kai Peterson
Ich war am Anfang sehr enttäuscht, dass Carsten nicht noch mal spielt, aber Kai war toll. Er hat die Rolle an manchen Stellen ganz anders als Carsten angelegt und die tiefen Töne haben ihm auch mehr gelegen.
Er war super, im nachhinein bin ich froh, dass ich ihn gesehen habe.

Mrs. van Hopper: Marika Lichter
Sie ist seit Oktober um so vieles besser geworden. Natürlich ist Carin schwer einzuholen, aber inzwischen tut es mir nicht mehr weh, sie auf der Bühne zu sehen.


Überraschender Weise war ich gar nicht traurig nach der Vorstellung. An diesem Abend hat mir Rebecca so gut gefallen, wie lang schon nicht mehr. Ich weiß nicht, woran es gelegen hat, aber ich bin froh, dass ich heute dort war. Ich werde "Rebecca" in bester Erinnerung behalten.
