Evita, Tecklenburg, 07.08.09

Wie gefiel euch eine Vorstellung und was würdet ihr kritisieren?

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Gaefa
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Evita, Tecklenburg, 07.08.09

Beitragvon Gaefa » 14.08.2009, 13:36:59

Evita, Tecklenburg, 07.08.09

Bevor ich mir die Show angeschaut hab, hatte ich nicht wirklich eine Vorstellung von dem Stück. Außer dem allseits bekannten „Wein nicht um mich, Argentinien“ kannte kein Lied. Deshalb kann ich die Vorstellung auch nicht so auseinandernehmen, sondern nur meine Ansicht dieser Show wiedergeben. Interessant war hier allerdings auch mal auf andere Leute als immer nur die Protagonisten zu achten.

Doch zuerst ein paar Worte zu den fünf Hauptdarstellern und dem Ensemble:

Evita: Anna Montanaro
Ich kannte sie vorher nur vom Namen her und war sehr gespannt auf ihre Evita. Leider konnte sie mich gesanglich nicht durchgehend überzeugen. Ihre hohen Töne wurden sehr schrill und klangen sehr unangenehm. Vor allem wenn sie dann noch sehr laut oder schnell sang, war es nicht mehr schön und auf Dauer bekam man von ihrer Stimme, vor allem im ersten Akt, Kopfschmerzen… Die tieferen und leiseren Töne waren jedoch gut gesungen und angenehm zu hören, was uns vor allem im zweiten Akt freute. Gesanglich war sie für mich auf jeden Fall nicht die optimale Besetzung, da mir ihre Stimme nicht wirklich gefällt. Schauspielerisch war sie jedoch durchweg überzeugend. Sowohl als junge und starke Eva als auch dann später als kämpferische und schwächer werdende Präsidentengattin. Ihre Kostüme waren recht verschieden. Das braune Kostüm, das sie auf ihrer Reise anhatte, stand ihr eindeutig am besten. Bei dem weißen Kleid, das sie auf dem Balkon anhatte und dem roten, ebenfalls trägerlosen Kleid, dachte ich mir zwischenzeitlich, dass die Kleider doch ein wenig eng sind… Die Blumenkleider waren alle ganz okay. Ihr Tanz zusammen mit Marc war gut, auch wenn ich mehr auf die Tangotänzer aus dem Ensemble im Hintergrund geachtet hab. Ihr „Wein nicht um mich, Argentinien“ war ganz okay, nicht so grell und nervig wie die meisten Lieder aus dem ersten Akt. Ihr Zusammenspiel mit Marc war gut. Mit Yngve hat sie toll harmoniert und gespielt. Bei ihr hatte ich oft das Problem, dass ich sie sehr schlecht verstanden habe, vor allem in den Rezitativen oder den schnellen Passagen, was ich schade fand.
Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass sie eine authentische Evita verkörpert hat und man ihr die Präsidentengattin abgenommen hat. Sie hat die Facetten der Rolle schön gespielt und ihren Charakter gut ausgespielt. Gesanglich hingegen gefiel sie mir nur in den leisen und tiefen Tonlagen, da sie mir sonst zu schrill wurde. Man hatte auch das Gefühl, dass ihr die Höhen gar nicht so lagen. Da waren meine Mutter und ich uns einig: Schauspielerisch gut, aber gesanglich hat sie uns weder überzeugt noch sonderlich gefallen.

