Moderatoren: Sisi Silberträne, Elphaba
Rent (Premiere) 17.3.09
Musical von Jonathan Larson; Deutsch von Wolfgang Adenberg
Werkeinführung um 18.45 Uhr im Gartensaal
Musikalische Leitung: Philip Tillotson
Inszenierung: Stefan Huber
Bühne: Michael S. Kraus
Kostüme: Anke Friedrich
Choreographie: Michael Schmieder
Dramaturgie: Carsten Deutschmann
PeTit-Orchestra
Bayerische Theaterakademie August Everding und Hochschule für Musik und Theater München mit dem Studiengang Musical (Leitung: Prof. Vicki Hall)
Mit: Susanne von Lonski, Nina Vlaovic, Stephanie Marin, Marianne Curn, Karsten Kenzel, Thorsten Ritz, Florian Soyka, Martin Selle, Julian David u.a.
„No day but today!" – dieses Motto steht im Mittelpunkt des Anfang der 1990er im New Yorker East Village angesiedelten Porträts einer Gruppe von jungen (Lebens)Künstlern am Rande der Gesellschaft. Neben Problemen des eigenen künstlerischen Schaffens sehen sie sich vor allem mit der Kunst des Lebens selbst konfrontiert. So ist ihre Existenz nicht nur von Selbstfindung, der Verwirklichung eigener Ideale und von Beziehungsproblemen bestimmt. Als Kampf ums Überleben angesichts von Armut, Hunger, Drogen, Obdachlosigkeit und Aids ist sie auch mehr oder weniger ernsthaft gefährdet. Dem versuchen die jungen Leute mit hartnäckigem Optimismus und ihrer Liebe zum Leben zu begegnen – „Trotzdem leben!" heißt es für sie. Dass mit dem Abschlussjahrgang des Studiengangs Musical nun junge Darsteller auf der Bühne zu erleben sind, die ebenfalls am Beginn ihres selbstständigen künstlerischen Wirkens stehen, wird dem Stück in besonderer Weise gerecht.
Während dem Autor Jonathan Larson Henri Murgers Roman Scènes de la Vie de Bohème sowie Giacomo Puccinis Oper La Bohème als inhaltliches Vorbild dienten, ist ihm mit dem Musical Rent ein lebensechtes Abbild seines eigenen Umfelds, einer verlorenen Generation, gelungen. Die Schwierigkeiten einer Existenz als junger Künstler in New York hat er bis zu seinem frühen Tod 1996 selbst 14 Jahre lang erfahren, was sich in den autobiografischen Bezügen der Geschichte niederschlägt. Seine auf Basis der Rockmusik angelegte, durchkomponierte Partitur vereint verschiedene Stile wie z.B. Soul, Gospel und Latino Sounds und gewinnt dabei doch ein ganz eigenes Profil. Die musikalische Sprache zieht ihre Überzeugungskraft vor allem aus ihrer Direktheit, Vitalität und Eingängigkeit. Nach seiner Premiere am Broadway wurde das Werk als Revolutionierung des amerikanischen Musicals und Wiederbelebung der Rockoper in der Nachfolge von Hair gefeiert. Seinen ersten großen Erfolg konnte der noch während der Tryout-Phase des Stücks verstorbene Larson jedoch selbst nicht mehr miterleben. Für sein Musical Rent, das unter anderem Tony Awards als „Bestes Musical" sowie für Partitur und Buch erhielt, wurde er posthum mit dem Pulitzer Prize ausgezeichnet.
Tickets:
Preise € 9 bis € 31 / erm. € 8 (für Schüler und Studenten)
Theresa hat geschrieben: Martin Daniel Selle als Benny blieb ziemlich blass, was vll an der Rolle lag.
das ist in der Tat entzückendElphaba hat geschrieben:Theresa hat geschrieben: Martin Daniel Selle als Benny blieb ziemlich blass, was vll an der Rolle lag.Sorry, aber ich konnt mich gerade nicht mehr einkriegen...
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Elisabeth hat geschrieben:das ist in der Tat entzückendElphaba hat geschrieben:Theresa hat geschrieben: Martin Daniel Selle als Benny blieb ziemlich blass, was vll an der Rolle lag.Sorry, aber ich konnt mich gerade nicht mehr einkriegen...
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Benny wird normalerweise von einem Farbigen gespielt, wenn der "blass" ist kann man sich einfach nurTheresa hat geschrieben:Elphaba hat geschrieben:Theresa hat geschrieben: Martin Daniel Selle als Benny blieb ziemlich blass, was vll an der Rolle lag.Sorry, aber ich konnt mich gerade nicht mehr einkriegen...
Darf ich mitlachen
?? Steh grad aufm Schlauch
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