Che: Yngve Gasoy-Romdal
Er war eindeutig und ohne wenn und aber der Beste des ganzen Abends. Yngve war Kommentator und Wegbegleiter, was er echt toll gemacht hat. Er durfte viel singen und hat die verschiedensten Stile bedient, die er alle scheinbar mühelos gesungen hat. Toll war auch wie er sich immer wieder in die Szenerie eingemischt hat, ob als Kellner in der Bar oder als Reporter, der Eva unangenehme Fragen stellte, Yngve passte einfach überall rein und bereicherte das Stück mit seinen kritischen und zynischen Bemerkungen sehr. Eine Szene, die ich besonders lustig fand, war die, als er mit dem roten Fahrrad ankam und über die Bühne fuhr. Er hat währenddessen noch so viel Blödsinn gemacht, dass wir uns das Lachen nicht verkneifen konnten. Während er fuhr, ließ er die Beine baumeln und schwenkte sie hin und her, wirklich lustig. Ein anderes Mal saß er zwischen den Blumenkübeln, die vor der ersten Reihe stehen und hat von da aus das Geschehen auf der Bühne betrachtet. Auch sonst ist er oft über die Bühne gesprungen und gelaufen, was ihm scheinbar viel Spaß machte. Auch tänzerisch bei dem Tango mit Anna war er top, echt klasse. An ihm war es auch manchmal einiges aufzubauen so wie die Stühle für die Angelpartie. Er hat einfach toll durchs „Programm“ geführt und alles erklärt, berichtet und kommentiert. Dabei hab ich mich manchmal gefragt was der Mann nicht singen kann. Er hat sowohl die klassisch angehauchten Lieder als auch die ziemlich schnellen total toll und meist noch recht verständlich gesungen. Ich mag seine Stimme eh total gern und hab mich gefreut ihn so oft und bei den verschiedensten Liedern zu hören. Oft kam auch die Melodie von „Wein nicht um mich, Argentinien“, mit der das Stück auch begann, worauf Yngve den Text von „Was für ein Zirkus“ sang. Auch seine Einsätze bei „Du nimmst den Koffer wieder in die Hand“ waren schön und sehr passend, da er ja ohnehin alles kommentierte. Sein Zusammenspiel mit Magaldi, den er warnte, und mit Anna, an deren Seite er oft zu finden war, war klasse. Mit dem restlichen Ensemble harmonierte er ebenfalls sehr gut. „Schön, jung und geliebt“ hat mir besonders gut gefallen, wieder schön gesungen von ihm. Auch bei der Szene mit den Spendengeldern hat er seine Rolle komplett ausgefüllt und mit zynischen Bemerkungen die Wahrheit preisgegeben, wobei er sich gut unters Ensemble gemischt hat. Am Schluss machte er ganz den Anschein, als wäre er es, der Evita noch ein letztes Mal zur Schau stellen wollte, weshalb er sie vor das Rundfunkmikro holte. Er war es auch, der sie in den Rollstuhl verfrachtete, mit dem er sichtlich gut umgehen konnte, auch wenn er manchmal ein wenig nach den Bremsen suchen musste, da das schwarze Tuch diese etwas verdeckte. Aufgefallen ist noch, dass er sowohl das Stück eröffnen durfte, als auch die letzten Worte aus seinem Mund kamen. Auch wenn „Evita“ durchkomponiert war, hat er ein paar Stellen regelrecht gesprochen. So auch den Schluss, was allerdings zu den rein faktischen Daten, die er gab, passte, auch wenn er den zynischen Unterton noch immer beibehielt.
Allgemein war er ein toller Erzähler, Kommentator und Wegbegleiter Evitas und des Stückes. Er hat mir total gut gefallen, sowohl schauspielerisch als auch stimmlich. Ich hab mich sehr gefreut ihn in dieser Rolle sehen zu können, da er sie für mich total ausgefüllt hat. Zwar war dann der Thron leer und das Stück aus, doch Yngve bekam zu Recht für seine tolle Leistung den meisten Applaus!!

Peron: Marc Clear
Ja, auch Peron war leider nicht seine Paraderolle. Das mag wohl daran liegen, dass man nicht ganz so viel aus der Rolle des Präsidenten herausholen kann, wie man überall immer liest. Dennoch hat er mir gefallen. Gesanglich war er solide und hat die sachten Stellen echt schön gesungen. Schauspielerisch kann ich auch nicht meckern, aber er ist mir in anderen Rollen schon positiver aufgefallen. Sein Zusammenspiel mit Anna war toll. Die beiden haben sowohl schauspielerisch als auch gesanglich gut harmoniert. Nachdem ich ihn drei Mal mit Perücke auf der Bühne gesehen hatte, fehlten diese langen Haare im ersten Moment schon irgendwie ;). Aufgefallen ist mir, dass Anna ihm später oben auf dem Balkon wirklich etwas in seine Tasse eingeschenkt hat. Bekam also wirklich eine kleine Erfrischung. Bei „Ich wäre wirklich gut für dich“ sah man deutlich, dass er es nicht sonderlich mit dem Tanzen hat, da er genau vor uns tanzte, aber trotzdem solide gelöst. Besonders gut gefallen hat mir „Das Handwerk des Möglichen“ gefallen. Sowohl gesanglich war das Lied toll von Marc und seinen Kollegen als auch von der Umsetzung her. Die Angelpartie war echt gelungen. Besonders schön wars auch, da sie sich direkt am rechten Bühnenrand vor uns postiert hatten. Die Rolle des Präsidenten hat Marc authentisch verkörpert.
Insgesamt hat er mir ganz gut gefallen. Er hat schön gespielt und gut gesungen. Dennoch hab ich ihn schon in Rollen erleben dürfen, die besser zu ihm passten oder aus denen er mehr herausholen konnte.

Magaldi: Adrian Becker
„Diese Naaaaacht… ist so sternenklar.“ Das ist der Satz, der mir von ihm am meisten im Gedächtnis geblieben ist. Das gleichnamige Lied hat mir von ihm ziemlich gut gefallen. Er hat toll gesungen und konnte eine andere Facette seiner Stimme zeigen, was ich gut fand. Auch schauspielerisch war er überzeugend. Als Frauenheld passte er sehr gut und es schien ihm sichtlich Spaß zu machen. Schön wie er während des Liedes immer auf den Gitarristen neben ihm zeigte, wenn er vom Gitarrenklang sang. Sein Zusammenspiel mit Anna war gut. Er hat auch als Magaldi nochmals gespielt, da er als eine Art Frauenheld gefeiert wurde und dann doch Frau und Kind zu Hause hatte. Schön wie er den Kleinen, der Papa-rufend auf die Bühne gelaufen kam, auf den Arm nahm. Später tauchte er auch in Buenos Aires auf und wie konnte es anders sein, er durfte wieder sein Lied singen, was mir abermals gut gefiel. Auch meiner Mutter ist er positiv aufgefallen, da auch ihr das Lied von ihm sehr gut gefallen hat. Ein letztes Mal tauchte er dann noch beim Finale auf.
Alles in allem hat er mir gut gefallen, auch wenn er nicht so viel zu tun hatte. Dennoch hat er mit seinem Lied überzeugen können.

Mistress: Jana Stelley
Ich war sehr gespannt auf sie, da ich sie bisher noch nicht live gesehen hatte. Und ich muss sagen: Sie war echt klasse. Wirklich schade, dass sie nur dieses eine Lied singen durfte. Ihr „Du nimmst den Koffer wieder in die Hand“ war wunderschön gesungen und hat mir mit am besten von den Liedern gefallen. Im Gegensatz zu Anna hört sich Janas Stimme sacht und warm an, was mir sehr gefallen hat. Man hat richtig gemerkt wie sehr sie unter der Situation leidet. Sie hat toll die Gefühle in ihre Stimme gelegt und auch schauspielerisch hat sie diese Traurigkeit toll ausgedrückt. Ihr wurde immer wieder von Yngve und so wie es sich anhörte auch den restlichen Herren aus dem Ensemble, die allerdings nicht auf der Bühne standen, geantwortet, was das Lied irgendwie noch trauriger machte, da sie diesen Tatsachen in die Augen schauen musste. Es war sehr schade, dass sie im weiteren Verlauf keine Rolle mehr gespielt hat. Ich hab mich trotzdem gefreut als ich sie dann im Ensemble entdeckt habe.
Dafür dass sie nur so einen kleinen Auftritt hatte, hat sie großen Eindruck hinterlassen. Ihre Stimme gefällt mir total gut und auch sonst war sie klasse. Ich hätte gern mehr von ihr gehört!

Ensemble und Chor:
Das Ensemble hatte bei diesem Stück besonders viele Aufgaben. Sie mussten vor allem das argentinische Volk darstellen. Hierbei sowohl das einfache Volk als auch die Adligen und das Militär. Das Militär, das aus 9 Herren des Ensembles bestand, hatte immer wieder seine Auftritte und marschierte schön im Gleichschritt ein. Einmal lief Yngve hinter ihnen her und marschierte sehr übertrieben mit *g*. Auch in den ganzen Tanzchoreographien waren sie sehr synchron. Ihnen wurden die Adligen, die stets in einem abgetrennten VIP Bereich, den sie selbst mit sich trugen, entgegengesetzt. Sie haben ihre Teezirkel und sonstigen Klatschtreffen in diesem Bereich deutlich hervorgetan und auch das Schauspiel war angemessen vornehm. Das Tangopaar sie auch noch zu erwähnen, haben wirklich toll getanzt die beiden. Insgesamt hatte das Ensemble auch immer wieder kleinere Rollen, in denen sie auftauchten, so zum Beispiel die hohen Militärs beim Angeln oder dann der eine Herr, der sich mit Peron verbündetet. Dennoch hatten sie kaum Solostellen. Oft wurden Passagen vom ganzen Ensemble gesungen. In Rezitativen hat man das Ensemble auch sehr oft wiedergefunden. Diese waren trotz der Tatsache, dass sie von so vielen Leuten gesungen wurden recht gut zu verstehen. Auch der Chor hat wieder alle Arbeit geleistet. Die Massenszenen waren sehr beeindruckend, so vor allem bei „Wach auf, Argentinien“. Schön fand ich auch den Kinderchor bei „Santa Evita“, haben wirklich schön gesungen.

Ja, nun wie schon angekündigt, noch ein paar Worte zu ein paar Leuten, die vielleicht nicht in jedem Bericht erwähnt werden würden. Zum einen ist es Mia Kirsch, die wir in Tecklenburg nun schon das vierte Jahr gesehen haben. Sie ist irgendwie immer wieder dabei und ich freu mich jedes Mal darüber. Das erste Mal kam sie bei einem der Ensemblestücke mit einer anderen Frau, die einen Kinderwagen schob, auf die Bühne. Sie begrüßte dann die anderen recht herzlich, während sie über die Bühne gingen. War einfach interessant die Kleine, die mittlerweile schon echt groß ist, zu beobachten. Auch bei der „Regenbogen-Tour“ hat sie sich wieder unter das Ensemble gemischt. Sie stand, als Evita im letzten Land war, in der ersten Reihe mit einem gesenkten Fähnchen. Beim Kinderchor war sie natürlich auch dabei. Sie war auch die Einzige, die ich erkannt habe. Geschätzter Weise waren die beiden Jungs in der ersten Reihe ihre Brüder, aber da bin ich mir nicht ganz so sicher. Es war auf jeden Fall schön sie wieder zu sehen und vielleicht gibt’s nächstes Jahr mal wieder eine größere Rolle für sie.
Interessant zu beobachten war auch Mias Vater, Tjaard Kirsch, der Dirigent. Er kam erstmal einige Minuten, nachdem die Durchsage des Intendanten verklungen war auf die Bühne, der Mann hat echt die Ruhe weg. Naja, wenn es ihm so angenehmer ist *g*. Da wir im Verlauf des Stückes unsere Blicke immer mal wieder zu ihm haben schweifen lassen, haben meine Mutter und ich bemerkt, dass er, vor allem in den Rezitativen des Ensembles, den jeweiligen Text mitspricht, was wir sehr interessant fanden. Er hatte ja auch wirklich viel zu tun bei diesem durchkomponierten Stück und das hat er echt klasse gemacht.
Ein Dritter hat noch unseren Blick ab und an auf sich gezogen, dieses Mal allerdings weder auf der Bühne noch vorm Orchestergraben, sondern im Publikum. Moritz, der Sohn von Markus, der im Ensemble gespielt hat, hat sich die Show angeschaut. Der große Kleine wollte seinen Papa unbedingt aus der ersten Reihe sehen. In Teckli gibt’s ja rechts noch eine Reihe vor der ersten Reihe und genau da wollte Moritz sitzen. Diese Idee fand Vera allerdings nicht so gut. So gab es vor der Show erstmal eine lange Diskussion wo Moritz jetzt sitzen darf mit dem Ergebnis, dass er gewonnen hat und tatsächlich in der allerersten Reihe sitzen durfte. So wirklich interessant ist Evita sicherlich nicht für einen kleinen Jungen, aber er hat sich ruhig die ganze Show angeschaut. Bei „Buenos Aires“ hatte Markus dann einen kurzen Soloteil zu singen. Klar, dass unsere Blicke in dem Moment kurz zu Moritz fielen und da saß der Kleine und hat über sein ganzes Gesicht gestrahlt. Er war sichtlich stolz auf seinen Papa und das war einfach toll zu sehen. Beim Schlussapplaus stand er dann ganz vorn am Rand zum Graben und begann zu winken. Markus kam aber ziemlich mittig auf die Bühne, so dass er ihn nicht gleich gesehen hat. Dann ganz zum Schluss, als alle gingen, war es wohl Anna, die Moritz als erstes sah und direkt ihm gewunken hat. Markus hat ihn dann natürlich auch noch entdeckt und ihm gewunken, worüber sich der Kleine wieder total gefreut hat.
Es war also eine spannende Show, vor allem wenn man nicht immer nur auf die Hauptdarsteller achtet und sich mal ein bisschen allgemein umschaut ;).

Zur Show an sich ist natürlich auch noch ein bisschen was zu sagen.
Ich glaube „Evita“ ist ein Stück, das man vor allem von der musikalischen Seite erst richtig zu schätzen lernt, wenn man es sich öfter angehört hat. Beim ersten Hören hat man leider Vieles nicht verstehen können, was ich etwas schade fand. Toll war, dass viele Melodien wiedergekommen sind. So zog sich das „Wein nicht um mich, Argentinien“ durch das ganze Stück und auch „Du nimmst den Koffer wieder in die Hand“ sowie „Diese Nacht ist so sternenklar“ wurden nochmals angesungen. Man konnte sich also gut reinhören. Das kleine rückblickende Medley am Schluss hat mir auch sehr gut gefallen. Die Rezitative zwischen den Stücken passten sehr gut und brachten die Story toll weiter. Mir gefallen durchkomponierte Stücke gut, auch wenn sie sehr anspruchsvoll sind, aber es ist eben ein einheitlicher Fluss der Musik ohne große Unterbrechungen, was auf jeden Fall einen großen Reiz hat. Zur Umsetzung kann ich nicht allzu viel sagen, da ich das Stück vorher nicht kannte. Es hat mir aber gut gefallen wie es auf die Bühne gebracht wurde. Es war verständlich und selbsterklärend, was ich immer sehr wichtig finde. Man konnte, nicht zuletzt wegen Yngves toller Führung, der Handlung problemlos folgen. Auch wenn die Handlung auf einigen wenigen Personen aufbaut, wird es nie zu einseitig, dadurch, dass es viele Ensemblesequenzen gibt. Von den Rollen hat mir vor allem Che gefallen, einfach toll wie Yngve ihn angelegt hat. Er hat damit Anna sogar ein wenig die Show gestohlen.
Alles in Allem hat mir „Evita“ gut gefallen. Es war eine tolle Show an einem schönen ziemlich warmen Sommerabend. Alle Beteiligten haben eine tolle Leistung erbracht und uns wieder Mal einen tollen Tecklenburger Musical Abend bereitet, an den ich gern und mit Freude zurückdenke.
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Re: Evita, Tecklenburg, 07.08.09

Beitragvon armandine » 14.08.2009, 20:46:58

Danke für den schönen, ausführlichen Bericht!

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Re: Evita, Tecklenburg, 07.08.09

Beitragvon Elphaba » 15.08.2009, 03:20:10

Auch von mir danke für deinen, mal wieder, echt tollen Bericht, der wie immer super geschrieben und sehr detailliert geworden ist! :)

Ich fand es besonders interessant, einen Bericht zu lesen von jemandem, der das Musical so gar nicht kennt und wie der (bzw. die-)jenige das Stück wahrnimmt!

Ich kann mir Ingve als Che zwar immernoch nicht so gut vorstellen (zu "schleimig" :lol: ) aber nach deinen Schilderungen, muss er ja doch was gebracht haben. :D

Ist ja lustig, er und Anna haben ja auch in Bad Hersfeld als Jesus und Maria Magdalena zusammen Open Air gespielt! :D
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Re: Evita, Tecklenburg, 07.08.09

Beitragvon KrolocksErbe » 15.08.2009, 10:44:06

Elphaba hat geschrieben:Ist ja lustig, er und Anna haben ja auch in Bad Hersfeld als Jesus und Maria Magdalena zusammen Open Air gespielt! :D


nicht nur das, auch jekyll & hyde in köln ;)
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Re: Evita, Tecklenburg, 07.08.09

Beitragvon Elphaba » 16.08.2009, 04:40:05

Ein eingespieltes Team also! :D

Ich wusste gar nicht, dass Anna auch bei Jekyll war.
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Re: Evita, Tecklenburg, 07.08.09

Beitragvon Klein_Stelley » 17.08.2009, 09:57:51

@Gaefa ich wusste sie würde dir gefallen ;)


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